Trainingslager Riccione (2)

Keine Ahnung, was ich hier noch erzählen soll…

Wir sind ja keine Profi-/Amateur-/wtf-Truppe, sondern nur ein paar alte ältere Buben (mit einem jüngeren Mädchen – als Aufpasserin) die halt einmal im Jahr einen etwas grösseren Rad-Ausflug (dann als „Trainingslager“ benannt) machen. Heuer war halt wieder einmal Italien statt Mallorca dran und wir wählten (ein Tipp eines Freundes vom VCS) Riccione.

Quartier: Hotel Adlon – direkt am Strand, Zimmer klein (kurze und schmale Betten!), sehr nettes und freundliches Personal, Frühstück- und Abend-Buffet na, ja – nicht wirklich aufregend, Wellness-Abteilung – keine Ahnung, ich/wir waren immer zu spät dran, WLAN – gratis überall, aber ein Tempo zum weinen…
Tipp von mir: 2 Häuser weiter – Ristorante da Lele – rawuzikapuzi !!!

Rennrad-Strecken: Es gibt im Hotel (in allen anderen vermutlich auch) eine Karte mit 20 Touren „für jeden Leistungsbreich“, allerdings gibt es keine markierte Strecken – selber orientieren (dazu im Teil 3 mehr) ist obligat! Flache Strecken gibts kaum, wenn dann auf stark befahrenen Strassen – wo du auch von den Autofahrern ziemlich knapp überholt wirst (ängstliche/ungeübte Fahrer werden sich angaxen). Also bleibt nur das Hinterland, wo auf 100 km Strecke (unter Umständen auch auf reifenmordenden Straßen mit – tw. tiefen – Löchern, Spurrillen, schlechtem Belag etc.) gleich mindestens 1.000 hm zusammenkommen.
Belohnt wird man dafür mit herrlicher „Gegend“, tollen Ausblicken, wunderbarem Kaffe und Imbissen in kleinen Kneipen, Restaurants etc.

Lohnenswerte Touren: Bleibt jedem selbst überlassen – Kultur- oder Rennrad-Freak, steile und/oder lange Anstiege??? Literatur, Karten, Berichte, G’schichtln, Insider-Tipps gibts zuhauf…

Wir fuhren z. B. über den Carpegna (Tour Nr. 10) – lang, steil (?) – von Pennabilli kommend ist er leichter zu fahren, die Tour Nr. 17 nach Pesaro – relativ leicht und schön („Panoramastrasse“), nach San Leo usw. usf. „Spatzivergleich“ gabs schon vor der Heimreise – Kilometer, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Durchschnittspuls… – mir ist das relativ wurscht. Wers unbedingt wissen will, schickt mir eine pn oder einen Kommentar… Ich bin halt immer so gefahren, dass es nicht wirklich weh getan hat.

Fotos gibts diesmal (fast) keine – mit der DigiCam hab ich 2 gemacht und versehentlich gleich in den Mistkübel geschoben und mit dem Wischtelefon ein paar – zu sehen in Teil 1 und hier (nach dem Text). Der „Doctor“ hat ein paar gemacht, die sind aber nicht öffentlich und von den anderen Mitfahrern habe ich noch keine bekommen, bzw. sind noch nicht online. Ist aber egal, denn was ist/wäre auf diesen Fotos zu sehen? Wir vor dem Berg, auf dem Berg, vor dem Kaffeehaus, im Kaffeehaus, wir (oder einer von uns) vor dem langen Anstieg / nach dem langen Anstieg, bei der Vor- oder Nach-Besprechung, ein historisches Gebäude, das Meer, die Landschaft…

Nachtrag: Trotz vieler schlechter Straßen, steilen Abfahrten etc. kein Sturz und (überraschenderweise) nur 1 Patschen…

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