Nov 22

Crosser-Runderl

Es ist kalt – nein, noch nicht wirklich, eher kühl (+7°C), aber dafür windig. Trotzdem, daheim hocken geht nicht, also: noch Rennrad oder schon Crosser? Ich entscheide mich für den Crosser, will ich doch schauen, wie es mit den Schlehen heuer ausschaut (für meine persönliche Lieblings-Marmelade: Schlehen-Holunder). Und es schaut gut aus – viele und grosse Schlehen, die Sträucher sind voll. Aber wenn ich jetzt gleich wieder umdrehe, hat sich das anziehen nicht wirklich gelohnt, also weiter in den Dudleswald, wieder einmal zu den „vergessenen Höhlen„. Inzwischen sind die Hinweistaferl erneuert und so zahlreich an die Bäume getackert – man kann den Weg dorthin nicht mehr verfehlen. Weiter gehts nach Sopron – ein Radweg „hintaus“, nicht fürs Rennrad geeignet… Dann noch ein Schleiferl über Agendorf und wieder heim… So sinds doch 65 km geworden…

Nov 10

Frühlingswetter im November

Das „Frühlingswetter“ im November gehört ausgenutzt. Also hab ich meine (sowieso nur minimalistische) to-do-Liste abgeändert und zwischendurch eine gemütliche Runde mit dem Crosser gedreht…

Okt 31

Allerheiligenstriezel

Tina von „Keine Gnade für die Wade“ schreibt eine Ausfahrt aus „…Kirschblütenweg blablabla…“. Na gut, ich hab eh nix beseres zu tun (#zwinker), fahr ich halt ein Schleiferl und bin pünktlichst am Treffpunkt. Oh, Überraschung, es sind insgesamt 8 (hab ich richtig gezählt?) MitradlerInnen am Start. Es geht gemütlich den Kirschblütenweg bis zum Ende im Plaudertempo dahin – es wird getrascht, fachgesimpelt, Strava-Spatzivergleichswerte etc.  analysiert/kommentiert. Im Jois raus zur Seejungfrau, Kaffeetscherl… – und wieder auf die Räder. Am „unteren“ Seeweg Richtung Heimat, ich bieg allerdings in Purbach ab – der Strommer-„Magnet“ zieht mich in die Kellergasse…
Ein Drink – und ab Richtung Homebase.
Natürlich – kurz vor der Homebase ein Schwenk zur „Kondi“ – und siehe da: Menschen, die ich selten, vor 10 Jahren, vor 20 jahren oder noch länger nicht gesehen habe, stehen mit leicht alkoholischen Getränken in der Hand an der Bar („…ich hol nur meine bestellten Striezel ab…“) und es werden alte/noch ältere/uralte – na gut, auch neuere – G’schichtl aufgewärmt/zum Besten gegeben, und nebenbei ertönt ab und zu „… tua her no a Runde …“.
Noch Fragen?

Okt 25

Sonntags-Ausfahrt

Herbstwetter ist doch noch akzeptabel geworden. Trocken, kühl, aber noch nicht zu kalt für ein Rennradrunderl. Also schreib ich in der neuen FB-Gruppe eine Runde aus und es finden sich gleich einige MitfahrerInnen. In der Früh: etwas nebelig, ein bißl kälter als gestern, aber grundsätzlich tadelloses Rennrad-Wetter. Finden die anderen aber nicht – es hagelt Absagen… Also sag ich die Ausfahrt ab, disponiere um und mach eine Ausfahrt mit der Frau G. (die nicht so zimperlich ist).
War zwar anfangs etwas nebelig, dafür wenig Wind – der ist zwar dann ein ganz kleines bißl stärker geworden und hat den Nebel verblasen…

Okt 19

Altweibersommer-Ausfahrt

halbvoller TischSollten wir nicht wieder einmal so eine gemeinsame Wochenend-Ausfahrt machen wird angedacht. Wann und wohin? Das Ziel war dank „Doctor“ Manfred S. quasi vorgegeben: nach Mühlgraben ins „The Irish Rover„. Einen Termin finden, wo alle „Bike-Zombies“ Zeit haben, war nicht so leicht, aber dank „Doodle“ finden wir endlich einen – allerdings erst Mitte Oktober. Das ist super! Altweibersommer! Angenehme herbstliche Temperaturen, gefärbtes Laub, der Duft von Äpfeln und Nüssen in der Luft, frischer Sturm im Glas… Aber Hallo. Aufgewacht. Kälteeinbruch und 4 Tage Regen ohne Ende lassen uns schon leicht nervös werden. Täglich die Wetterprognosen studieren und es wird kundgetan: „…Am Wochenende wird es trocken werden und die Temperaturen steigen auf +15°C…“
Tatsächlich: Samstag, 06:00 Uhr – Es ist trocken aber kühl (+6°C), kein bzw. wenig Wind. Frühstück, dann in die Wäsche: Thermo-Unterleiberl, Wintertrikot, Herbstjacke. Windstopper-Unterhose, lange Radhose, 2 Paar Socken, lange Handschuhe…
Gepäck mit dem Gwand für den Pub-Besuch (+ sicherheistshalber Reserve-Radlwäsch – es könnt ja regnen oder so…) wurde ja schon vor ein paar Tagen abgegeben, Frau Maggi fährt mit dem Auto nach und übernimmt den Gepäcktransport.
Treffpunkt: 07:41 Bahnhof Eisenstadt (die Seewinkler reisen mit dem Zug an) – 6 Bike-Zombies, 1 Gastfahrer, Frau G. (auch schon fast ein vollwertiger Zombie) hat schweren Herzens abgesagt – liegt mit diversen Wehwechen darnieder) – es hat schon +6°C und wir fahren los. Diesmal sind keine Extraschleifen geplant, die kürzeste Strecke wurde ausgesucht. Ungefähr bei Kilometer 50 gibts einen kurzen Stopp – im Supermercado Leberkäse-Semmerl ausfassen. Kurz vor Güssing Stopp Nr. 2: Mittagspause und dann die letzten 50 oder 60 Kilometer bis ins Ziel – die „Ferienwohnung Ludwig“ in Mühlgraben.
Ein Apfelsaft als Willkommensdrink, ein Kaffee, hinhocken, verschnaufen, aussi aus der verschwitzten Wäsch,  duschen, anziehen und zu Fuß (!) hinunter ins Pub. Das hat noch zu – wir sind zu früh. Also umgedreht, ein paar Meter zurück in den Buschenschank Hoscha auf ein Gläschen Sturm und eine Vorspeise (der Hunger ist schon groß). Danach ins Pub. Eine wahrlich irre Auswahl an Bieren (vom Fass und in der Flasche) und Whisky wird geboten. Feste Nahrung gibts auch: Burger, Baguettes etc.
Nachdem wir ja Sportler sind, wird wenig getrunken und wir gehen auch zeitig in unser Quartier *hüstel.
Sonntag in der Früh ist es auch nicht viel wärmer, Frühstück, wieder in die Radlwäsch und etwas schweigsamer als bei der Hinreise wird die Heimreise angetreten. Das gleiche Spiel wie bei der Hinfahrt: Temperatur zwischen +6°C und +12°C, Kaffee-/Jausen-Pause bei Kilometer 50, Mittagspause bei Kilometer 100 und dann flott Richtung Homebase (obwohl die Haxerl schon ein bißl motschkerten)…

ortstaferl

Resümee: Schöne Bike-Zombies-Quasi-Saison-Abschluss-Radlerei quer durchs Burgenland, wo im Sommer (wenn es wärmer und vor allem länger hell ist) vielfältige Möglichkeiten für diverse Schleiferl, Umwege, Touren-Varianten etc. möglich sind…

route1710

P.S.: Foddos wurden wenige gemacht, die paar sind derweil auf FB (allerdings nur für Gruppenmitglieder sichtbar – vielleicht werden sie in einen öffentlichen Ordner gelegt – dann folgt der Link)…

Okt 02

Istrien 2015

OprtaljDie (schon fast) alljährliche Urlaubswoche in Istrien steht an. Abfahrt bei Regenwetter, Hoffnung auf gutes Wetter (nicht zu heiss, nicht zu kalt, wenig Wind) treibt mich Richtung Porec. Der Regen hört an der Grenze Slowenien/Kroatien auf. Einchecken am Camping-Platz, einrollen.
Samstag, Sonntag und Montag je eine Runde, es ist nicht richtig warm, aber angenehm zu fahren. Dann wirds leider schlechter. Der Wind frischt auf. Ich wechsle rüber nach Opatija weil ich nochmal auf den Vojak will. Voriges Jahr war ein derartiger Nebel, dass ich den Turm oben erst gesehen habe, als ich knapp davor gestanden bin – Aussicht gabs daher keine. Ich mit dem Bulli rauf bis zum Parkplatz und nur die letzten knapp 6 km bis auf den Vojak mit dem Crosser weils arschkalt und windig ist.
Dann rüber nach Medulin.
Die Mittwochs-Runde dann schon bei richtigem Sturm absolviert, am Kap Kamenjak hätts mich einmal fast vom Radl geweht… Also beschlossen: rauf nach Rovinj, bißl Kunst und Kultur und schauen, wie das Wetter wird. Es wird nur kühler, dafür wird der Wind stärker. Also rüber nach Slowenien, vielleicht ist es dort besser – auch nicht!
Ab nach Hause – hat heuer nicht sollen sein!
Ach ja – Fisch, Spanferkel, Kobasica, Erdäpfel mit Mangold, Lavendel-Honig, Oliven, Schinken, Käse, Kaffee und Cynar-Soda: alles bestens, wie gehabt…

Noch jede Menge Fotos (einfache Knipsereien mit Billig-Digicam und Wischtelefon) im Flickr-Album

Sep 10

Streckenkontrolle

Die herbstliche MTB-Strecken-Kontrolle im Leithagebirge gemacht und draufgekommen: Ich werd kein Mountainbiker (mehr), weil:

  1. mein (inzwischen eigentlich schon) Uralt-MTB ist so eine schwere Kraxn,
  2. meine Fahrtechnik ist eine Katastrophe,
  3. und überhaupt…

beim "Schusterkreuz"

Sep 06

Rennrad-Runde

Trotz echtem Herbstwetter und vor allem Scheiss-Wind eine 150er-Runde gedreht. Besser als daheim vor dem Augenradio oder PC hocken (mit Gartenarbeit is eh a nix momentan und für irgeneine Einkoch- bzw. Marmelade-Produktions-Aktion war auch nicht der richtige Tag).