Jun 15

C(K)raft Beer Tour

Der Herr „Doctor“ – Manfred S. – schickt uns bezüglich seiner Geburtstags-Rennrad-Ausfahrt eine elektronische Nachricht: „…Grias eich! Mein Programm/Zeit/Streckenvorschlag ist: Start ca. 0745 Eisenstadt Bahnhof…“
Nachdem fast alle Bike-Zombies (ich nicht – ich glaub, ich hab eine Hopfen-Allergie) mehr oder weniger begeisterte Biertrinker sinde, steht die Ausfahrt unter dem Motto: „Kleinbrauereien im Burgenland und deren Biere“ oder so…
So versammeln sich 5 Bike-Zombies (Herr Schurl fehlt – der gurkt mit einer Hill-Team-Partie mit dem MTB durch Slowenien) pünktlich um 07:45 in Eisenstadt am Bahnhof. Es ist bereits schön warm und es sollte noch heisser werden. Es geht Richtung Sieggraben und in Zemendorf wird klassisch eine Leberkäse-Semmel-Frühstückspause eingelegt. Rüber über den Sieggrabener, ein Abschneider rüber nach Kobersdorf und die 1. Station – Kobersdorfer Schlossbräu – ist erreicht. Wir sind etwas zu früh dran, der Chef ist noch nicht da, daher holen Grüni und ich noch ein paar Leberkäse-Semmerln und ein kühles Mineralwasser. Der Brauerei-Chef kommt und wir machen eine Führung durch die kleine Brauerei und es wird auch ein bißl was verkostet.
Dann gehts weiter nach Krunbach, die dortige Privat-Brauerei (Schwarzbräu) ist zwar geschlossen, aber im angrenzenden Krumbacherhof wirds natürlich auch ausgeschenkt (und gut gegessen hamma dort auch). Die Temperaturanzeige irgendwo bei einer Tankstelle zeigt inzwischen emotionslos 32°C.
Das hindert uns aber nicht an der Weiterfahrt nach Thernberg – ins Landgasthaus Thaler, dort sollte uns der Chef vom Wolfsbräu eigentlich abholen, der hat aber 1. eine Kinderparty laufen und 2. schauts verdächtig nach Gewitter aus und wir zischen nach einem Getränk über den letzten Berg Richtung Katzelsdorf. Es donnert und tröpfelt und der Himmel wird dunkler und dunkler. Die geplante Verkostung von Schrammels Bier im Schloß Katzelsdorf lassen wir sausen: Es beginnt zu regnen schütten und wir flüchten ins Gasthaus Zur Schmiede und warten auf das Ende des Gewitters.
War überraschenderweise schnell vorbei (das Gewitter) und wir fahren Richtung Ziel: Eisenstadt, Terasse der Villa S., tote Tiere und isotonische Getränke warten auf uns…
Nach 145 km und 1.400 hm (ungefähr, knapp vorher ist mein Garmin-Akku leer) sind wir am Ziel und kurz darauf fängts richtig zum schütten an… Egal, wir sitzen ja eh unter Dach. Irgendwie hab ich kein so gutes Gefühl über den Verlauf des Abends und so steh ich (sogar noch bevor die gar köstlich aussehenden Steaks vom Grill serviert werden) auf und fahr im Regen nach Hause (Wer waaß, fia wos guad woa…).

Jetza noch ein paar Büdln und der Link zu Strava (wenns wer nachfahren will).

Mai 30

Rennrad: Hainburg-Runderl

Stress mit dem Nebenjob. Scheiss Wetter. Also die ganze Woche nix mit einer Rennrad- oder MTB-Runde. Aber jetzt! Wetterbericht sagt schön (also was man momentan schon als schön bezeichnet), Gewitter am Nachmittag. Also kurzfristig eine Hainburg-Runde ausgeschrieben. Frau Pia, Frau Lotte und Herr Georg sagen zu, die anderen Bike-Zombies sind verhindert. Egal – ich wäre ganz sicher auch alleine gefahren (so eine mindestens-100km-Runde war schon dringend notwendig). Treffpunkt und Uhrzeit ausgemacht. Sicherheitshalber „Einser-Radl“ genommen. Wir rollen im „Plaudertempo“ nach Hainburg, die Damen wollen eigentlich nicht auf den Braunsberg, aber wir können sie überreden. Tut eh noch genau so weh wie immer… Ach ja, bei der Auffahrt ein Auto neben mir, Fenster geht runter „… Rudi? …“ – man wird ja überall gesehen, Herr ### mit einer feschen Beifahrerin (was ich so aus dem Augenwinkel erkennen kann – Frau, Schwester, Gelübte… – ich weiss es nicht). Vielleicht outet er sich drüben auf Facebook. Ein paar Fotos oben und dann wieder runter. Hunger. Essenspause. Und dann im selben Tempo wieder Richtung Heimat. Gerade rechtzeitig vor dem Regen/Gewitter heimgekommen. Duschen. Essen machen. Jetzt vor die Bildschirme…
Ach ja: 125 km / 714 hm / Schnitt 26,6 sagt der Garmin – zum nachfahren hier guggen

Hainburg3005

Mai 22

Air Berlin – Daumen runter

2013. Trainingslager Mallorca Ende. Wir wollen/müssen wieder heim. Details musste ich nachlesen, so genau hab ichs nicht mehr gewusst:
„…Aufstehen um 04:14 Uhr, der Transfer-Bus holt uns um 05:10 Uhr – geplanter Abflug: PMI-VIE 08:55 Uhr, doch irgendwie funtioniert das nicht. Überbucht, gecancelt, verschoben wegen Schlechtwetter, wtf – wir werden umgebucht, neuer Abflug ZwanzigUhrIrgendwas…“
Extra-Bonus: Koffer selber auschecken und wieder einchecken. Den ganzen Tag in Palma herumgehatscht, ein Kaffee, ein Terry, ein paar Tapas etc., dann endlich im Flieger, endlich in Wien – nur ohne Koffer, die wurden irgendwohin geschickt…

Na gut, schreiben wir halt einen Brief, ob wir nicht zumindest die Spesen ersetzt bekommen und tatsächlich erhalten wir Antwort von Air Berlin:
„… Aus Gründen der Kulanz und in Rücksprache mit dem Bundesministerium möchten wir Ihnen eine Ermäßigung von 100,00 EUR auf Ihre nächste, direkt bei airberlin und NIKI getätigte Buchung geben.
Bitte teilen Sie uns nach erfolgter Buchung die neue Buchungsnummer unter Angabe des Bearbeitungszeichens (V …..) und Ihrer Bankverbindung (Kontonummer, Bankleitzahl und Kontoinhaber) mit. Hierzu können Sie uns per E-Mail (kundenservice@airberlin.com) oder per Fax unter 030 / 3434 1909 erreichen. Wir werden die Gutschrift sodann umgehend veranlassen …“
Man beachte das Wort umgehend !!!

Heuer waren wir wieder (im März) auf Mallorca und nach der Heimreise: Am 22.03. ein Mail mit den gewünschten Unterlagen an Air Berlin. Warten (zumindest) auf Antwort. Nix. Nach einiger Zeit Frage an die Freunde: Habts ihr schon eure Mäuse (oder zumindest eine Antwort) bekommen? 2 antworten mit Ja, der Rest mit Nein. Na gut, noch ein Mail (am 28.04.) an Air Berlin. Es wird ignoriert oder wandert in den unendlichen Weiten der Mailserver umher. Auch versucht: Kontakt über FB und Twitter herstellen. Dreimal dürft ihr raten – genau: keine Antwort…

Wenn ich nicht schon ein paar Mal mit denen geflogen wäre, würde ich glauben, das ist eine Fake-Firma.

Heute (es ist inzwischen der 22.05.) habe ich dann einen „richtigen“ Brief auf echtem Papier nach Berlin geschickt. Per Einschreiben. Das kann ich verfolgen.

Jetzt bin ich gespannt, ob sich irgendwer bei mir meldet, oder ob ich die ganze Geschichte weiterleite. An meinen Rechtsschutz oder an die Servicestelle für Fluggastrechte

Mai 05

Dienstag-Runderl

Die Wettervorhersage für heute lautete: „…Der wärmste Tag der Woche…“! Ich hab Tagesfreizeit und sonst auch nix zu tun, also plane ich in der Früh eine Rennradrunde (130 – 150 km sollens schon werden). Drüben in der „Buckligen“ war ich eh schon lange nicht, bergfahren sollt ich auch ein bißl üben, also schnapp ich mir meine Alu-Karotte, rolle nach Mattersburg, rauf auf die Rosalia, weiter nach Bromberg, Schleife Richtung Wr. Neustadt…
Da läutet mein Wischtelefeon – „… wir dadaden morgen früh oder noch besser: heute/jetzt dingsbums brauchen, geht des? …“. Natürlich geht des (#murgelgrumbel). Business geht (manchesmal) vor, also auf kürzestem Weg und gegen den Wind wieder nach Hause und Zeux liefern…
War trotzdem eine schöne Runde und – ich bin ja noch jung, also Wiederholungsgefahr…

DS0505 Runde0505

Apr 25

Nach dem „Trainingslager“

Nach dem wettertechnisch eher nicht so prickelnden „Trainingslager“ auf/in Mallorca hab ich für heute eine Frühlingsausfahrt zum Mössner ausgeschrieben. Was soll ich sagen: Prinzenwetter, 6 gut gelaunte Bike-Zombies und 1 Gastfahrerin (auch schon fast ein richtiger Bike-Zombie) treffen sich einander in der Früh / am frühen Vormittag (?) und rollen im Plaudertempo Richtung Forchtenstein. In Zemendorf eine Leberkäse-Semmel-Pause. Ab der Raika in Forchtenstein fährt natürlich jede(r) ihr/sein Tempo bis nach oben (Überraschung: ich fahr sogar meine persönliche Bestzeit: 0:28:37). An der Abzweigung Richtung Hochwolkersdorf treffen wir noch einen Bekannten, den nehmen wir ganz einfach mit… Rüber nach Schwarzenbach wollt ich eigentlich ein Gruppenfoto machen (bei der Bank vor der Abfahrt), aber es wird stur weitergerollt – na dann halt nicht… Rauf zum Mössner, ein Jauserl, ein (oder zwei) „Dreier“ und dann gehts wieder weiter. Rauf zum „Schölderl“ macht sich das Gewicht des Schweinsbraterls schon bemerkbar (hätt ich doch nur ein Schmalzbrot gegessen). Vollgas runter bis zur Abzweigung nach Marz und dann wieder im „Plaudertempo“ nach Siegendorf auf ein Kaffeetscherl und einen Spritzer (*hüstel). Dann müssen wir noch den „Doctor“ nach Hause begleiten und einen Aperol trinken. Und dann: endlich nach Hause.
Ein schöner Tag mit Freunden, ein Sonnenbrand auf der Birne und den Oberarmen. 04:39:55 reine Fahrzeit und 09:57:58 unterwegs – so soll Samstag !!!

Moessner2504


Apr 13

Rudi und Rosi

Dumme Ideen haben nicht nur die Anderen. Aber von Anfang an: Die „Bike-Zombies“ planen wieder einmal einen Rennrad-Ausflug zum  Mössner, ich kann mich aber partout nicht erinnern, wie lange wir ungefähr bis dorthin fahren werden (zwengg einer Tischreservierung warads nämlich). Also plane ich eine „Testfahrt“. Gesagt, getan – in der Buckligen Welt war ich eh heuer noch nicht drüben… Es ist das 1. schöne Wochenende, ich fahre kurz/kurz, hab allerdings sicherheitshalber Ärmlinge, Knielinge und Windjackerl im „Röhrl“. Ich rolle nach Mattersburg, ab Forchtenstein gehts bergauf. Ich schnaufe bis zur Rosalia-Kapelle hinauf (meine Zeit diesmal: 0:31:41 – auweh, da gehört noch ein bißl trainiert), bleib stehen und ziehe Ärmlinge, Knielinge und Windjackerl über – es ist frisch heroben. Weiter gehts über Hochwolkersdorf nach Schwarzenbach. Bis zur „Einstiegsstelle“ unten an der Kreuzung brauche ich – mit Foto- und Pinkel-Pause knapp über 2 Stunden. Kurz überlege ich, ob ich übers Schölderl wieder Richtung Heimat fahre oder noch ein Schleiferl dranhänge. Ein Schleiferl geht noch! Also weiter über Kobersdorf, Weppersdorf, Lackenbach nach Deutschkreutz. Dort ein Mittagspauserl im Bahnhofsrestaurant (ein Geheimtipp) und dann nach Kópháza. Jetzt nach links und ich bin in ca. einer Stunde daheim. Aber ich hab noch Zeit und gute Beine, also nach rechts (obwohl der Wind nicht gerade günstig daherkommt). In Fertöd bei der Tankstelle ein Cola (und ein Wasser für die Trinkflasche) kaufen und über Fertöulyak wieder auf österreichisches Gebiet. Weiter Richtung Heimat, beim „Enzo“ einen Spritzer trinken und die Trinkflasche füllen. Natürlich muss ich in Purbach zum Strommer zuwe und jetzt (bei Kilometer 165) ist ein schöner, kühler, fruchtiger Aperol-Spritzzzzz fällig. Dann ohne Pause nach Hause, duschen, essen und fürs „Bergwerk“ vorbereiten…

Runde1204

Mrz 26

Festplatten-Archäologie

Eigentlich hab ich nur ein (paar) alte(s) Foto(s) gesucht. Doch dann entdeckte ich auf einer alten HD eine alte Homepage (ich glaub, das war noch vor der WordPress-Zeit), die ich mit Dreamweaver zusammengebastelt habe. Und da gibt’s noch einige Rennrad- und MTB-Geschichten – und Bilder (!) aus den Jahren 2005 und 2006 (!) nachzulesen… Und drüben bei AON hab ich noch ein bißl Speicherplatz, den ich nie nutze – also raufgeladen…
Wem’s interessiert: klick aufs Bild!

ScreenshotWebSite

Mrz 22

Mallorca 2015

Obwohl wir (die „Bike-Zombies“) ja keine Wettkämpfe mehr bestreiten, gibt’s trotzdem einmal jährlich ein gemeinsames „Trainingslager“. Heuer war wieder einmal eine Woche Mallorca dran. Einquartiert wieder im Barceló Pueblo Park – inzwischen (Standard-)Zimmer relativ klein und Betten kurz, Sauna „für Arme“, Essen: Fragezeichen (weil nämlich: ich war 25 Jahre in der Gastronomie, koche – angeblich gut – und esse selber – sicher – gerne und gut, also…). Hürzeler Radstation – Räder wie immer eigentlich tadellos (Antrieb, Schaltung, Reifen waren diesmal offensichtlich neu).

Das Wetter war wieder einmal bescheiden – die Temperaturen weit entfernt von „kurz/kurz“, zweimal wurden wir anständig nass – einmal bei der Fahrt vom „Randa“ runter und einmal (mit Hagel) kurz vor Cala D’or…

Gefahren sind wir trotzdem täglich – dort und da… – nach einigen Insel-Besuchen kennt man nicht alle, aber viele Strecken, schöne Cami, Orte, Ziele… Gerhard „fehlte“ noch der Puig Major, den wir (diesmal) von der Sóller-Seite hochfuhren und sonst nix aufregendes, wem’s interessiert, meine gefahrenen Touren sind alle öffentlich auf Strava
Zum „Spatzi-Vergleich“: nicht ganz 600 km und ca. 5.400 hm waren es insgesamt…

Fotos gibts auch nicht viele – ich hab immer beim Spaziergang vor dem Frühstück ein „Good Morning #Mallorca“ gepostet und sonst? Ein paar Wischtelefonfotos, Digicam lag immer im Zimmer… Der „Doctor“ hat zwar wieder mit seinem Eierfon ein paar seiner berühmt-berüchtigten Milieu-Studien angefertigt, die enttweder in baldiger Bälde entweder auf Flickr oder im Safe landen bereits auf Flickr gelandet sind…

Mrz 07

Die Sterne stehen gut

Zumindest für eine Rennrad-Runde. Der pannonische Wind kommt (vorerst) von vorne (eh normal), die Motivation ist mittelmässig, also wird eine mittelmässige Runde angedacht. Rennrad Nr. 2 heraus, aufsatteln, losfahren. In Breitenbrunn rüber übers Leitha-„Gebirge“ – mit Blick auf die Schneeglöckerl-Invasion. Weiter nach Bruck, Parndorf, ein Schwenk nach links – Neudorf, Gattendorf. Das Tor beim „Blauen Wunder“ ist offen, rein auf einen Spritzer. Dann weiter (inzwischen mit Rückenwind) über Zurndorf und den Friedrichshof nach Weiden. Dort treff ich ein paar Freunde aus Oslip und wir kehren auf eine Kleinigkeit bei Tommy Viterbo ein. Und dann: Mit Vollgas nach Hause…

Mrz 03

MTB-Geocaching-Runderl

Sonnenschein. Angenehme Temperatur (für Anfang März). Aber ein Sturm. Also bleibt nur: Mit der Geländekarotte in den Wald und ein paar „Doserl“ loggen…