Nov 29

Nebel-Nieselregen-Runde

Die ganze Woche nix getan (also radtechnisch – weder RR noch MTB bewegt) und dementsprechend ist die Stimmung nicht so ganz, wie sie sein soll. Es scheint sich nun doch der Winter bzw. die Schlechtwetterphase ins Land zu schleichen…
Aber heute war es dann soweit: Ich will raus, unbedingt, wurscht welches Wetter…
Es ist neblig, leichter Nieselregen – egal. Eine Ruster Hügelland-Runde mit dem MTB gedreht und es war trotz Scheiss-Wetter sehr, sehr schön 🙂 …

Okt 26

kurze Geländekarotten-Runde

…durchs Ruster-Hügelland und so weiter. Zweck dieser Runde diesmal: Schauen, wie’s heuer mit den Schlehen aussschaut. Es schaut schlecht aus. Wenig bis gar nix hängt an den Sträuchern in meinen bevorzugten Sammelgebieten. Das heisst: Wer auf Schlehen-Marmelade steht, sollte baldigst ordern – es gibt noch Restbestände aus dem Vorjahr…

Okt 14

Herbstrunde

Vormittag leicht neblig und dann reisst es auf – also Plan-Änderung: „Einser-Radl“ herausgeholt und eine Zweistundenrunde überlegt. In diesem Fall bietet sich eine „Koglrunde“ an (da gibts einige Versionen –  je nach Lust und Laune, verfügbare Zeit etc. kann man beliebeig erweitern/verkürzen…). Gesagt, getan – nach 01:54:07 war ich wieder daheim.

Runde1410

DS1410B

Okt 11

Wie eine Tussi…

Kasten

Jetzt ist wieder die richtige Jahreszeit. Der Wetterbericht meldet „…heiter bis wolkig, in der Nacht ist mit Dunkelheit zu rechnen…“ Unsereins steht vor dem Kasten mit der Radlwäsch und überlegt: kurz/kurz mit Beinlingen (oder reichen die Knielinge), Trikot kurz und Ärmlinge oder Trikot lang, welches Unterleiberl, Thermo kurzarm/langarm, Windstopperleiberl kurzarm/langarm, passt diese Windjacke farblich zur Hose/zum Trikot, dünne Socken, Überschuhe, dicke Socken ohne Überschuhe, passt alles farblich, markentechnisch, was, wo, wie einstecken…
Ich sag’s ja: Ich werd jetzt Hallen-Minigolf-Profi

Sep 29

Saison-Abschluss-Radtour

HB-GMQuasi als Saison-Abschluss-Radtour: 6 Bike-Zombies und 1 Gastfahrer treten am Samstag, den 27.09. die beschwerliche Reise nach Großmürbisch an. Bei regnerischem Wetter gehts in den Süden. Bis Mannersdorf an der Rabnitz gibts eh keine besonderen Vorkommnisse. Dann hat der Herr G. G. einen Patschen am Hinterrad. Es wird außerdem festgestellt: Der Mantel hat auch schon bessere Tage gesehen… Durch diese (erzwungene) Pause gibts strafweise keine Pause „…bei der Blonden…“ in Lockenhaus, sondern es heißt: „…rüber über den G’schriebenen, Pause drüben in Rechnitz…„. Wer kann sich noch erinnern, wie es früher hieß? „…Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…“. Georg V. und Robert S. sind die ersten oben, ich komme ? Minuten später an. Wir stehen in der Kälte und warten. Dann läuten die Telefone, aber gleich is wieder aus – kein Netz. Pepi K. und Manfred S. (der „Doctor“) kommen: „…De zwaa stengan unten, bei km 2, oiso beim Turm, Podschn scho wieda…“. Es wird beratschlagt, was tun? Ein langes hin und her und wie und was (inzwischen verlegt hinein in die Gaststube), schlussendlich kommen „…de zwaa…“ – Frau Lotte V. und Herr Gerhard G. auch/doch noch an. Nochmal wird der Hinterreifen repariert (mit Spezial-Tricks) und inzwischen sind wir ungefähr 1 bis 1 1/2 Stunden hinter dem Zeitplan, Wenigstens ist es inzwischen trocken und ein bißl wärmer. Wir fahren (ohne weitere Probleme) durch bis Heiligenbrunn (dort ist Uhudler-Sturm-Fest und wir sollen auch Manfred L. treffen, der mit einem E-Bike eine Testfahrt macht) – geplanter Aufenthalt: Schaumma amoi. Wir sitzen in der Sonne nahe dem Eingangsbereich und bewundern die vielen Menschen (mit teilweise sonderbarer Gewandung und auch schönen Hüten und Hunden *hüstel*), trinken 2 oder 3 Vierterl Uhudlersturm und beschliessen, die gastliche Stätte zu verlassen (bevor es zu spät ist). Mit Schmackes nehmen wir die letzten 6 1/2 Kilometer bis zum Tagesziel, unserem Standard-Quartier im Südburgenland.
Dort wieder Standard-Programm: Frisch machen, hinhocken, viel essen, a bißl was trinken, tratschen, diskutieren, analysieren, tratschen, a bißl was essen, noch a bißl was trinken… – und auf jeden Fall zeitig schlafen gehen!
Sonntag früh aufstehen – die Heimreise ist lang!
Nach dem Frühstück eine kurze Diskussion über die Route Richtung Heimat (da gibts ein paar Versionen – lang, kurz, Berge ja oder nein, Diretissima, Schleiferl…) und eventuell wollen wir auch nochmal mit Manfred L. zusammentreffen. Irgendwie wirds dann eine „halbklassische“ Route mit Umfahrung des Geschriebenstein und dann wieder nach Österreich (weil die Strassen und die Autofahrer in Ungarn, no comment…). In Lutzmannsburg ein verspätetes Mittagessen und dann trennt sich die Gruppe und jeder nimmt den kürzesten Weg nach Hause. Für die Nordburgenländer bedeutet das noch ein paar Höhenmeter – bei Ritzing und Helenenschacht müssma drüber…
Insgesamt warens dann (für mich) so ungefähr 288 km und 1.700 hm, Details zur Strecke etc. gibts natürlich wieder drüben bei Strava

Fotos gibt’s (von mir) nur 3 Stück – eventuell werden von den Mitfahrern noch ein paar drüben auf Facebook oder sonst irgendwo gepostet oder ich bekomm welche per email und reich sie nach…

Sep 24

Istrien 2014

Inzwischen schon (fast) zur Gewohnheit geworden: Irgendwann Mitte/Ende September eine Woche oder so nach Kroatien/Istrien. Wetter ist noch gut, Touristen/Reisende sind etwas weniger als zur Hauptsaison (ich mags gerne nicht so überfüllt). Heuer wählte ich Istrien. Also Bully mit MTB, analogem und digitalem Zeux und sonstigem Camping/Reise-Glumpert befüllt und ab dafür…
Erste Station war Vrsar, knapp unterhalb von Porec. Dort drei Tage lang mit der „Geländekarotte“ auf und ab, kreuz und quer, Asphalt und Schotter/Waldweg… (ich bin bei solchen Ausflügen/Reisen lieber mit dem MTB als mit dem Renner unterwegs – immer die Möglichkeit ins „Gemüse“ zu fahren, direkt am Strand entlang etc.).
Dann Wechsel nach Opatija, denn ich will auf den Gipfel des Vojak, dem höchsten Berg Istriens:
„…Vom Turm aus hat man einen Rundumblick über ganz Istrien und die im Osten liegende Kvarner-Bucht. Gut zu erkennen sind die Inseln Krk und Cres. Im Norden sind die slowenischen Berge zu sehen, weiter im Nordosten die kroatischen Küstenstädte Opatija und Rijeka. Im Westen und Süden liegt die hüglige Landschaft Istriens mit einer Sicht bis zur Küste. Die Marmorplatten der Brüstung zeigen die umliegende Landschaft und erklären, was zu sehen ist…“ – (Quelle)
Zu fahren sind die ca. 22 km (je nach Start-Ort) recht schön, ein paar steilere Stücke mit ca. 10/12/14%, sonst alles ca. 6% – und bis auf die letzten 50 mtr ist auch alles RR-tauglich. Leider ist das mit der Aussicht diesmal nix – dichter Nebel herrscht (und arschkalt wars auch). Trotzdem noch eine Runde durch den Wald gedreht… In der Nacht fängts ordentlich zu schütten an, also in der Früh Abfahrt Richtung Rovinj (war aber eh ungefähr so geplant). Auf den knapp 100 Kilometern bessert sich das Wetter und es wird wieder schön. Also noch 2 Tage in der Gegend von Rovinj herumgegondelt.
Außerdem immer auch ein paar „Doserl“ gesucht (und gefunden) und dabei einige schöne Plätze entdeckt wo ich sonst sicher nicht hingekommen wäre…
Und natürlich immer irgendwo/irgendwann/irgendwie ein Kaffee, ein Cynar-Soda, ein bißl Schinken mit Oliven, Schafkäse, gegrillten Fisch, Spanferkel…

25.09. – Nachtrag/Spatzivergleich (weil ich schon gefragt wurde): knapp über 500 km und 6.800 hm…

Wer wissen will, wo genau ich herumgegondelt bin: Auf Strava sind alle Strecken online…
Noch ein paar Foddos – ein paar mehr gibts auch auf meinem Flickr-Album „Istrien 2014

Und wieder ein bißl Werbung in eigener Sache (um mein leeres Konto wieder etwas aufzufüllen…)

Aug 18

Waldviertel 2014

Bully1308

Ein verlängertes Wochenende oder so. Zumindest hab ich Zeit. Und irgendwie ist es wieder einmal notwendig, frische/andere Luft zu atmen. Also schnell den Bully gepackt, analoges und digitales Zeuch zusammengesucht und ab ins Waldviertel – Ziel: Gmünd. Immerhin, es regnet ziemlich bei der Anreise – egal, ich hab eh immer ein paar Bücher dabei… Für die 4-Stern-Hütte reicht mein Budget nicht und selbst wenn, mir reicht ein Camping-Platz oder ein einfacher Stellplatz. Also einchecken am Camping-Platz (relativ klein, hat aber alles, was man so braucht – Häusl, Dusche, Strom und WLan…). Und in der Früh ist es mit dem Regen vorbei. Frühstück, anziehen, aufs MTB und mehr oder weniger ziel- und planlos (nur Nebelstein und Mandelstein war geplant) auf den diversen MTB-Strecken und/oder einsamen Nebenstrassen dahingegondelt und doch über 110 km und fast 2.000 hm zusammengebracht. Natürlich mit ein paar Zwischenstopps zwengg Jauserl, Kaffee etc. Retour an den Startpunkt und hinüber ins Sole-Felsen-Bad und dort bis zum Badeschluss geblieben. Tag 2 und Tag 3 verliefen quasi ebenso. Aufstehen, den ganzen Tag am MTB, rasten, sitzen, schauen, essen, trinken, ab in die Therme – lesen (Tom Sharpe – Puppenmord), saunieren, …
Und obwohl es eigentlich genug „Caches“ dort „oben“ gibt, hab ich nur ein „Doserl“ geloggt und auch die diversen kulturellen G’schichtln, Burgen, Schlösser, Kraftorte etc. hab ich alle ausgelassen – mir war einfach nicht danach.
Und: Fragt mich nicht, wo es den besten Schweinsbraten gibt, den fettesten Karpfen, die grandioseste Mohntorte etc. – fahrt selber hin…

Nachtrag (Werbung in eigener Sache):
Natürlich war dieser kleine Ausflug mit Spesen verbunden, die irgendwie wieder hereinkommen sollten… – daher die Bitte: kauft Marmeladen, Chutneys und Likör !!!
Abverkauf – vieles zu Sonderpreisen und: Zu den nächsten 7 Bestellungen gibts einen Bonus dazu !

Jul 31

geht eh…

Zwischen den Regen-„Einheiten“ geht sich einiges aus: Himbeer-Gelee machen, Unkraut jäten (geht besonders leicht) und – eine kurze Runde mit der Geländekarotte ins Ruster Hügelland. Und sogar mit Berg-Etappe und Gipfelsieg: Oggau, Seeberg, 211 Mtr ü. d. M. !!!

2014-07-31 15.19.383107

 

Jul 27

Auffi, owe, umme, auffi, umme, owe…

Teil 2 meiner „Radtouren etwas weiter weg“: MTB-Tour mit den „Velochicks & Friends“ – schaut so aus:

„… 26.07., 09:30 Uhr, Treffpunkt: Schloßplatz 7, 2540 Bad Vöslau – Eisgeschäft Harrer
DER PLAN:
Bad Vöslau (Harrer) – Auffahrt Richtung Steinbruch Harzberg – Steinbruch Abfahrt – Auffahrt Zeller Zwickl – XTrail – Auffahrt Manhartstal – Raiffeisen Trail (auf mehrfachen Wunsch) – Auffahrt Harzberg/Vöslauerhütte – PAUSE auf der Hütte – Trail Richtung Waldandacht (Schlangenweg).
~ 1000 hm ~ 30km …“

Ich bin pünktlich. Einige andere auch. Ein paar nicht ganz… – egal. Immerhin sind wir 20 (zwanzig)! Mischungsverhältnis: fast 50:50 – also 10 Mädchen und 10 Buben (hat jemand genau gezählt?). Reini macht den Guide, einen Schlussfahrer hamma auch, Wetter und Stimmung passen – fahr ma halt!

Wenns wahr ist/war, sind wir so wie in der Ausschreibung gefahren – ich kenn mich ja nicht aus, fahr hintennach, schau mir die Gegend an, bergauf gehts mir gut, bergab: eine Katastrophe, meine Fahrtechnik ist zum speiben (sollt vielleicht mehr MTB fahren, nicht nur ca. 10% der Jahreskilometer)…

Irgendwann gabs dann eine „Patschen“-Serie (auch bei schlauchlos), ist aber laut ständig hier herumgurkenden bei diesen Trails schon quasi normal und noch im vertretbaren Rahmen (und immer gut für eine Rauchpause  Essenspause).

Dann wieder ein Anstieg (der letzte, also fast) und wir erreichen die Vöslauer Hütte. Der Durst ist inzwischen gross, die wunderbaren „Dreier“ zischen und das kleine Jauserl – hmmmmm!
Das wars dann (fast) – ein kurzer Anstieg zum Jubiläumskreuz, Aufstellung zum Gruppenfoto – und Abfahrt zum Startort…

Fazit: Wieder einmal eine tolle Runde in einer für mich (fast) unbekannten Gegend, neue nette Leute kennengelernt, Spass gehabt (und keinen Muskelkater, Patschen, Hungerast oder sonstwas). Vielleicht fahr ich öfter mit – wenns mich wieder mitnehmts…

Jul 21

Sonntags-Ausflug

Wohin mit dem Rennrad oder MTB? Diese Frage stellt sich ein paar Mal die Woche aufs Neue. Hier – im Nordburgenland und angrenzenden Niederösterreich kenne ich ja schon (fast) alle Strassen, Wege, Abschneider, Umwege… Und so kommt mir die Ausschreibung „Rund um Wien – gegen den UZS“ gerade recht. Den Veranstalter kenn ich, ein paar Radler aus dieser Wiener Gruppe auch, also sag ich zu. Ich fahre mit dem Auto nach Wien, parke mich beim Endpunkt der Tour falsch ein – bei der Rückkehr steht der Bully in der prallen Sonne…
Ich zieh‘ mich um, radle gemütlich zum Treffpunkt auf der Donauinsel und siehe da – es sind weit mehr als die angemeldeten 8 Radler, nämlich knapp über 15. Es ist 09:00 Uhr und es hat schon 30°C – das kann heiter werden. Wir radeln los, es wird heisser und zusätzlich weht noch ein schöner, heisser Wind. Egal, es geht gemütlich dahin und bei km ??? bei der Tankstelle kurz vor dem Wienerwaldsee gibts die schon fast dringend notwendige (die Trinkflaschen sind schon fast alle leer bzw. deren Inhalt brunzwarm) 1. „Labestation“ – Cola, Wasser, Dreh-und-Drink, Manner-Schnitten, Müsli-Riegel etc. wird eingekauft und im Schatten stehend verzehrt. Dann gehts wieder weiter bis nach Siegenfeld – dort machen wir Mittagspause im (empfehlenswerten) Gasthof Skilitz.
Und dann gehts wieder Richtung Heimat. Kurz vor Wien wird die Gruppe immer kleiner – nach und nach verabschieden sich die Mitradler und nehmen den kürzesten Weg zur jeweiligen Homebase – jeder sehnt sich nach einer kalten Dusche…
Fazit: trotz Hitze (immer über + 30°C) eine schöne Runde mit netten Leuten – kein Defekt oder Sturz, nur ein kurzer Stopp nach einem Bienen- oder Wespenstich – passt !