Wochenendausflug

der "neue" Bulli voll beladenMontag ist Feiertag, Dienstag muss ich nicht ins Bergwerk, das Wetter ist schön – also ein ideales Wochenende für einen kleinen Ausflug. Der „neue“ Bulli gehört auch getestet und probe-beladen und probe-bewohnt, also:
den ganzen diversen Krempel und den Crosser eingeladen und losgefahren.
Das Ziel: Tschechien und bzw. das nördliche Weinviertel (da gurk ich eigentlich seit ein paar Jahren immer ein paar Tage mit dem Crosser herum).

Freitag: Auf nach Hardegg, dort gibts einen kleinen Parkplatz neben der Thaya-Brücke (kein Strom, sauberes, immer offenes öffentliches WC), ein idealer Schlafplatz (und vis-a-vis im Gasthaus Thayabrücke kann man sich auch ein Jauserl und/oder einen Schlummertrunk holen).

Samstag: Nach dem Frühstück auf der Karte eine Runde grob zusammgengestellt, rauf aufs Radl und los. Es ist eine schöne 140-km-Runde mit ein paar hm (ca. 1.800 – es geht nämlich dauernd bergauf und bergab, bergauf und begab…) geworden. Orientieren tu ich mich klassisch mit analogem Karten-Material (die besten Karten für diese Gegend) und den dazugehörenden PhoneMaps (funktionieren am Wischtelefon auch offline) – und es gibt in jedem Ort eine Tafel mit allen Radwegen. Zeitweise ist die Markierung trotzdem etwas verwirrend – Hauptwege, Nebenwege, Verbindungswege, gelbe, grüne Markierung/Nummerierung… Und blöd ist natürlich, wenn man (so wie ich) das Akkupack zuhause liegen lässt und irgendwann am Nachmittag der Akku leerer und leerer wird…

Sonntag: Ich wechsle noch in der Nacht den Standplatz, fahre nach Retz und stell mich auf den Wohnmobil-Stellplatz (Strom und Wasser gegen Gebühr), da in meinem „neuen“ Bulli die 2. Batterie entweder nicht richtig angeschlossen oder uralt und leer ist und ich ein bißl Strom für die diversen Geräte brauch. Leider schaut die dazugehörige WC-Anlage etwas – sagen wir – ungepflegt aus – kein Papier, keine Seife, keine Handtücher, offenichtlich schon einige Tage nicht gereinigt (auf eine Antwort auf mein Mail an die Stadtgemeinde Retz warte ich noch). Ich drehe eine relativ flache 125-km-Runde und komm auf den letzten 20 Kilometern in ein ordentliches Gewitter, das aber bald wieder aufhört… Wieder ein Stellplatz-Wechsel – hinüber nach Laa an der Thaya. Ich lade meine Geräte während der Fahrt und stelle mich auf den Bahnhofs-Parkplatz (kein offizieller Standplatz, kein Strom, kein Wasser, aber ein sauberes, durchgehend geöffnetes WC).

Montag: Eine 135-km-Runde auf und ab durchs Weinviertel (wo es unzählige Radwege und viele verkehrsarme Nebenstrassen und Dörfer ohne Wirtshaus gibt). Danach ab in die Therme, ich freu mich schon den ganzen Tag auf ausgiebieges duschen und … Allerdings muss ich sagen, die Saunalandschaft hat mich nicht wirklich vom Hocker gehaut, aber Watschen und Geschmäcker sind ja verschieden…

Noch ein paar Bilder (einfache Knipsereien mit Wischtelefon und/oder Casio Exilim gibts hier

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