Nov 10

Frühlingswetter im November

Das „Frühlingswetter“ im November gehört ausgenutzt. Also hab ich meine (sowieso nur minimalistische) to-do-Liste abgeändert und zwischendurch eine gemütliche Runde mit dem Crosser gedreht…

Okt 31

Allerheiligenstriezel

Tina von „Keine Gnade für die Wade“ schreibt eine Ausfahrt aus „…Kirschblütenweg blablabla…“. Na gut, ich hab eh nix beseres zu tun (#zwinker), fahr ich halt ein Schleiferl und bin pünktlichst am Treffpunkt. Oh, Überraschung, es sind insgesamt 8 (hab ich richtig gezählt?) MitradlerInnen am Start. Es geht gemütlich den Kirschblütenweg bis zum Ende im Plaudertempo dahin – es wird getrascht, fachgesimpelt, Strava-Spatzivergleichswerte etc.  analysiert/kommentiert. Im Jois raus zur Seejungfrau, Kaffeetscherl… – und wieder auf die Räder. Am „unteren“ Seeweg Richtung Heimat, ich bieg allerdings in Purbach ab – der Strommer-„Magnet“ zieht mich in die Kellergasse…
Ein Drink – und ab Richtung Homebase.
Natürlich – kurz vor der Homebase ein Schwenk zur „Kondi“ – und siehe da: Menschen, die ich selten, vor 10 Jahren, vor 20 jahren oder noch länger nicht gesehen habe, stehen mit leicht alkoholischen Getränken in der Hand an der Bar („…ich hol nur meine bestellten Striezel ab…“) und es werden alte/noch ältere/uralte – na gut, auch neuere – G’schichtl aufgewärmt/zum Besten gegeben, und nebenbei ertönt ab und zu „… tua her no a Runde …“.
Noch Fragen?

Okt 25

Sonntags-Ausfahrt

Herbstwetter ist doch noch akzeptabel geworden. Trocken, kühl, aber noch nicht zu kalt für ein Rennradrunderl. Also schreib ich in der neuen FB-Gruppe eine Runde aus und es finden sich gleich einige MitfahrerInnen. In der Früh: etwas nebelig, ein bißl kälter als gestern, aber grundsätzlich tadelloses Rennrad-Wetter. Finden die anderen aber nicht – es hagelt Absagen… Also sag ich die Ausfahrt ab, disponiere um und mach eine Ausfahrt mit der Frau G. (die nicht so zimperlich ist).
War zwar anfangs etwas nebelig, dafür wenig Wind – der ist zwar dann ein ganz kleines bißl stärker geworden und hat den Nebel verblasen…

Okt 19

Altweibersommer-Ausfahrt

halbvoller TischSollten wir nicht wieder einmal so eine gemeinsame Wochenend-Ausfahrt machen wird angedacht. Wann und wohin? Das Ziel war dank „Doctor“ Manfred S. quasi vorgegeben: nach Mühlgraben ins „The Irish Rover„. Einen Termin finden, wo alle „Bike-Zombies“ Zeit haben, war nicht so leicht, aber dank „Doodle“ finden wir endlich einen – allerdings erst Mitte Oktober. Das ist super! Altweibersommer! Angenehme herbstliche Temperaturen, gefärbtes Laub, der Duft von Äpfeln und Nüssen in der Luft, frischer Sturm im Glas… Aber Hallo. Aufgewacht. Kälteeinbruch und 4 Tage Regen ohne Ende lassen uns schon leicht nervös werden. Täglich die Wetterprognosen studieren und es wird kundgetan: „…Am Wochenende wird es trocken werden und die Temperaturen steigen auf +15°C…“
Tatsächlich: Samstag, 06:00 Uhr – Es ist trocken aber kühl (+6°C), kein bzw. wenig Wind. Frühstück, dann in die Wäsche: Thermo-Unterleiberl, Wintertrikot, Herbstjacke. Windstopper-Unterhose, lange Radhose, 2 Paar Socken, lange Handschuhe…
Gepäck mit dem Gwand für den Pub-Besuch (+ sicherheistshalber Reserve-Radlwäsch – es könnt ja regnen oder so…) wurde ja schon vor ein paar Tagen abgegeben, Frau Maggi fährt mit dem Auto nach und übernimmt den Gepäcktransport.
Treffpunkt: 07:41 Bahnhof Eisenstadt (die Seewinkler reisen mit dem Zug an) – 6 Bike-Zombies, 1 Gastfahrer, Frau G. (auch schon fast ein vollwertiger Zombie) hat schweren Herzens abgesagt – liegt mit diversen Wehwechen darnieder) – es hat schon +6°C und wir fahren los. Diesmal sind keine Extraschleifen geplant, die kürzeste Strecke wurde ausgesucht. Ungefähr bei Kilometer 50 gibts einen kurzen Stopp – im Supermercado Leberkäse-Semmerl ausfassen. Kurz vor Güssing Stopp Nr. 2: Mittagspause und dann die letzten 50 oder 60 Kilometer bis ins Ziel – die „Ferienwohnung Ludwig“ in Mühlgraben.
Ein Apfelsaft als Willkommensdrink, ein Kaffee, hinhocken, verschnaufen, aussi aus der verschwitzten Wäsch,  duschen, anziehen und zu Fuß (!) hinunter ins Pub. Das hat noch zu – wir sind zu früh. Also umgedreht, ein paar Meter zurück in den Buschenschank Hoscha auf ein Gläschen Sturm und eine Vorspeise (der Hunger ist schon groß). Danach ins Pub. Eine wahrlich irre Auswahl an Bieren (vom Fass und in der Flasche) und Whisky wird geboten. Feste Nahrung gibts auch: Burger, Baguettes etc.
Nachdem wir ja Sportler sind, wird wenig getrunken und wir gehen auch zeitig in unser Quartier *hüstel.
Sonntag in der Früh ist es auch nicht viel wärmer, Frühstück, wieder in die Radlwäsch und etwas schweigsamer als bei der Hinreise wird die Heimreise angetreten. Das gleiche Spiel wie bei der Hinfahrt: Temperatur zwischen +6°C und +12°C, Kaffee-/Jausen-Pause bei Kilometer 50, Mittagspause bei Kilometer 100 und dann flott Richtung Homebase (obwohl die Haxerl schon ein bißl motschkerten)…

ortstaferl

Resümee: Schöne Bike-Zombies-Quasi-Saison-Abschluss-Radlerei quer durchs Burgenland, wo im Sommer (wenn es wärmer und vor allem länger hell ist) vielfältige Möglichkeiten für diverse Schleiferl, Umwege, Touren-Varianten etc. möglich sind…

route1710

P.S.: Foddos wurden wenige gemacht, die paar sind derweil auf FB (allerdings nur für Gruppenmitglieder sichtbar – vielleicht werden sie in einen öffentlichen Ordner gelegt – dann folgt der Link)…

Okt 02

Istrien 2015

OprtaljDie (schon fast) alljährliche Urlaubswoche in Istrien steht an. Abfahrt bei Regenwetter, Hoffnung auf gutes Wetter (nicht zu heiss, nicht zu kalt, wenig Wind) treibt mich Richtung Porec. Der Regen hört an der Grenze Slowenien/Kroatien auf. Einchecken am Camping-Platz, einrollen.
Samstag, Sonntag und Montag je eine Runde, es ist nicht richtig warm, aber angenehm zu fahren. Dann wirds leider schlechter. Der Wind frischt auf. Ich wechsle rüber nach Opatija weil ich nochmal auf den Vojak will. Voriges Jahr war ein derartiger Nebel, dass ich den Turm oben erst gesehen habe, als ich knapp davor gestanden bin – Aussicht gabs daher keine. Ich mit dem Bulli rauf bis zum Parkplatz und nur die letzten knapp 6 km bis auf den Vojak mit dem Crosser weils arschkalt und windig ist.
Dann rüber nach Medulin.
Die Mittwochs-Runde dann schon bei richtigem Sturm absolviert, am Kap Kamenjak hätts mich einmal fast vom Radl geweht… Also beschlossen: rauf nach Rovinj, bißl Kunst und Kultur und schauen, wie das Wetter wird. Es wird nur kühler, dafür wird der Wind stärker. Also rüber nach Slowenien, vielleicht ist es dort besser – auch nicht!
Ab nach Hause – hat heuer nicht sollen sein!
Ach ja – Fisch, Spanferkel, Kobasica, Erdäpfel mit Mangold, Lavendel-Honig, Oliven, Schinken, Käse, Kaffee und Cynar-Soda: alles bestens, wie gehabt…

Noch jede Menge Fotos (einfache Knipsereien mit Billig-Digicam und Wischtelefon) im Flickr-Album

Sep 10

Streckenkontrolle

Die herbstliche MTB-Strecken-Kontrolle im Leithagebirge gemacht und draufgekommen: Ich werd kein Mountainbiker (mehr), weil:

  1. mein (inzwischen eigentlich schon) Uralt-MTB ist so eine schwere Kraxn,
  2. meine Fahrtechnik ist eine Katastrophe,
  3. und überhaupt…

beim "Schusterkreuz"

Sep 06

Rennrad-Runde

Trotz echtem Herbstwetter und vor allem Scheiss-Wind eine 150er-Runde gedreht. Besser als daheim vor dem Augenradio oder PC hocken (mit Gartenarbeit is eh a nix momentan und für irgeneine Einkoch- bzw. Marmelade-Produktions-Aktion war auch nicht der richtige Tag).

Aug 29

Stickelberg, ach Stickelberg

Quasi als Prolog eine Auflistung, was ich beim Rennradfahren nicht leiden kann:

  1. Temperaturen über 25°C
  2. längere Steigungen über 10%
  3. mit vollem Magen in der Hitze bergauf fahren…

Und jetzt die G’schicht:
Der Herr „Doctor“ schreibt eine Ausfahrt aus – „…durch die Hölle in den Himmel…. Wer mocht‘ bei einer kulinarischen, Körper und Geist stärkenden „Auferstehungsfahrt“ auf den Stickelberg mit …“
Wer das Wirtshaus am Stickelberg kennt, kennt auch die Strecke dorthin – Rosi auffi, umme nach Wiesmath, dann Hollenthon, Stickelberg – Jauserl – same way retour…
Wer den Doctor kennt, kennt auch seine Vorliebe für Umwege (die immer mehr Höhenmeter beinhalten müssen als die Normal-Route). Nun gut, wenns nicht im Renntempo gefahren werden muss, wirds schon gehen. Irgendwie hagelt es viele Absagen (bin in Moldawien, bin in Salzburg, bin schlecht beieinander, machen dieses Wochenende Ruhepause, bin schon in Amerika…) und so finden sich 3 Leute beim Treffpunkt ein: Manfred S. (der Doctor), Pia G., Rudi H.
Strecke ist bekannt, daher ein volles Löfferl Zauberpulver in die Flasche(n), ein Gel ins Trikot, gegenseitige Versicherung (weils ganz schön warm ist): „…heit foama eh gmiadlich…“ und los gehts. Richtung Mattersburg, Sieggrabener Sattel und dann rechts den kurzen Stich rauf, runter nach Schwarzenbach, Kaffeepause, und dann die „Hölle“ nach Wiesmath rauf (dort hab ichs auf den letzten Metern schon „blitzen“ gesehen). Rüber nach Hollenthon, umme ins Wirtshaus am Stickelberg. Wir sitzen im Schatten, essen und trinken und ich mache einen schweren Fehler: Supperl, Hauptspeise und Nachspeise auch noch!
Nach der Mittagspause werden die Flaschen nachgefüllt und es geht flott runter nach Bromberg. Und dann: rechts rauf nach Hochwolkersorf und auf die Rosalia. Mein Puls steigt, die Beine brennen, ich büße für die Fresserei, kann nur mit Müh und Not die Hinterräder der Mitfahrer halten (und muss auch ab und zu reissen lassen…), fluche über die Hitze, die Steigung(en), schimpfe über meine eigene Blödheit…
Aber so gehen die Steigungen auch zu Ende, wir nehmen noch einen Drink im neuen Lokal auf der Burg Forchtenstein und dann gehts flott nach Hause…

Und morgen wird nur flach gefahren!

Stickelberg Burg Forchtenstein

nachfahren wollen?
Download auf Strava möglich…

Aug 17

Tschechien / Waldviertel 2015/2

2015-08-10 09.06.12Schön langsam wirds zur Gewohnheit: Ungefähr Mitte Augst, wenn es im Burgenland richtig heiss ist, ein paar Tage ab ins etwas kühlere Waldviertel und ins angrenzende Tschechien. Doch heuer wars da „oben“ genauso heiss, stellte sich dann heraus…

Aber der Reihe nach:
Bulli angefüllt mit Rad (diesmal kam meine „neue Freundin“ mit), Radlerzeug, Campingklumpert, analoges und digitales Zeug, usw. usf. und das 1. Ziel – das Camp Olsina in/bei Černá v Pošumaví – angesteuert. Einen schattigen Platz gesucht und wenn mein Stromkabel um ein paar Meter länger wäre, hätte ich direkt am Wasser parken können… Auspacken brauch ich nix, Strom anschliessen, damit der Eiskasten rennt und der Elektrokocher funktioniert (für meinen Frühstückstee) – fertig. Eine Runde schwimmen, Rad herausholen und eine Informations-/Erkundungs-/Akklimatisierungs-Runde gedreht. Schwimmen. Essen. Schlafen.

Tag 2:
Frühstückstee trinken (mehr brauch ich nach dem Aufstehen nicht), auf der (analogen) Landkarte eine grobe Runde zusammengestellt und losgefahren. Auf und ab auf tadellos markierten Radwegen, einsamen Waldwegen und Nebenstrassen – allerdings mit ein paar anständigen Steigungen und bei ziemlicher Hitze… Zwischendurch in einer kleinen Kneipe oder so ein „2. Frühstück“ und irgendwann bei einem Coop oder in einem Lokal ein Jauserl kaufen. Zurück am Campingplatz: schwimmen, duschen und ein kalter Drink aus dem Eiskasten. Essen kochen: nein – ab ins Restaurant Sen. Die Mädels im Service sind nett, aber etwas überfordert, Essen ist gut und günstig.

Tag 3:
Wie Tag 2, Runde mit weniger Kilometer, dafür mehr Höhenmeter – und steilere Anstiege. Auch durch Český Krumlov  eine Runde gedreht – schön, aber unzählige Touristen…

Tag 4:
Genug von der Hitze und den steilen Anstiegen, ich wechsle nach Gmünd auf den Campingplatz beim Sole-Felsen-Bad in Gmünd. Und alles wie gehabt: Eine grobe Runde auf der Karte zusammenstellen und fahren… Hügelig, ein stetes auf und ab, aber mit nicht so steilen Anstiegen wie drüben in Tschechien. Danach rüber in die Therme zum Wellness-Programm…

Tag 5:
Eigentlich wollt ich so eine Kombinationsrunde Waldviertel/Tschechien drehen. Der Anfang war o. k. Dann in der größten Mittagshitze die endlos lange Steigung von Bad Großpertholz nach Karlstift hinaufgeeiert. Einbiegen in den Wald – zur Lainsitz-Quelle. Abkühlen, trinken, Flaschen nachfüllen. Dann wollt ich eigentlich eine Schleife über Tschechien zurück nach Gmünd drehen. Eigentlich. Aber irgendwo hab ich eine Abzweigung übersehen bzw. bin ich falsch abgebogen und dann irgendwie ca. 1 Stunde im Wald herumgeirrt herumgefahren, bis wieder ein Taferl aufgetaucht ist. Abkühlung verschaffte dann ein Fussbad in der Lainsitz. War trotzdem eine schöne Runde – Ausklang natürlich wieder in der Therme…

Tag 6:
Am Tag vor der Heimreise wollte ich noch eine größere Runde in Tschechien drehen, es war eigentlich ausnahmsweise angenehm „kühl“ – also unter 30°C. Doch drüben, knapp vor Nové Hrady komm ich in einen richtigen Regenguss (und natürlich das Regenjackerl im Auto). Also: Kaffee trinken, ein kleines Jauserl im Coop kaufen, warten, guggen. Dort ist es hell, dort ist es finster, Schleiferl neu planen, weiterfahren (im Sonnenschein). Es dreht der Wind, ich werd nochmal nass. Und dann wieder trocken. Und dann wieder nass. Es ist genug – Kilometer und Höhenmeter hab ich eh genug gemacht, Kurzrunde beenden, zurück an den Start und den restlichen Tag in der Therme verbracht…

Tipps / Infos etc.:

  • Unterwegs war ich diesmal mit meinem Crosser – ideal wenn man großteils auf Strassen, Forstautobahnen, Waldwegen unterwegs ist.
  • Unbedingt (überhaupt, wenn es richtig warm/heiss ist) eine Reserve-Trinkflasche oder so (und ein Jauserl) im Rucksack oder Gepäckträger mitnehmen. Manche Orte in der Karte sind einfach eine Ansammlung von Häusern/Gehöften ohne Geschäft(e)/Lokal(e), und öffentliche Trinkbrunnen/Wasserstellen gibts eigentlich gar nicht – gilt für Tschechien und fürs Waldviertel.
  • Einkaufen im Coop (in grösseren Dörfern in Tschechien) ganztägig (keine Mittagspause), im Waldviertel diverse Supermärkte (auch dünn gesät).
  • Bezahlen (in Tschechien): Mit Kronen – Euros werden zwar manchesmal genommen, aber sicher ist sicher (und vor allem ist der Kurs in diesem Fall besser).
  • Orientierung: Ich hab immer (auch) analoges Kartenmaterial dabei. Diesmal Rad-/Wanderkarte(n) im Maßstab 1:60:000, wo alle Rad-/Wanderwege eingezeichnet sind – siehe Kartenausschnitt. Es gibt (fast) an jeder Kreuzung Schilder mit Entfernungsangaben, Rad-/Wander-Weg-Nummer, nächster Ort usw. usf.
  • Karten kauf ich (wenn erhältlich) bei Freytag & Berndt oder bei Allmaps.de.
  • Es ist halt viel (relativ) dünn besiedelte „Gegend“ – wers mag, ist gut bedient. Kultur, Geocaching etc. hab ich (diesmal) ausgelassen – gibts sicher auch einiges…

Hier noch ein paar Bilder – mehr gibts dada (einfache Knipsereien mit DigiCam und/oder Wischtelefon)