Jan 19

endlich Wochenende…

Nach einer mühsamen 6-Tage-Woche (eigentlich 6-Nächte-Woche) ist auch für mich endlich das Wochenende gekommen.  Jede Nacht der selbe Trott, the same faces, die selbe Tour… – der einzige Unterschied zu voriger Woche war eine Polizei-Kontrolle in E, wo ich beim fahren durch die Fußgängerzone (um 06:10 Uhr – leergefegt) gefragt wurde: „…Heast, wi schnöö is bei dir Schrittgeschwindigkeit…“. 4 Wochen hab‘ ich noch zum durchdrücken, dann endlich eine Woche Urlaub !

Jan 17

Schöngeist und Seismograph

Heute wieder einmal etwas für die Literaturfreunde:

Schöngeist und Seismograf
Eine Ausstellung im Wiener Literaturhaus erinnert an den großen deutschen Verleger Kurt Wolff (1887–1963): Förderer von Franz Kafka und Karl Kraus

Wien – „Sehr geehrter Verlag! Gleichzeitig schicke ich Ihnen express-rekommand das Manuscript der Strafkolonie mit einem Brief. Hochachtungsvoll ergeben Dr. Kafka.“ Eine Postkarte (siehe Faksimile) von Franz Kafka an Kurt Wolff. Wer als Verleger solche Briefe bekommt, hat den Hauptgewinn gezogen – zumindest aus heutiger Sicht. Verkauft hat Wolff, Kafkas erster Verleger, dessen Werk in bescheidenen Auflagen. Von Kafkas erstem Buch Betrachtung, das 1912 erschien, setzte er in fünf Jahren 258 Exemplare ab…. [weiterlesen] – „Der Standard“ – 14.01.08

Jan 14

Ohrwurm…

Heute, beim Kaffeetrinken in der Tennishalle einen alten „Hadern“ von 1992 (ich geb’s zu – ich hab’s gegoogelt, dachte, es wär‘ schon älter) gehört: „Weather with you“ von Crowded House

Jan 10

Fernlastfahrer

…und die Fernlastfahrer schweigen,
sprechen stundenlang kein Wort,
machen ihre Kilometer
auf dem Überlandtransport…

(Georg Danzer, 1946-2007)

geht mir die ganze Nacht schon durch den Kopf, keine Ahnung mehr, wie die Nummer heißt, auf welchem Album sie ist usw. usf…

Jan 09

Kann nicht dienen…

mit neuen, lebenswichtigen Informationen. Momentan bin ich zwar mehr in der virtuellen Welt unterwegs (komm‘ ca. um 0730 von der Arbeit, check meine Mails, schau in die diversen Foren, geb‘ Antworten, surfe kurz meine Favoriten durch, geh‘ für 2 Stunden schlafen), als in der realen (in der Arbeit 2 Stunden belanglose Gespräche, blöde Meldungen…, dann in’s Auto – ausliefern fahren. Seh‘ täglich die selben Liefer-Autos, in den Geschäften die ich beliefere ist niemand – ich hab‘ die Schlüssel). Ansonsten der selbe Trott – Holz holen, Geschirr spülen, kochen, Kaffe in der Tennishalle holen, eine Runde mit dem Rennrad oder MTB (je nach Wetter) drehen – und schon ist der Tag vorbei…

Jan 07

Peter Lindbergh

Wer es gestern versäumt hat – auf Arte:

Ein wunderbarer Beitrag über Peter Lindbergh:

Mein Leben – Peter Lindbergh
Peter Lindbergh, in Duisburg aufgewachsen und seit über 20 Jahren in Paris ansässig, gehört zu den besten und begehrtestenlindbergh.jpg Mode- und Lifestylefotografen der Welt. Mit seiner Schnappschussästhetik, einer unterkühlten Sinnlichkeit und dem Gefühl für den richtigen Augenblick, hat der Arbeitersohn Schauspieler und Laufsteg-Schönheiten zu Ikonen unserer Zeit erhoben. Durch das Herausstellen ihrer starken, selbstbewussten Persönlichkeiten wirkte Lindbergh in den letzten 20 Jahren überdies entscheidend an der Entstehung eines neuen Frauenbildes mit. Auch wenn die schönsten Frauen der Welt für ihn posierten: Für Lindbergh ist Schönheit subjektiv und liegt im Auge des Betrachters, kommt von innen, ist vielschichtig und facettenreich wie das Leben selbst…. [weiterlesen]

 

Jan 03

Urbane Legenden

aus dem Kurier vom 02.01.08:

Urbane Legenden

„Manches hält sich trotz Gegenbeweisen ewig“

Urban legends“ schaffen es immer wieder in die Schlagzeilen. So fand sich vor Wochen in einer Qualitätszeitung, Tage später mit geografischen und personellen Veränderungen in einem Kleinformat, die gemeinhin als „Tierbegräbnis“ bekannte Geschichte. Inhalt in Kurzform: Mädchen packt ihren toten Hasen in Sackerl, dann in Laptoptasche, diese wird in Straßenbahn gestohlen. Pech für Dieb.

Variation: Paar mit altem Hund im Einkaufszentrum, Hund stirbt, Paar holt Karton aus Elektrogeschäft für Abtransport, schaut kurz weg, Karton futsch.

„Regional verschieden ausgeprägte Sagen sind reizvoll“, sagt Ethnologe Wolfgang Morscher. Manches hält sich trotz Gegenbeweisen ewig. Etwa die Legende über große Bauten, bei deren Errichtung – weil Beton in einem Stück gegossen wurde – Arbeiter darin verschwanden. Morscher: „In der Europabrücke sollen einige liegen“. Bestätigt ist, dass es beim Bau der Brennerautobahn 22 Tote gab. Wie und wo die Arbeiter starben, ist dokumentiert, keiner liegt im Brückenpfeiler. Ähnliches gilt für Kaprun bis hin zur Wiener U-Bahn.

Die unter Eltern gern erzählte Geschichte vom entführten Kind (etwa in der Shopping City Süd), das im letzten Moment den Entführern entrissen wird, hat sogar in Österreich wie in anderen Ländern zu polizeilichen Ermittlungen geführt. Ohne Ergebnis.

Folgende Geschichte ist aber die reine Wahrheit:

Kurz vor Weihnachten standen 2 fesche Mädels – offensichtlich aus einem östlichen EU-Nachbarstaat – bei einem Einkaufszentrum, bepackt mit allerhand Taschen und Paketen und fragten mich, ob ich sie nach K. mitnehmen könnte – sie hätten den Bus versäumt. Als Kavalier sagte ich sofort ja. Kaum waren wir aus der Stadt draußen, fingen die beiden auf der Rückbank an, sich gegenseitig zu befummeln, zu küssen und sich auszuziehen… Nach kurzer Zeit forderten sie mich zum mitmachen auf! Wow – so guten Sex hatte ich das letzte Mal, als der Liter Super-Benzin noch 5,00 Schillinge kostete! Viel, viel später ließ ich die beiden in K. aussteigen und fuhr nach Hause. Dort bemerkte ich dann allerdings, dass mir meine Brieftasche mit allen Kredit- und sonstigen Karten, die Autopapiere, Sonnenbrille etc. fehlten…