Gartenjahr 2012: Teil 07

Sonntag Vormittag: Wetter bescheiden. Motivation für eine Rennrad- oder MTB-Runde: Nicht wirklich vorhanden. Außerdem muß ich mich ja sowieso ums „Bio-Doping“ kümmern. Also hab ich den ganzen Vormittag im Gemüsegarten verbracht. Rhabarber eingesetzt, Unkraut gejätet, Wachstum beobachtet. Karotten, Radieschen, Salat, Kohlrabi, Lauch etc. kommen schön langsam. Bei den Chili- und Paprika-Pflanzen im „Glashaus für Arme“ kann ich schön langsam auf die Cloches verzichten. Sicherheitshalber hab ich ja heuer auch so eine Art „Aussaat und wo hab ich was“-Liste angelegt, denn in den letzten Jahren bin ich öfter vor den Beeten gestanden und: Unkraut oder ??? Einiges steht auch noch drinnen auf den diversen Fensterbrettern und es wird noch gewartet, bis die Eismänner vorbei sind – dann gehts draußen richtig los!

Dazu passend auch ein schöner Artikel in der Standard-Beilage „Rondo“ vom 20.04., den ich leider Online (noch) nicht finde – wird nachgereicht…

Vorschau und ein wichtiger Link:

„…Ode ans Unkraut
Jetzt beginnt das Rätselraten, was da Knospen treibt: Warum auch der Warzige Krähenfuß und der garstige Eiterzahn ihr Gutes haben, erklärt Gregor Fauma.

Es hat längst begonnen. Seit gut einem Monat schieben sich Blätter aus dem Erdreich, entfalten sich Knospen, und aus ausgetrockneten Augen schwellen frische Triebe saftig-pelzig an. Voll Freude stehen Gärtnerin und Gartler in ihren Outdoorschlapfen in den Beeten und freuen sich über jedes frische Grün, das die einsetzenden Frühjahrsbedingungen ermöglichen.
Bei mir setzt aber auch das jährliche Rätselraten ein. Ein Rätselraten, das an den Rand des Abgrunds treibt, das einen Nervenzusammenbruch wahrscheinlich macht und in der Folge aus einem Tau einen Strick werden lässt. Was zum Teufel wird das, das da wächst?…“

„…Hier hilft eine Website, gibt Rat und spricht Mut zu. Sie führt 130 Unkräuter an, zeigt Fotos von Keimblättern, frühen und späteren Laubblättern und führt den geneigten User systematisch durch die Dickichte professioneller Pflanzenbestimmung…“

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