Hobos haben Fernweh…

Ich hab‘ jetzt die letzten Tage im Augenradio die Serie „Fernweh – Zug um Zug“ auf 3sat verfolgt – es ging hauptsächlich um eine Zugreise durch Indien auf den Spuren Schweizer Ingenieure etc.

…Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde. – In Folge sechs der Reihe „Fernweh: Zug um Zug“ reist Felix Karrer in Äthiopien mit dem Zug des Negus, der einstmalig ersten Bahnlinie Afrikas. Georg Häsler berichtet von jungen Iranern, die per Zug die etwas weniger rigiden südlichen Landesteile besuchen, um einen Hauch von Freiheit zu erhaschen.
War das ein Aufbruch! Da trafen zwei Draufgänger aus zwei Welten aufeinander, ein abenteuerlustiger Ingenieur aus dem schweizerischen Frauenfeld, Alfred Ilg, und Kaiser Menelik II. von Äthiopien, Neguse Negest, König der Könige. Die zwei beschlossen, eine Bahn zu bauen: einen Zug der Superlative. 784 KilometerSchienenstrang von fast 2.500 Metern Höhe bis zum Rotmeerhafen Djibouti, durch gebirgiges Hochland, durch Wüsten, über reißende Flüsse. Die Strecke war nur als Anfang gedacht, als erstes Teilstück eines Transafrikazugsquer durch die Sahara bis nach Dakar. Heute weiß niemand mehr so recht, ob es ihn noch gibt oder ob er endgültig entgleist ist: der Zug des Negus. Reporter Felix Karrer hat in Äthiopien recherchiert, was vom großen Traum übrig geblieben ist. Im Iran verheißt der Zug nach Bandar Abbas, der Hafenstadt ganz im Süden, für viele junge Iraner so etwas wie Freiheit und den Ausbruch aus dem Alltag: Küsse, Alkohol und Gras auf offener Straße, Konsumgüter aus Fernost, ein Gewühl von Menschen aus aller Welt…

Zwischendurch waren immer Geschichten aus aler Welt (hatten immer mit Eisenbahn zu tun – klar !) – heute – im 7. und letzten Teil ging es unter anderem auch um „Hobos“. Ich war auch einmal (mit Andreas B.) ein „Hobo“ – allerdings gingen unsere Reisen nur zwischen Wien und Eisenstadt hin und her…

One thought on “Hobos haben Fernweh…

  1. Pingback: Zardoz spricht zu Euch… | Hobos – Dokumentation