Air Berlin – Daumen runter

2013. Trainingslager Mallorca Ende. Wir wollen/müssen wieder heim. Details musste ich nachlesen, so genau hab ichs nicht mehr gewusst:
„…Aufstehen um 04:14 Uhr, der Transfer-Bus holt uns um 05:10 Uhr – geplanter Abflug: PMI-VIE 08:55 Uhr, doch irgendwie funtioniert das nicht. Überbucht, gecancelt, verschoben wegen Schlechtwetter, wtf – wir werden umgebucht, neuer Abflug ZwanzigUhrIrgendwas…“
Extra-Bonus: Koffer selber auschecken und wieder einchecken. Den ganzen Tag in Palma herumgehatscht, ein Kaffee, ein Terry, ein paar Tapas etc., dann endlich im Flieger, endlich in Wien – nur ohne Koffer, die wurden irgendwohin geschickt…

Na gut, schreiben wir halt einen Brief, ob wir nicht zumindest die Spesen ersetzt bekommen und tatsächlich erhalten wir Antwort von Air Berlin:
„… Aus Gründen der Kulanz und in Rücksprache mit dem Bundesministerium möchten wir Ihnen eine Ermäßigung von 100,00 EUR auf Ihre nächste, direkt bei airberlin und NIKI getätigte Buchung geben.
Bitte teilen Sie uns nach erfolgter Buchung die neue Buchungsnummer unter Angabe des Bearbeitungszeichens (V …..) und Ihrer Bankverbindung (Kontonummer, Bankleitzahl und Kontoinhaber) mit. Hierzu können Sie uns per E-Mail (kundenservice@airberlin.com) oder per Fax unter 030 / 3434 1909 erreichen. Wir werden die Gutschrift sodann umgehend veranlassen …“
Man beachte das Wort umgehend !!!

Heuer waren wir wieder (im März) auf Mallorca und nach der Heimreise: Am 22.03. ein Mail mit den gewünschten Unterlagen an Air Berlin. Warten (zumindest) auf Antwort. Nix. Nach einiger Zeit Frage an die Freunde: Habts ihr schon eure Mäuse (oder zumindest eine Antwort) bekommen? 2 antworten mit Ja, der Rest mit Nein. Na gut, noch ein Mail (am 28.04.) an Air Berlin. Es wird ignoriert oder wandert in den unendlichen Weiten der Mailserver umher. Auch versucht: Kontakt über FB und Twitter herstellen. Dreimal dürft ihr raten – genau: keine Antwort…

Wenn ich nicht schon ein paar Mal mit denen geflogen wäre, würde ich glauben, das ist eine Fake-Firma.

Heute (es ist inzwischen der 22.05.) habe ich dann einen „richtigen“ Brief auf echtem Papier nach Berlin geschickt. Per Einschreiben. Das kann ich verfolgen.

Jetzt bin ich gespannt, ob sich irgendwer bei mir meldet, oder ob ich die ganze Geschichte weiterleite. An meinen Rechtsschutz oder an die Servicestelle für Fluggastrechte

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