Radsportwochenende – Teil 3

Nach der eigentlich schon anstrengenden Woche und vor allem der „Expedition“ nach Großmürbisch wollte ich eigentlich für ein oder zwei Tage nicht mehr aufs Rennrad steigen (schon gar nicht bei einem Wettkampf), aber was solls…
Also, den Renner eingepackt, zeitig aufgestanden und nach Stadtschlaining gefahren.
Startnummer ausgefasst.
Warmgefahren.
Beine sind gar nicht so schlecht.
Natürlich ein paar Bekannte/Freunde getroffen (aus dem Seewinkel, aus dem Bikeboard, aus ???).
Pünktlicher Start bei schönem Wetter. Über die ersten 2 Steigungen drübergeraschelt. Eingereiht in eine Gruppe. Schnell und schneller nach Oberwart und weiter Richtung Großpetersdorf. Den Stich bei Burg drübergedrückt (da hats aber schon weh getan), in der Gruppe geblieben. Zurückgeschaut. Hui, große Gruppe. Also, obwohl ich mich eigentlich „verstecken“ und nur „mitrollen“ wollte, war ich doch sicherheitshalber immer relativ weit vorne dabei – nämlich weil:
Springen vorne welche weg, reißt ein Loch auf – isses vorbei mit lustig…
Bei der Labe im Vorbeifahren eine Flasche Wasser ergattert, mit ordentlichen Tempo weiter. Komisch, irgendwie wird das Tempo langsamer, ein Bekannter und ich fahren nach vorne, machen ein bißl Tempo und keiner will mitarbeiten. Na egal, ich ziehe vorne Richtung Stinatz, mache das Tempo und dann – auf der langen Steigung – kommt es, wie es kommen muß: Ich seh es „blitzen“, muß nachlassen, die Lutscher ziehen von hinten vorbei und spucken mich wie einen Kirschkern aus – ich kann die Gruppe nicht mehr halten.
Also, Gel Nummer Drei konsumieren, etwas rausnehmen, Rhythmus wieder finden, nachfahren…
Nach und nach hol ich wieder ein paar „Ausgespuckte“, häng mich dazu, schau auf die Uhr, fahr vorbei…
Vor Pinkafeld gibts noch eine kleine Labestelle, ich nehm im Vorbeifahren eine Banane, trink noch ein Gel dazu und fühl mich eigentlich gar nicht sooo schlecht…
Wie bei einem Countdown zähl ich die letzten Bergerl/Hügerl/Wellen, überhole überraschenderweise noch ein paar Teilnehmer und bin nach 03:48:irgendwas im Ziel.
Zeit passt für mich.
Bißl schneller als im Vorjahr.
Ein paar „herbrennt“.
Essen, Trinken, ein bißl plaudern.
Heimfahren.
Und jetzt:
3 Tage (oder so) nicht aufs Rennrad
(wenn ichs aushalt…)

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