Trainingslager 2016

Obwohl ja inzwischen keine(r) von uns mehr bei diversen Wettkämpfen antritt (mit ein paar seltenen Ausnahmen), wird die alljährliche gemeinsame Urlaubswoche mit dem Rennrad immer noch „Trainingslager“ genannt. Heuer etwas später als sonst (wegen dem Wetter warads gwesn). Aus diversen Gründen machen sich leider nur 4 „Bike-Zombies“ und 1 „Gastfahrer“ mit einem Leihauto (VW-Bus) der Firma Bors auf den Weg in die Toskana. Ziel war das Hotel Esplanade in Viareggio.
Abfahrt Freitag Nacht bei kühlem Wetter, Ankunft Samstag früh im strömendem Regen… Die Zimmer sind noch nicht bezugsfertig (war aber klar), also frühstücken und dann trotz Regen eine „Erkundungsrunde“ zu Fuß. Eine Tankstelle der Verdammten war zum Glück gleich und in unmittelbarer Nähe des Hotels gefunden und war die ganze Woche dann quasi Endstation nach der Tour…
Am Sonntag dann einrollen nach Lucca und die geplante Runde wegen Regen (zwischen nieseln und schütten war alles dabei) verkürzt. Ein positiver Effekt: das/die Ristorante/Pizzeria Da Nicola in Camaiore entdeckt (sagenhafte Pasta und tolle Pizzen!).
Nachdem wir diesmal nur Nächtigung/Frühstück gebucht hatten (was sich wahrscheinlich als Glück herausstellte, denn schon das Frühstücksbuffet war – sagen wir mal so – nicht wirklich aufregend…), machten wir uns auf die Suche nach einer anständigen „Labestelle“. Und auch hier hatten wir Glück, auch in unmittelbarer Nähe zum Hotel gibts das La Casina. Hier wird wunderbar gekocht, Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte sind die Spezialitäten des Hauses, aber auch Pizza, Pasta etc. sind tadellos. Ab und zu ist das Personal etwas überfordert (wenn z. B. im 1. Stock eine Feier mit 100 Leuten nebenbei stattfindet), aber: cool bleiben und ein bißl warten – es zahlt sich aus!
Am Montag rollen wir die Küste entlang, rauf auf den Monte Marcello, auf den anderen Seite runter und rauf zu den Steinbrüchen von Carrara. In Colonnata ist die Strasse aus (für Rennräder), wir trinken ein Kaffetscherl und ein Isotrangl, nehmen beim runterfahren die andere Strecke und rollen durch ein paar unbeleuchtete Tunnels… und wieder ins Hotel.
Abendprogramm: Standard.
Dienstag ist quasi Ruhetag, wir rollen nach Pisa, stellen uns genauso deppert an, wie drölfmillionen andere Touris – siehe Foddo(s), rollen wieder zurück, erkunden Viareggio etc.
Abendprogramm: Standard.
Mittwoch eine schöne Runde (bei noch immer kühlem, aber immerhin trockenem Wetter).
Abendprogramm: Standard.
Donnerstag eine „Berg-Etappe“: rauf nach Sant‘ Anna (ohne den geschichtlichen Hintergrund zu kennen – der „Kultur-Beauftragte“ war ???), wieder runter und rauf auf noch ein Hügerl…
Abendprogramm: Standard.
Freitag: Endlich schönes Wetter und eine Ausfahrt kurz/kurz, aber was nutzt uns das einen Tag vor der Abreise… Also Abschluss-Runde (nochmal) auf den Monte Marcello, das „museo del ciclismo“ entdeckt und besichtigt (ist nur ein Raum, aber sehenswert), zurück und vorbereiten auf die Heimreise…

Ein paar Foddos gibts in klein hier und alle verfügbaren in einem Album (es kommen demnächst noch ein paar Foddos dazu).

Ach ja – der „Spatzi-Vergleich“ fehlt noch: Bei mir waren es 520 km und 3.970 hm und wer genau wissen will,  wo wir gefahren sind – im Foto-Album gibts die Karten und auf Strava alles andere…

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