Jan 28

österreichisch für Anfänger…

Blogger nömix widmet sich oft den Kuriositäten und Eigenheiten des österreichischen Dialekts, eine sehr lobenswerte Angewohnheit. Beim Lesen einiger seiner Einträge erinnerte ich mich an meine Schulzeit. Da gab es einen Lehrer, der für diverse Verfehlungen gerne einige Strophen diverser Gedichte (Die Kraniche des Ybikus, Erlkönig, Die Glocke usw.) zu lernen aufgab. Da ich ja schon in frühester Jugend bei schönem Wetter mehr zu Wander- oder Radtouren tendierte, als unnötig in der Schule zu sitzen, konnte ich zu Ende des Schuljahres dann aber doch mit einem profunden Wissen über Gedichte bei diversen Party’s brillieren…
Als waschechte Österreicher kamen einige Klassenkameraden (jene, welche Rad- und Wandertouren mit mir unternahmen) und ich auf die Idee, diese Gedichte in’s österreichische zu übersetzen. Als einziges (ist ja doch schon eine Zeit her) blieb mir noch in Erinnerung:

Einetredden in de Erdn,
steet a Botzn Laam.
Wos – des soi a Glockn wean?
mi leckts aum Oasch,
i geh jetzt haam…

Jan 25

osCommerce – murgelgrumbel…

jetzt scheiß ich schon 2 Tage herum… Ich will meinen Webshop für gebrauchte Bücher mit osCommerce realisieren, die Anpassung, das Design etc. hab‘ ich ja inzwischen (so halbwegs) hingebracht – ist auch für einen Laien relativ leicht (ein paar Grundkenntnisse sind aber schon notwendig) zu bewerkstelligen – wenn man ein „gescheites“ Buch hat und sich viel im osCommerce-Forum umschaut etc. Aber – die Versandkosten-Berechnung – des is a Hund ! Ganz egal, was ich mache, es wird immer irgendein Sch… berechnet – ich krige’s einfach nicht hin. Jetzt werd‘ ich wieder eine Runde mit dem Rennrad drehen, das Hirn durchlüften und dann probiere ich’s nochmal…

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Jan 21

Hektor !?

Bloggerin Isa spricht ein Problem an, welches Hektorsich offensichtlich aus der „Multi-Kulti-Gesellschaft“ ergibt – es gibt ja kaum noch eigenständige Dialekte (hab‘ ich irgendwann schon erwähnt – in meiner Jugend [damals noch in Wien wohnend] konnte man die Herkunft/den Wohnbezirk eines Jugendlichen/Erwachsenen am typischen „Slang“ erkennen – z. B. das berühmte Meidlinger „L“). Problem gelöst, dieses „Ding“ (auf Deutsch Saugglocke genannt) heißt bei uns Österreicheren tatsächlich „Hektor“. Details dazu gibt’s hier

Jan 20

Der Dreck neben der Straße…

ärgert mich jedesmal, besonders um diese Jahreszeit. Hab‘ beim heutigen „Prinzenwetter“ eine Runde mit dem Rennrad gedreht und es ist unglaublich, was alles in den Straßengräben liegt: Getränkedosen und – flaschen, Tschik-Packerl, Verpackungsmaterial von Fast-Food-Hütten, diverse Kleidungsstücke, Plastik-Sackerl mit fragwürdigem Inhalt, auch einige CD’s hab ich schon gesichtet – das einzige was mir fehlt, sind MC (für die jüngeren Leser: Das sind ältere Datenspeicher, mit Musik befüllt, rechteckig, ca. 10×6 cm, deren braune Bänder lustig im Wind flattern). An der Anzahl der im Straßengraben liegenden Teile kann man auf die Verkehrsfrequenz der jeweiligen Straßen schließen – aber ich kenne keine Strecke, wo nicht mindestens alle 1 – 2 Meter etwas herumkugelt… Ich erspar mir jetzt meine persönliche Meinung dazu, was ich – hätte ich was zu sagen – mit diesen „Müll-aus-dem-Auto-Werfern“ tun würde…

Jan 19

endlich Wochenende…

Nach einer mühsamen 6-Tage-Woche (eigentlich 6-Nächte-Woche) ist auch für mich endlich das Wochenende gekommen.  Jede Nacht der selbe Trott, the same faces, die selbe Tour… – der einzige Unterschied zu voriger Woche war eine Polizei-Kontrolle in E, wo ich beim fahren durch die Fußgängerzone (um 06:10 Uhr – leergefegt) gefragt wurde: „…Heast, wi schnöö is bei dir Schrittgeschwindigkeit…“. 4 Wochen hab‘ ich noch zum durchdrücken, dann endlich eine Woche Urlaub !

Jan 17

Schöngeist und Seismograph

Heute wieder einmal etwas für die Literaturfreunde:

Schöngeist und Seismograf
Eine Ausstellung im Wiener Literaturhaus erinnert an den großen deutschen Verleger Kurt Wolff (1887–1963): Förderer von Franz Kafka und Karl Kraus

Wien – „Sehr geehrter Verlag! Gleichzeitig schicke ich Ihnen express-rekommand das Manuscript der Strafkolonie mit einem Brief. Hochachtungsvoll ergeben Dr. Kafka.“ Eine Postkarte (siehe Faksimile) von Franz Kafka an Kurt Wolff. Wer als Verleger solche Briefe bekommt, hat den Hauptgewinn gezogen – zumindest aus heutiger Sicht. Verkauft hat Wolff, Kafkas erster Verleger, dessen Werk in bescheidenen Auflagen. Von Kafkas erstem Buch Betrachtung, das 1912 erschien, setzte er in fünf Jahren 258 Exemplare ab…. [weiterlesen] – „Der Standard“ – 14.01.08

Jan 14

Ohrwurm…

Heute, beim Kaffeetrinken in der Tennishalle einen alten „Hadern“ von 1992 (ich geb’s zu – ich hab’s gegoogelt, dachte, es wär‘ schon älter) gehört: „Weather with you“ von Crowded House