Der gläserne Bürger, Teil 1

Inzwischen hat ja (hoffentlich) jeder begriffen, dass Google, Facebook, etliche Apps etc. jede Menge Daten über unsereins sammeln (und einiges damit anstellen). Aber wie war das vor dem Internet-Zeitalter? Wer, wo, wie, was wurde über uns von wem gesammelt?
Eine Möglichkeit, das herauszufinden: Einen Antrag auf Selbstauskunft nach §26 Datenschutzgesetz stellen (hier dazu ein „Presse“-Artikel vom August 2013).
Diesen Artikel hab ich schon ewig in den Tabs und jetzt – am 24.01.2017 – hab ich die Formulare runtergezogen, ordentlich ausgefüllt und rechtsgültig unterschrieben per Handysignatur und ans Innenministerium per Mail und ans Ministerium für Landesverteidigung (da gibts bei den Kontakten keine Mail-Adresse – ???) per Post weggeschickt.
Der Grund war ein Gespräch unter Freunden und die Erkenntnis: Irgendwie komm ich mit diversen G’schichtln zeitmässig nicht mehr so ganz klar – Wann genau war ich in Afrika/Asien/???, wie lang hab ich was für ein Auto besessen, wie lange hab ich dort und dort gewohnt usw. usf. Manches sollte doch irgendwo gespeichert sein (Visa-Anträge, KFZ-An- und Abmeldung, Melderegister…).

Jetzt sollte innerhalb von 8 Wochen ein kleinerer oder grösserer Stapel Papier (oder gar ein PDF) bei mir eintrudeln, der (eventuell) alle Unklarheiten beseitigt…
Ich werde Euch informieren!

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