Rudi und Rosi

Dumme Ideen haben nicht nur die Anderen. Aber von Anfang an: Die „Bike-Zombies“ planen wieder einmal einen Rennrad-Ausflug zum  Mössner, ich kann mich aber partout nicht erinnern, wie lange wir ungefähr bis dorthin fahren werden (zwengg einer Tischreservierung warads nämlich). Also plane ich eine „Testfahrt“. Gesagt, getan – in der Buckligen Welt war ich eh heuer noch nicht drüben… Es ist das 1. schöne Wochenende, ich fahre kurz/kurz, hab allerdings sicherheitshalber Ärmlinge, Knielinge und Windjackerl im „Röhrl“. Ich rolle nach Mattersburg, ab Forchtenstein gehts bergauf. Ich schnaufe bis zur Rosalia-Kapelle hinauf (meine Zeit diesmal: 0:31:41 – auweh, da gehört noch ein bißl trainiert), bleib stehen und ziehe Ärmlinge, Knielinge und Windjackerl über – es ist frisch heroben. Weiter gehts über Hochwolkersdorf nach Schwarzenbach. Bis zur „Einstiegsstelle“ unten an der Kreuzung brauche ich – mit Foto- und Pinkel-Pause knapp über 2 Stunden. Kurz überlege ich, ob ich übers Schölderl wieder Richtung Heimat fahre oder noch ein Schleiferl dranhänge. Ein Schleiferl geht noch! Also weiter über Kobersdorf, Weppersdorf, Lackenbach nach Deutschkreutz. Dort ein Mittagspauserl im Bahnhofsrestaurant (ein Geheimtipp) und dann nach Kópháza. Jetzt nach links und ich bin in ca. einer Stunde daheim. Aber ich hab noch Zeit und gute Beine, also nach rechts (obwohl der Wind nicht gerade günstig daherkommt). In Fertöd bei der Tankstelle ein Cola (und ein Wasser für die Trinkflasche) kaufen und über Fertöulyak wieder auf österreichisches Gebiet. Weiter Richtung Heimat, beim „Enzo“ einen Spritzer trinken und die Trinkflasche füllen. Natürlich muss ich in Purbach zum Strommer zuwe und jetzt (bei Kilometer 165) ist ein schöner, kühler, fruchtiger Aperol-Spritzzzzz fällig. Dann ohne Pause nach Hause, duschen, essen und fürs „Bergwerk“ vorbereiten…

Runde1204

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