Jun 01

„Bucklige“ wieder einmal

Dienstag, ich hab frei, das Wetter ist traumhaft (eigentlich viel zu heiss, wie sich später herausstellt), ich hab mir schon am Wochenende eine Runde durch die „Bucklige“ überlegt. In der Früh hab ich schon wieder herumgetrödelt (Gartenbegehung, giessen…) und steig erst um 09:00 Uhr aufs „2er“-Radl…
Rüber Richtung Mattersburg, über den Sieggrabener, runter nach Weppersdorf, Markt St. Martin, ein Schwenk nach rechts und die erste Prüfung: rauf nach Landsee – auweh, auweh, ist das scheiss steil, so hab ichs gar nicht in Erinnerung…
Im Cafe Pur ein 2. Frühstück und dann gehts weiter. Auf und ab und auf und ab über Blumau, Stang, Aigen… nach Kirchschlag. Weiter nach Krumbach, dort ist wieder einmal ein Jausen- und Flaschen-Nachfüll-Stopp notwendig (hat eh schon 29°C zeigt irgendwo eine Tafel an). Die letzte Steigung zum „Weissen Kreuz“ und dann gehts eigentlich nur mehr bergab Richtung Wr. Neustadt. Noch ein Jausenstopp in Katzelsdorf beim Heurigen Böhm und dann ab nach Hause…

Fazit: Immer wieder schön in der Buckligen Welt – viele Möglichkeiten auf einsamen Strassen, schöne Gegend, wenig Verkehr, immer auf und ab mit ein paar ziemlich fordernden Steigungen…

Nachtrag (weil gefragt wurde): die Route [Details auf Strava]

Mai 08

beim 300er-Brevet verreckt…

300er-Brevet: haben fertig...Ein Wochenende nach dem Sardinien-„Trainingslager“ steht der 300er-Brevet mit Start und Ziel in St. Georgen im Attergau am Programm. Eine wunderschöne Strecke, alles wie immer bestens organisiert von Ferdinand und Edith.
Viel zu viel überlegt im Vorhinein: 1er-Radl (leicht, flott, relativ gut übersetzt – aber keine passende Tasche für die Karbon-Sattelstütze), 2er-Radl (schwerer, deppert übersetzt) – aber Platz für alles (grosses Tascherl hinten – als Gwand-Depot, wenns beim Start kalt ist und dann warm wird…).
Die Wahl fiel aufs 2er-Radl (falsch, wie sich herausstellte).
Am Startort treff ich mich mit Frau P., Herrn W. und Herrn F. – wir wollen gemeinsam fahren. Start wäre um 07:00 Uhr, nach Rechnung (Strecke, Höhenmeter und im hellen heimkommen wollen) wäre ein Start um 06:00 Uhr besser – der Präsident ist einverstanden.
Also starten wir zu viert um 06:00Uhr, es ist noch relativ frisch, es geht bergauf, bergab (relativ) flott dahin. Ich merke gleich am Beginn – irgendwie gehts nicht so, wie es gehen sollt, aber ich bemühe mich. Irgendwann bei km 100 oder so meld ich mich bei der Gruppe ab: „…fahrts ohne mich, ich würd euch nur aufhalten, ich kann heut nicht…“.
Bei der 2. Kontrollstelle am Pillersee komm ich schon ca. eine halbe Stunde später an. Egal, ich kurble alleine weiter – ist mir eigentlich eh lieber, so kann ich wenigstens meinen eigenen Rhythmus fahren. Und dann – bei km 200 oder so – gehts richtig zur Sache, Hochkönigstrasse – auweh. Ich schaue, ob ich noch einen Gang habe, nein, da is nix mehr… Also langsam kurbeln, absteigen und ein bissl schieben, wieder aufsteigen und kurbeln, wieder absteigen und ein bissl schieben – das wiederholt sich ein paar Mal.
Aber ich komm über den/die Berg(e). In Bischofshofen 10 Minuten Pause, ein braunes Zuckerwasser, ein Schinkenweckerl, Flasche nachfüllen und dann gehts weiter. Es geht mir wieder (halbwegs) gut. Bei der 3. Kontrollstelle treff ich den Ferdinand und noch ein paar, die sind aber gerade am Aufbruch. Ich ess noch eine Kleinigkeit und fahr dann alleine ins Ziel.
Nach 321 km (weil ich mich wie üblich ein- oder zweimal verfahren habe) und 3.663 hm komm ich im finstern nach 16 1/2 Stunden an…
Nachtrag: In den Bezirksblättern gibts noch einen schönen Artikel vom Präsidenten.

Mai 02

Trainingslager 2017/2

StartnummerSo – ich bin wieder da, und wie ich hier versprochen habe, gibts ein kleines G’schichtl: Die Anreise war – trotz einiger kleinerer Baustellen auf der/den Autobahn/en stress- und staufrei und ich bin rechtzeitig (eigentlich viel zu früh) in Livorno (Insider-Schmäh an die „Bike-Zombies“: die Verkehrszählerinnen sind noch im Dienst).
Nach dem einchecken suche ich mir ein ruhiges Platzerl, breite meinen Schlafsack aus und schlafe während der Überfahrt. In Sardinien angekommen – die letzten Kilometer hoch in den Nordosten nach Santa Teresa Gallura und im Marmorata Village einchecken (zum Hotel sag ich jetzt nix, lest meine Bewertung drüben auf Google-Maps).

SA, 22.04.:
Einrollen und Gegend erkunden ist angesagt…

SO, 23.04. – Brevetto Uno / Brevet Nr. 1:
Ich steh ein paar Minuten vor 06:00 Uhr in der Morgendämmerung am Start (bei der Rezeption), noch ein paar Randonneure finden sich ein, der italienische Brevet-Präsident drückt mir meine Brevet-Karte in die Hand. Frühstück? Frühstück gibts um die Zeit keines im Hotel. Mir ists egal, ich brauch eh nix… Trotzdem – der Präsi organisiert irgendwie irgendwem, der zumindest eine Kaffeemaschine anwirft und ein paar Brote oder so herrichtet. Nachdem ich eh kein Frühstück brauche, fahre ich einstweilen los. Inzwischen habe ich ja meinen alten 705er-Garmin im Griff und die Strecke gespeichert (und sicherheitshalber ein Akku-Pack und auch das Roadbook eingesteckt). Es ist noch kühl, die ersten zwei Stunden fahr ich noch mit Ärmlingen und Windjacke. Irgendwo bei km 85 oder so kommen von hinten noch 1 Dame und 5 Herren nach und ich häng mich dazu. Flott, flott, flott fahren wir dahin. Bei der Kontrollstelle in Stintino (eigentlich draussen am Capo Falcone) suchen wir ein Geschäft/Cafe/Restaurant/wtf, das uns einen Stempel auf unsere Brevet-Karte gibt – Fehlanzeige. Also wieder zurück nach Stintino, dort einen Stempel holen, eine Jause und ein paar Getränke, Flaschen nachfüllen und es geht (wieder recht flott) zurück.

MO, 24.04.:
Ausradeln, einradeln, Gegend anschauen, Kaffee (und Campari) trinken, Schinken und Käse essen…

DI, 25.04. – Brevetto Due / Brevet Nr. 2:
Ich bin pünktlich am Start (06:00 Uhr), die Italiener nicht wirklich. Ich stemple um 06:10 und fahre alleine los (ich will heute etwas gemütlicher fahren – stehen doch über 200 km mit ca. 2.600 hm auf dem Programm). Es geht wellig dahin (was hier so nach kleinen Schupfern ausschaut kann auch ganz schön wehtun –  es sind viele kleine, giftige 6 – 9%er), die Sonne scheint, der Wind ist schwach – was will man mehr. Eine Kaffeepause da, eine Jauserl dort und ab km 95 oder so wirds ein bissl bergiger. Einsame Strassen, wenig – und vor allem rücksichtsvolle – Autofahrer, der Duft der wilden Kräuter und der Macchia – schon schön! Irgendwo in einem kleinen Dorf noch eine Jausen- und Kaffeepause und trotz der relativ gemütlichen Fahrt bin ich nach knapp 11 Stunden wieder „daheim“.

MI, 26.04.:
Ausradeln, einradeln, Gegend anschauen, Kaffee (und Campari) trinken, Schinken und Käse essen…

DO, 27.04. – Brevetto Tre / Brevet Nr. 3:
Auf dem Programm steht ein 200er drüben in Korsika. Kurz vor 06:00 Uhr mache ich mich auf den Weg vom Hotel zum Hafen. Es ist noch dunkel und irgendwie riecht es nach Regen und der Wind ist verdächtig. Ich drehe nochmal um und tausche die dünne Regenjacke gegen die etwas dickere Löffler Colibri. Und das ist gut so, stellt sich später heraus. Wir treffen uns einander im Hafen, trinken Cappuchino und erfahren dann: „…Das Schiff hat irgendeinen Defekt und kann nicht auslaufen…“. Na gut, der Brevet-Präsident stoppelt eine Ersatz-Runde zusammen und es wird beschlossen, gemeinsam zu fahren. Gesagt, getan – es ist etwas kühler als die letzten Tage, der Wind ist stärker und es fallen sogar ein paar Regentropfen. Meine Vermutung (bzw. Angst), es wird wieder Vollgas gefahren, bestätigt sich zum Glück nicht – alle spüren die Kilometer und Höhenmeter der letzten Tage und es geht relativ gemütlich zur Sache. Domenico (der einheimische Randonneur) führt uns rauf und runter, kreuz und quer über einsame Strassen, abgelegene Dörfer. Ein paar Kaffee- und Jausenstopps sind obligat und auch notwendig – ein paar Mal heisst es: Ärmlinge und Windjacke an / Ärmlinge und Windjacke aus…

FR, 28.04.:
Ausradeln wär angesagt – aber der Wind ist mir zu stark, ich verzichte. Pack mein Klumpert zusammen, räume mein Auto ein und fahr rüber ans Capo Testa und hatsch dort im Sturm ein bissl herum. Dann zurück, Mittagessen, auschecken und ab in die Heimat…

Trainingslager Spatzi-/Mösen-Vergleich:
897 km + 9.744 hm hab ich in der Woche gemacht – Strecken- und sonstige Details auf Strava

viel mehr Foddos gibts im Album

Rennradfahren in Sardinien:
Die beste Zeit ist auf jeden Fall der Frühling, Herbst geht auch (laut sardischen Renradlern), im Sommer ist es viel zu heiss und alles ist verdörrt…
Die Strassen sind durchwegs gut asphaltiert und ausreichend beschildert, eine Strassenkarte (analog) oder eine entsprechende App – ich verwende MAPS.ME (gratis) und phonemaps (ein paar Euro) – sind anzuraten, es gibt etliche kleine Verbindungsstrassen und auch ein paar Sackgassen.
Es geht – zumindest im Norden –  immer bergauf, bergab, kaum längere flache Stücke, Steigungen von 4% bis 9%, wenige 10-12%, aber die kleinen sind tückisch (vor allem, wenns den ganzen Tag so dahingeht – die Einheimischen fahren alle Kompakt und 12-32 oder sogar 12-34).
Rechzeitiges Flaschen nachfüllen nicht vergessen, Brunnen sind rar und die Orte sind manchesmal weit auseinander (und nicht überall gibts ein Lokal).
Fragen, Wünsche, Kochrezepte?

Apr 15

Trainingslager 2017/1

Starterliste für die "1.000 KM"Viele Jahre lang waren die „Bike-Zombies“ (entweder alle oder fast alle – mit einem „Gastfahrer“) so um die Osterzeit herum gemeinsam auf einem sogenannten „Trainingslager“ – in Mallorca, in der Toskana, wieder in Mallorca, in der Emilia-Romagna usw. usf. Heuer wirds (leider) nix. Wir kommen ned zsamm – finden irgendwie keinen Termin und kein Ziel das alle anspricht und so kocht jeder sein eigenes Süppchen…
Ich hab lange überlegt:
wieder einmal Mallorca? – da kenn ich ja schon fast alles,
oder wieder einmal Kroatien/Istrien? – da bin ich eigentlich eh fast immer Ende September und kenn auch schon viel,
oder Toskana? – ich weiss nicht…
Und dann bin ich beim surfen auf den „Giro Sardegna“ gestossen und das hat mir irgendwie doch recht gut gefallen. In Sardinien war ich das letzte Mal vor ungefähr 40 Jahren, also ist es eh wieder einmal an der Zeit.
Dann die Qual der Wahl: Welche Variante nehm ich – Grangiro, Mediogiro, Tour oder 1.000 km?
Nachdem ich ja ein „richtiger“ Randonneur werden will (und auch schon meine ersten 200er hinter mir habe), habe ich mich dann endgültig für die „1.000 KM“ entschieden.
Also angemeldet, Hotel und Fähre gebucht, bezahlt und demnächst ist es soweit.
Heut kam die aktuelle Startliste – immerhin bin ich nicht der einzige Österreicher (einer ist noch dabei) und für die 1.000 KM sind 19 Fahrer gemeldet…
Ich werde berichten, wie es war…

Apr 03

Eröffnungsbrevet 2017

200er-Brevet01.04.2017 – Der Eröffnungsbrevet – Attersee-Runde.
Aufstehen um 03:30 Uhr, frühstücken, Glumpert zsammpacken, einladen, Mitfahrer (Frau Pia und Herr Manfred) einsammeln und auf gehts Richtung Haid. Auf der Autobahn ein 2. Frühstück: Kaffee aus der Thermoskanne, Wurstsemmerl… Nach knapp 2 Stunden sind wir am Startort. Wunderbares Wetter erwartet uns (im Gegensatz zum Abschlussbrevet 2016). Wir holen uns unsere Brevet-Karte, ziehen uns um, begrüssen Freunde (es sind noch 2 Bike-Zombies am Start), Bekannte und (noch) Unbekannte und ruck-zuck ist es 08:00 Uhr – Startzeit.
„…Ein Brevet ist kein Rennen…“ wird ja immer betont, trotzdem fahren wir gleich etwas flotter und haben in der ersten Stunde einen 33er-Schnitt. Irgendwann kommt es dann, wie es immer kommt: Ich komm irgendein Bergerl/Hügerl nicht schnell genug hinauf (zu schwach, zu schwer), ich seh „mein“ Packl zwar noch, versuche hinzufahren und bring das Loch aber nicht mehr zu…
Also alleine weiterkurbeln und hoffen, dass von hinten wer nachkommt. Allerdings hab ich dann noch einen Abzweiger übersehen, fahr 5 Minuten in die falsche Richtung, wieder retour und auf Kurs. Dann fahr ich brav und alleine meiner Route am Garmin nach – bis zum Attersee: Dort ist (laut meinem Garmin) die Strecke zu Ende (irgendwie hab ich beim rauf-/rüberspielen wieder was falsch gemacht)…
Karte/Streckenplan hab ich keine(n) einstecken, jetzt steh ich hilflos da und warte. Heinz „Enzo“ kommt mit einem Begleiter von hinten und die beiden nehmen mich mit bis zur 2. Kontrollstelle. Dort ist auch unter anderen „mein“ Packl versammelt.
„… Nehmts mich mit?…“ – „…Ja, in 5 Minuten fahrma…“ – Ich geh pinkeln, komm zurück – alle weg. Egal, ich fahre mit ??? (Namen nicht erfragt / vergessen) weiter und wir fahren zu zweit bis zur 3. Kontrollstelle. Dort holen wir uns ein Getränk, essen einen Riegel und es kommen noch ein 3 Fahrer dazu. Gemeinsam nehmen wir die letzten 40 km in Angriff und fahren schön flott „nach Hause“.
Ich bin mit einer Gesamtzeit von 07:59:35 (reine Fahrzeit 07:29:22 – Schnitt 26,80) im Ziel.
Duschen, umziehen, essen, tratschen, heimfahren…
Strecke etc.: dada 
mehr Infos zu den Brevets: dada

alle Fotos: © Ferdinand Jung

Nov 16

Crosser-Saison: Start

Schön langsam ist die Wetterlage winterlich. Also wird es Zeit, vom Rennrad mit den dünnen Reifen auf den Crosser mit den etwas breiteren (und stoppeligen) Reifen umzusteigen. Und auf den Feld- und Waldwegen ist es (momentan, in etwas höheren Lagen) leicht angezuckert, stellenweise gatschig und ganz einfach schöner zu fahren, als auf den Strassen…
Und drum hab ich gestern nach langem wieder einmal im Koglwald eine Runde gedreht. Leider bin ich etwas zu spät losgefahren und hab mich dann heimtummeln müssen (und ein paar Wege, die ich erkunden wollte auslassen müssen – hab zwar ein Licht mitgehabt, aber ich fahr nicht gerne im finstern).
Aber der Winter ist (leider) sicher noch lang genug für einige Touren…

15_1 15_2 15_3

Okt 11

Kudos, KOM’s, Segmente…

StravaDer Titel beinhaltet für dich nur Fremdwörter? Dann bist du kein(e) Radler(in). Strava – seit ??? der ultimative Spatzi-/Mösen-Vergleich für alle Arten von Radlern (RR, MTB, Crosser in allen Variationen…). Irgendwer ist auf einem Segment schneller – umziehen, aufs Radl und los – das kanns doch nicht geben…

Ich bin natürlich auch vertreten, aber: eigentlich nutz ich die Plattform nur als externe Datensicherung für meine radlerischen Aktivitäten. Seit langem fahr ich keine Wettkämpfe mehr – zu alt, zu schwach, kein Ehrgeiz. Ich bin nur mehr der Genussradler, fahr zum Zwecke der Gehirnwäsche (im positiven Sinn), um mir die Gegend anzuschauen, neue Gegenden kennen zu lernen etc.

Und so ist es mir auch relativ wurscht, wie viele „Kudos“ ich für eine Runde bekomme und ich selber vergebe auch eigentlich nie oder selten Kudos. Das hängt aber nicht damit zusammen, dass ich die Leistungen meiner Radlerkollegen nicht schätze/bewundere, sondern: ich schau ja kaum und hab nicht soviel Zeit

Okt 02

Kroatien 2016 – Krk

Die inzwischen schon jährliche Kroatien-Reise so um Mitte/Ende September steht an. Der „neue“ Bulli provisorisch eingerichtet, alles notwendige Glumpert eingeladen und abgefahren. Ziel diesmal: Krk. Wunderbares Spätsommerwetter, schwacher Verkehr auf der Autobahn, feines Funk-Soul-Musik-Gemisch aus den Boxen – was will man mehr. Erste Station: Der Campingplatz in Njivice – überraschend voll noch (und nicht nur Pensionisten), trotzdem einen schönen, ruhigen Stellplatz gefunden. Stromkabel angesteckt, im WLAN eingeloggt, funktioniert in halbwegs annehmbarer Geschwindigkeit, der moderne Nomade ist glücklich.
Die nächsten Tage mit dem Crosser herumgegondelt, viel auf und ab auf einsamen Nebenstrassen, ein paar Wanderwege abgefahren (und den Crosser getragen/geschoben – wäre aber auch mit einem MTB nicht alles fahrbar). Diverse Pausen zum guggen, für ein kurzes Bad im Meer, für den Genuss von Schinken, Käse, Kaffee, Mineralwasser, Cynar-Soda… Abendessen in Njivice (eigentlich eh nur ein reines Feriendorf mit etlichen Hotels, Pensionen und dem Camp) – an der Strandpromenade und im Zentrum gibts die in Urlaubsorten üblichen, austauschbaren Restaurants, Pizzerien, Cafes etc., also kann ich keinen Spezialtipp verraten – Speisekarte überall ziemlich gleich, ich hab gut gegessen, es waren keine vom-hocker-reisser dabei (hab aber nicht alle Lokale durchprobiert).
Dann einen Wechsel nach Punat ins Camp Pila – dort war schon wesentlich weniger los – am Campinplatz und im Ort. Den Süden der Insel abegeradelt (es gibt eh nur 2 Strassen) und eine MTB-Tour mit dem Crosser gemacht (ist mit fluchen, schieben und tragen eh gegangen). Dann im Ort eine ordentliche Konoba gefunden (Konoba Sidro) und dort mehrmals hervorragend gegessen!
Eine Wanderung (geht auch mit einem MTB nicht) auf den höchsten Berg der Insel (den Obzova, 569 mtr) hab ich auch gemacht und dann war eigentlich alles, was ich vorhatte abgehakt…

Fazit:
Für Badefreunde ist Krk sicher interessant, viele Strände und kleine (tw. auch einsame Buchten), für Rennradler tadelloses Trainingsgebiet, allerdings viel auf und ab mit manchesmal ordentlichen Steigungen (siehe meine Runden auf Strava – suchen nach Krk 2016) und die Insel ist bald „abgeradelt“. Crosser und/oder MTB-Touren gibts wenig – alles dicht bewaldet bzw. mit undurchdringlichem Buschwerk bedeckt, wenig Feld- oder Wander-Wege wie bei uns…
Und:
Die „Inneneinrichtung“ bei meinem neuen Bulli gehört doch noch etwas überdacht und verbessert…

Da noch ein paar Foddos (einfache Knipsereien mit Wischtelefon und/oder kleiner Digicam), mehr davon gibts hier im Fotoalbum und mit einem Klick auf das mittlere Symbol rechts unten zeigt den Aufnahmeort auf der Karte an (etwas verkleinern – die Karte – hilft, hab ich gerade festgestellt!)