Jan 10

Fernlastfahrer

…und die Fernlastfahrer schweigen,
sprechen stundenlang kein Wort,
machen ihre Kilometer
auf dem Überlandtransport…

(Georg Danzer, 1946-2007)

geht mir die ganze Nacht schon durch den Kopf, keine Ahnung mehr, wie die Nummer heißt, auf welchem Album sie ist usw. usf…

Jan 09

Kann nicht dienen…

mit neuen, lebenswichtigen Informationen. Momentan bin ich zwar mehr in der virtuellen Welt unterwegs (komm‘ ca. um 0730 von der Arbeit, check meine Mails, schau in die diversen Foren, geb‘ Antworten, surfe kurz meine Favoriten durch, geh‘ für 2 Stunden schlafen), als in der realen (in der Arbeit 2 Stunden belanglose Gespräche, blöde Meldungen…, dann in’s Auto – ausliefern fahren. Seh‘ täglich die selben Liefer-Autos, in den Geschäften die ich beliefere ist niemand – ich hab‘ die Schlüssel). Ansonsten der selbe Trott – Holz holen, Geschirr spülen, kochen, Kaffe in der Tennishalle holen, eine Runde mit dem Rennrad oder MTB (je nach Wetter) drehen – und schon ist der Tag vorbei…

Jan 07

Peter Lindbergh

Wer es gestern versäumt hat – auf Arte:

Ein wunderbarer Beitrag über Peter Lindbergh:

Mein Leben – Peter Lindbergh
Peter Lindbergh, in Duisburg aufgewachsen und seit über 20 Jahren in Paris ansässig, gehört zu den besten und begehrtestenlindbergh.jpg Mode- und Lifestylefotografen der Welt. Mit seiner Schnappschussästhetik, einer unterkühlten Sinnlichkeit und dem Gefühl für den richtigen Augenblick, hat der Arbeitersohn Schauspieler und Laufsteg-Schönheiten zu Ikonen unserer Zeit erhoben. Durch das Herausstellen ihrer starken, selbstbewussten Persönlichkeiten wirkte Lindbergh in den letzten 20 Jahren überdies entscheidend an der Entstehung eines neuen Frauenbildes mit. Auch wenn die schönsten Frauen der Welt für ihn posierten: Für Lindbergh ist Schönheit subjektiv und liegt im Auge des Betrachters, kommt von innen, ist vielschichtig und facettenreich wie das Leben selbst…. [weiterlesen]

 

Jan 03

Urbane Legenden

aus dem Kurier vom 02.01.08:

Urbane Legenden

„Manches hält sich trotz Gegenbeweisen ewig“

Urban legends“ schaffen es immer wieder in die Schlagzeilen. So fand sich vor Wochen in einer Qualitätszeitung, Tage später mit geografischen und personellen Veränderungen in einem Kleinformat, die gemeinhin als „Tierbegräbnis“ bekannte Geschichte. Inhalt in Kurzform: Mädchen packt ihren toten Hasen in Sackerl, dann in Laptoptasche, diese wird in Straßenbahn gestohlen. Pech für Dieb.

Variation: Paar mit altem Hund im Einkaufszentrum, Hund stirbt, Paar holt Karton aus Elektrogeschäft für Abtransport, schaut kurz weg, Karton futsch.

„Regional verschieden ausgeprägte Sagen sind reizvoll“, sagt Ethnologe Wolfgang Morscher. Manches hält sich trotz Gegenbeweisen ewig. Etwa die Legende über große Bauten, bei deren Errichtung – weil Beton in einem Stück gegossen wurde – Arbeiter darin verschwanden. Morscher: „In der Europabrücke sollen einige liegen“. Bestätigt ist, dass es beim Bau der Brennerautobahn 22 Tote gab. Wie und wo die Arbeiter starben, ist dokumentiert, keiner liegt im Brückenpfeiler. Ähnliches gilt für Kaprun bis hin zur Wiener U-Bahn.

Die unter Eltern gern erzählte Geschichte vom entführten Kind (etwa in der Shopping City Süd), das im letzten Moment den Entführern entrissen wird, hat sogar in Österreich wie in anderen Ländern zu polizeilichen Ermittlungen geführt. Ohne Ergebnis.

Folgende Geschichte ist aber die reine Wahrheit:

Kurz vor Weihnachten standen 2 fesche Mädels – offensichtlich aus einem östlichen EU-Nachbarstaat – bei einem Einkaufszentrum, bepackt mit allerhand Taschen und Paketen und fragten mich, ob ich sie nach K. mitnehmen könnte – sie hätten den Bus versäumt. Als Kavalier sagte ich sofort ja. Kaum waren wir aus der Stadt draußen, fingen die beiden auf der Rückbank an, sich gegenseitig zu befummeln, zu küssen und sich auszuziehen… Nach kurzer Zeit forderten sie mich zum mitmachen auf! Wow – so guten Sex hatte ich das letzte Mal, als der Liter Super-Benzin noch 5,00 Schillinge kostete! Viel, viel später ließ ich die beiden in K. aussteigen und fuhr nach Hause. Dort bemerkte ich dann allerdings, dass mir meine Brieftasche mit allen Kredit- und sonstigen Karten, die Autopapiere, Sonnenbrille etc. fehlten…

Jan 02

Hobos haben Fernweh…

Ich hab‘ jetzt die letzten Tage im Augenradio die Serie „Fernweh – Zug um Zug“ auf 3sat verfolgt – es ging hauptsächlich um eine Zugreise durch Indien auf den Spuren Schweizer Ingenieure etc.

…Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde. – In Folge sechs der Reihe „Fernweh: Zug um Zug“ reist Felix Karrer in Äthiopien mit dem Zug des Negus, der einstmalig ersten Bahnlinie Afrikas. Georg Häsler berichtet von jungen Iranern, die per Zug die etwas weniger rigiden südlichen Landesteile besuchen, um einen Hauch von Freiheit zu erhaschen.
War das ein Aufbruch! Da trafen zwei Draufgänger aus zwei Welten aufeinander, ein abenteuerlustiger Ingenieur aus dem schweizerischen Frauenfeld, Alfred Ilg, und Kaiser Menelik II. von Äthiopien, Neguse Negest, König der Könige. Die zwei beschlossen, eine Bahn zu bauen: einen Zug der Superlative. 784 KilometerSchienenstrang von fast 2.500 Metern Höhe bis zum Rotmeerhafen Djibouti, durch gebirgiges Hochland, durch Wüsten, über reißende Flüsse. Die Strecke war nur als Anfang gedacht, als erstes Teilstück eines Transafrikazugsquer durch die Sahara bis nach Dakar. Heute weiß niemand mehr so recht, ob es ihn noch gibt oder ob er endgültig entgleist ist: der Zug des Negus. Reporter Felix Karrer hat in Äthiopien recherchiert, was vom großen Traum übrig geblieben ist. Im Iran verheißt der Zug nach Bandar Abbas, der Hafenstadt ganz im Süden, für viele junge Iraner so etwas wie Freiheit und den Ausbruch aus dem Alltag: Küsse, Alkohol und Gras auf offener Straße, Konsumgüter aus Fernost, ein Gewühl von Menschen aus aller Welt…

Zwischendurch waren immer Geschichten aus aler Welt (hatten immer mit Eisenbahn zu tun – klar !) – heute – im 7. und letzten Teil ging es unter anderem auch um „Hobos“. Ich war auch einmal (mit Andreas B.) ein „Hobo“ – allerdings gingen unsere Reisen nur zwischen Wien und Eisenstadt hin und her…

Dez 31

Silvesterausfahrt

…ist heuer ausgefallen. Eigentlich wollt‘ ich mit dem Rennrad fahren, aber dann begann ein leichter Eisregen, der in leichten Schneefall überging – also keineswegs ein RR-Wetter. Kein Problem, dafür hab‘ ich ja ein MTB. Aber Scheisse, der „Sickerpatschen“, den ich schon ewig habe, hat sich zu einem richtigen Patschen entwickelt. Kein Reserveschlauch im Haus, und zum Flicken war ich zu faul…
Ersatzprogramm: Den neuen Rechner meiner Tochter aufsetzen – was man allerdings nicht wirklich als befriedigendes Ersatzprogramm werten kann.

Dez 28

Hippie-Karre

Ich fahre ja seit einiger Zeit wieder eine richtige „Hippie-Karre“ – einen VW-Bus, BJ 90 – und der sieht zur Zeit so aus:

Meine Hippie-Karre im Ist-Zustand

Meine Tochter hat mir zu Weihnachten ein Modell-Auto geschenkt – genial ! – so sollt‘ er eigentlich ausschauen:

Meine Hippie-Karre im Solll-Zustand

Dez 27

Auf Eis gelegt…

hab‘ ich jetzt mein Vorhaben, ein eigenes „Theme“ zu basteln. Anstatt mit dem Renner oder dem MTB durch die Gegend zu streifen, bin ich über die Feiertage meistens vor dem PC gehockt, hab‘ mich mit PHP und CSS herumgeärgert, hab‘ einiges probiert – einiges hat funktioniert, doch etliches leider nicht…
Jetzt leg‘ ich das Projekt für einige Zeit auf Eis, damit das Hirn die gesammelten Daten (über PHP und CSS etc.) verarbeiten und sortieren kann, vielleicht geht dann nach einiger Zeit wieder was…

Dez 24

Weihnachtsausfahrt

Heute bin ich die traditionelle „Weihnachtsausfahrt“ ausnahmsweise mit dem Rennrad gefahren – bei -4° C, Straßen trocken, fast kein Wind… Knappe 50 km sind’s geworden, herrliche Ausblicke auf den Neusiedlersee, Bäume, Sträucher und Weingärten von Reif überzogen (hab meine Kamera leider vergessen – d’rum gibt’s keine Fotos)… Bin mit einer angenehmen Müdigkeit nach Hause gekommen, duschen, essen, und jetzt werd‘ ich noch ein bißl vorm PC sitzen – das (vermutlich) beschissene Fernsehprogramm erspar ich mir…