Feb 08

James Luther Dickinson

anläßlich eines „Standard“-Artikels (wieder)entdeckt – die großartige Musik von James Luther Dickinson…

…Der bekannte US-Biograf Nick Tosches (Sonny Liston, Dean Martin, Jerry Lee Lewis …) saß einst mit Dr. John und dem Produzenten von Atlantic Records, Jerry Wexler, zusammen und lauschte gemeinsam mit ihnen dem eben erschienenen Album Dixie Fried von Jim Dickinson (siehe: „Klassiker der Moderne“ unten). Irgendwann sprang Jerry Wexler auf und adressierte sich mit ausgestreckten Armen gen Himmel: „Wenn Bob Dylan diese Platte gemacht hätte, sie würden ihn als wiederauferstandenen Messias feiern!“

Nun war Wexler zu diesem Zeitpunkt, wir schreiben das Jahr 1972, kein leicht zu beeindruckender grüner Junge mehr, sondern ein gestandener Produzent – einer der besten aller Zeiten! – und hatte mit Künstlern wie Ray Charles, Aretha Franklin, Wilson Pickett, Solomon Burke, Dusty Springfield, Led Zeppelin und vielen anderen gearbeitet… [weiterlesen]

zum Probe hören: Violin Bums (mp3 – 3,94 MB)
aus dem wunderbaren Album „Jungle Jim and the Voodoo Tiger

JungleJim

Feb 06

LOST

Ich bin ja kein Fernseh-Freak (und Serien mag ich schon gar nicht) – aber LOST hat es mir angetan. LOSTBis jetzt hab‘ ich noch keine Folge versäumt und ich bin unglaublich fasziniert… Diese unglaublichen Wendungen, wundersamen Vorkommnisse, verschlungene Beziehungen der handelnden Personen…

Normalerweise sinkt die Spannung ja nach der 1. Staffel (ich denke an vergangene Zeiten – „Akte X“ war so ein Fall), aber bei LOST wird’s mMn immer spannender. Wie halt ich die Woche bis zum Finale der 3. Staffel nur aus…

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Feb 02

Radar Love

Wer kann sich noch erinnern ?
Damals trugen wir die Haare lang, Glockenhosen + karierte Hemden…

Golden Earring – Radar Love (1973)

Feb 01

Mit an Oasch

auf 10 Kirtag, des geht net – sagte schon meine Oma.
Was ich im Jänner alles machen wollte (weil das Wetter zum Rennradfahren ja nicht so optimal ist):

  • Online-Shop fertig konfigurieren und „scharf“ machen (online stellen) – noch nicht ganz fertig… (2-3 Tage brauch‘ ich noch),
  • im Obstgarten Bäume und Sträucher zurückschneiden, unnötiges (Holunder, Holunder, Holunder…) aushacken – 30 % erledigt,
  • im Gemüsegarten die Beete wieder herrichten und vorbereiten, Hochbeetmauern ausbessern… – 0 % erledigt
  • Chilis aussäen (lt. Mondkalender) – mindestens 5 Sorten – erledigt !
  • Schupfen zusammenräumen – damit ich ungehindert zu meinem Rennrad und MTB komme – nix gemacht…
  • Bücher sortieren und auf eBay einstellen – nächste Woche reicht auch noch…
  • Layout etc. von diesem Blog meinen Wünschen/Vorstellungen anpassen – reicht auch nächste Woche…
  • Trainingsplan für’s 1. Halbjahr erstellen – mach ich dieses Wochenende
  • wieder regelmäßig trainieren (damit es mir bei den Marathons nicht wieder so ergeht wie voriges Jahr… – na, ja – 2mal pro Woche bin ich eh am Renner gesessen…

Offensichtlich geht es mir so, wie vielen anderen auch – die Zeit, die man in der Arbeit verbringt, könnte man wirklich besser nutzen…

Was schön wäre:

  • ein Job, der interessanter wäre, als mein jetziger (und auch etwas besser bezahlt)…
  • eine Millionärin (oder deren Tochter), die mich (gegen kleine „Gefälligkeiten“) unterstützt…
  • ein Sponsor, der nicht weiß, wohin mit seinem Geld…
  • ein 6er im Lotto…

Angebote können gesendet werden – zardoz[at]buchbasar[dot]at…
Spenden können auf mein PayPal-Konto überwiesen werden – rudi-h[at]aon[dot]at…

Das war’s für heute – ich hab‘ ja einiges zu tun…

Jan 30

es tut sich was…

in meiner Chili-Plantage…
Ich hab‘ mich nach dem Mondkalender gerichtet, und jetzt – ca. 17 Tage nach der Aussaat – kommen die ersten „Habaneros“, „Yellow Thai“ und „Red Aji“ aus der Erde…

Chili

Jan 28

österreichisch für Anfänger…

Blogger nömix widmet sich oft den Kuriositäten und Eigenheiten des österreichischen Dialekts, eine sehr lobenswerte Angewohnheit. Beim Lesen einiger seiner Einträge erinnerte ich mich an meine Schulzeit. Da gab es einen Lehrer, der für diverse Verfehlungen gerne einige Strophen diverser Gedichte (Die Kraniche des Ybikus, Erlkönig, Die Glocke usw.) zu lernen aufgab. Da ich ja schon in frühester Jugend bei schönem Wetter mehr zu Wander- oder Radtouren tendierte, als unnötig in der Schule zu sitzen, konnte ich zu Ende des Schuljahres dann aber doch mit einem profunden Wissen über Gedichte bei diversen Party’s brillieren…
Als waschechte Österreicher kamen einige Klassenkameraden (jene, welche Rad- und Wandertouren mit mir unternahmen) und ich auf die Idee, diese Gedichte in’s österreichische zu übersetzen. Als einziges (ist ja doch schon eine Zeit her) blieb mir noch in Erinnerung:

Einetredden in de Erdn,
steet a Botzn Laam.
Wos – des soi a Glockn wean?
mi leckts aum Oasch,
i geh jetzt haam…

Jan 25

osCommerce – murgelgrumbel…

jetzt scheiß ich schon 2 Tage herum… Ich will meinen Webshop für gebrauchte Bücher mit osCommerce realisieren, die Anpassung, das Design etc. hab‘ ich ja inzwischen (so halbwegs) hingebracht – ist auch für einen Laien relativ leicht (ein paar Grundkenntnisse sind aber schon notwendig) zu bewerkstelligen – wenn man ein „gescheites“ Buch hat und sich viel im osCommerce-Forum umschaut etc. Aber – die Versandkosten-Berechnung – des is a Hund ! Ganz egal, was ich mache, es wird immer irgendein Sch… berechnet – ich krige’s einfach nicht hin. Jetzt werd‘ ich wieder eine Runde mit dem Rennrad drehen, das Hirn durchlüften und dann probiere ich’s nochmal…

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Jan 21

Hektor !?

Bloggerin Isa spricht ein Problem an, welches Hektorsich offensichtlich aus der „Multi-Kulti-Gesellschaft“ ergibt – es gibt ja kaum noch eigenständige Dialekte (hab‘ ich irgendwann schon erwähnt – in meiner Jugend [damals noch in Wien wohnend] konnte man die Herkunft/den Wohnbezirk eines Jugendlichen/Erwachsenen am typischen „Slang“ erkennen – z. B. das berühmte Meidlinger „L“). Problem gelöst, dieses „Ding“ (auf Deutsch Saugglocke genannt) heißt bei uns Österreicheren tatsächlich „Hektor“. Details dazu gibt’s hier

Jan 20

Der Dreck neben der Straße…

ärgert mich jedesmal, besonders um diese Jahreszeit. Hab‘ beim heutigen „Prinzenwetter“ eine Runde mit dem Rennrad gedreht und es ist unglaublich, was alles in den Straßengräben liegt: Getränkedosen und – flaschen, Tschik-Packerl, Verpackungsmaterial von Fast-Food-Hütten, diverse Kleidungsstücke, Plastik-Sackerl mit fragwürdigem Inhalt, auch einige CD’s hab ich schon gesichtet – das einzige was mir fehlt, sind MC (für die jüngeren Leser: Das sind ältere Datenspeicher, mit Musik befüllt, rechteckig, ca. 10×6 cm, deren braune Bänder lustig im Wind flattern). An der Anzahl der im Straßengraben liegenden Teile kann man auf die Verkehrsfrequenz der jeweiligen Straßen schließen – aber ich kenne keine Strecke, wo nicht mindestens alle 1 – 2 Meter etwas herumkugelt… Ich erspar mir jetzt meine persönliche Meinung dazu, was ich – hätte ich was zu sagen – mit diesen „Müll-aus-dem-Auto-Werfern“ tun würde…