Altweibersommer-Ausfahrt

halbvoller TischSollten wir nicht wieder einmal so eine gemeinsame Wochenend-Ausfahrt machen wird angedacht. Wann und wohin? Das Ziel war dank „Doctor“ Manfred S. quasi vorgegeben: nach Mühlgraben ins „The Irish Rover„. Einen Termin finden, wo alle „Bike-Zombies“ Zeit haben, war nicht so leicht, aber dank „Doodle“ finden wir endlich einen – allerdings erst Mitte Oktober. Das ist super! Altweibersommer! Angenehme herbstliche Temperaturen, gefärbtes Laub, der Duft von Äpfeln und Nüssen in der Luft, frischer Sturm im Glas… Aber Hallo. Aufgewacht. Kälteeinbruch und 4 Tage Regen ohne Ende lassen uns schon leicht nervös werden. Täglich die Wetterprognosen studieren und es wird kundgetan: „…Am Wochenende wird es trocken werden und die Temperaturen steigen auf +15°C…“
Tatsächlich: Samstag, 06:00 Uhr – Es ist trocken aber kühl (+6°C), kein bzw. wenig Wind. Frühstück, dann in die Wäsche: Thermo-Unterleiberl, Wintertrikot, Herbstjacke. Windstopper-Unterhose, lange Radhose, 2 Paar Socken, lange Handschuhe…
Gepäck mit dem Gwand für den Pub-Besuch (+ sicherheistshalber Reserve-Radlwäsch – es könnt ja regnen oder so…) wurde ja schon vor ein paar Tagen abgegeben, Frau Maggi fährt mit dem Auto nach und übernimmt den Gepäcktransport.
Treffpunkt: 07:41 Bahnhof Eisenstadt (die Seewinkler reisen mit dem Zug an) – 6 Bike-Zombies, 1 Gastfahrer, Frau G. (auch schon fast ein vollwertiger Zombie) hat schweren Herzens abgesagt – liegt mit diversen Wehwechen darnieder) – es hat schon +6°C und wir fahren los. Diesmal sind keine Extraschleifen geplant, die kürzeste Strecke wurde ausgesucht. Ungefähr bei Kilometer 50 gibts einen kurzen Stopp – im Supermercado Leberkäse-Semmerl ausfassen. Kurz vor Güssing Stopp Nr. 2: Mittagspause und dann die letzten 50 oder 60 Kilometer bis ins Ziel – die „Ferienwohnung Ludwig“ in Mühlgraben.
Ein Apfelsaft als Willkommensdrink, ein Kaffee, hinhocken, verschnaufen, aussi aus der verschwitzten Wäsch,  duschen, anziehen und zu Fuß (!) hinunter ins Pub. Das hat noch zu – wir sind zu früh. Also umgedreht, ein paar Meter zurück in den Buschenschank Hoscha auf ein Gläschen Sturm und eine Vorspeise (der Hunger ist schon groß). Danach ins Pub. Eine wahrlich irre Auswahl an Bieren (vom Fass und in der Flasche) und Whisky wird geboten. Feste Nahrung gibts auch: Burger, Baguettes etc.
Nachdem wir ja Sportler sind, wird wenig getrunken und wir gehen auch zeitig in unser Quartier *hüstel.
Sonntag in der Früh ist es auch nicht viel wärmer, Frühstück, wieder in die Radlwäsch und etwas schweigsamer als bei der Hinreise wird die Heimreise angetreten. Das gleiche Spiel wie bei der Hinfahrt: Temperatur zwischen +6°C und +12°C, Kaffee-/Jausen-Pause bei Kilometer 50, Mittagspause bei Kilometer 100 und dann flott Richtung Homebase (obwohl die Haxerl schon ein bißl motschkerten)…

ortstaferl

Resümee: Schöne Bike-Zombies-Quasi-Saison-Abschluss-Radlerei quer durchs Burgenland, wo im Sommer (wenn es wärmer und vor allem länger hell ist) vielfältige Möglichkeiten für diverse Schleiferl, Umwege, Touren-Varianten etc. möglich sind…

route1710

P.S.: Foddos wurden wenige gemacht, die paar sind derweil auf FB (allerdings nur für Gruppenmitglieder sichtbar – vielleicht werden sie in einen öffentlichen Ordner gelegt – dann folgt der Link)…

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