Jun 28

Samstag-Runderl

Vormittag Gartenarbeit. Mittag Rundenüberlegung. Wohin, wie weit? Schau ma amoi. Aufs 2er-Radl und Richtung Neusiedl. In Breitenbrunn über den „Berg“, weiter nach Bruck, ein Schwenk nach rechts Richtung Parndorf. Endlich einmal (vorbeifahren tu ich oft genug) zur „römischen Palastanlage“ – geht auch mit dem Renner, die letzten Meter sind halt Schotterweg/Feldweg/Wiese. Dort einen „Cache“ geloggt und – weils so schön ist und noch Zeit ist – weiter auf dem „Windradweg„. Im „Cafe Blaues Wunder“ ein isotonisches Getränk und über Weiden, Jois… wieder nach Hause…
Und das Schönste an der heutigen Tour: Die faschierten Laberl mit Erdäpfelpürree…

Jun 23

Sonntags-Ausfahrt

Ein neuer Helm gehört getestet. Nein, es hat mich nicht aufgeprackt mit dem alten Helm, der hat nur einen (leichten) Defekt – das Schnürl für die Weitenverstellung (ist wirklich deppert zum erklären – ihr wisst, was ich meine ?) ist auf der einen Seite gerissen und jetzt sitzt er oft ein bißl schief… Na, egal. Bei solchen Testfahrten – egal ob mit neuem Helm, neuen Schuhen, Pedalen, Laufradsätzen… fahr ich immer gerne alleine, nämlich weil: stehenbleiben, schrauben, nachstellen, weiterfahren, wieder stehenbleiben, nachjustieren… macht die Mitfahrer (verständlicherweise) nervös.
Streckenwahl war diesmal einfach – wollt ich doch schon seit längerem wieder einmal in die Bucklige Welt. Knöbl in Kirchschlag hat auch offen – somit war die (grobe) Routenplanung schon erledigt. Also aufs 2er-Radl, rüber nach Mattersburg, rauf auf die Rosalia (hab gleich meine persönliche Bestzeit um 1 1/2 Minuten verbessert – liegt sicher am leichteren Helm) dann nach Wiesmath, weiter auf der L149 die schöne lange Abfahrt Richtung Kirchschlag. Und zwischen Blumau und Stang hats auf diesen depperten 3 Kilometern („… die sieben Kehren des Fu-Man-Chu …“) wieder ordentlich weh getan – beim nächstenmal mess ich das Stückl genau zwengg Länge, Steigung…
Dann gehts „hintaus“ runter nach Kirchschlag (eine Strecke, die ein bißl an den „Monte Carpegna“ erinnert) und ich mach Pause. Die Jause macht den kurzen, aber doch 10%igen Anstieg gleich nach der Ortsausfahrt (Richtung Karl) nicht gerade lustig aber dann gehts wieder schön dahin. In Karl überleg ich kurz: „…Richtung Heimat, oder noch ein Schleiferl?…“. Noch Zeit (und Körner) genug, also über Ober- und Unterrabnitz weiter Richtung Oberpullendorf. In Steinberg-Dörfl fahr ich nochmal rechts und den „Thermen-Radweg“ nach Lutzmansburg. Weiter über Kroatisch-Minihof (ein kurzer Stopp beim öffentlichen Trinkwasserbrunnen zum Flascherl nachfüllen) und Nikitsch nach Deutschkreuz. Dort eine Kaffeepause im Cafe Goldmark und dann gehts endgültig über Balf und Fertörakos nach Hause…

Und so geht ein Sonntag nach 160 km und 1.600 hm in den Beinen zu Ende…
(und ja: der Helm passt, sitzt und ist tadellos „eingeschwitzt“)

Strecke2206

Jun 16

Hill Bike & Wine 2014

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen. Ein Mail von Leo Hillinger trudelt ein: „… Rudi, auch heuer wieder Hill Bike & Wine …“. Ich antworte: „… Schreibts mich auf die Liste, bin auch bei der 3. Auflage dabei …“
Also heisst es zeitig aufstehen am Sonntag, denn ich reise gleich mit dem Rad zum Treffpunkt beim Radsport Waldherr in Podersdorf an. Über 50 Radfahrer, Buben und Mädchen, Freunde, Bekannte und Unbekannte finden sich ein – etwas mehr, als beim letzten Mal…

Etwas verspätet die Abfahrt (der Grund, wie ich später erfahre – 2 Mitfahrer haben die RR-Schuhe in Wien vergessen und sind nochmal back Home und wieder her…), es geht dann aber flott dahin und – ganz neu – es sind sich alle einig: Wir verzichten diesmal auf den Fahrt mit der Fähre von Illmitz nach Mörbisch, sondern fahren die ganze Runde um den See…

Immer dabei ist auch ein Hill-Auto – als Begleitfahrzeug, Besenwagen (als solcher wird es nicht gebraucht) und versorgt uns auch ungefähr alle 25 km bei improvisierten „Labestationen“ mit kühlen Getränken. In Fertörakos gehts wieder überr die Grenze nach Österreich und es wird wieder mehr geplaudert. Alle sind noch fit und ruck-zuck erreichen wir die „große Labestation“ – die Kellerschenke Strommer in Purbach.

Dort gibts ein paar Brötchen – quasi das Vorspeisenbuffet – und die üblichen Drinks… Danach gehts mit Vollgas – wer (noch) kann/will nach Jois in die „Hillinger-Zentrale“. Dort steht schon das Hauptspeisen-Buffet bereit, es gibt Fleisch und Gemüse vom Grill, frische Salate, Obst…
Und dann: sitzen, stehen, tratschen, plaudern, Geschichten, Erlebnisse, Märchen aus dem Radfahrerleben erzählen/weitergeben/teilen, ein Prosecco da, ein Spritzer dort, Visitenkarten tauschen, Fotos machen (lassen) und auf einmal – Jössas, schon so spät, ich muss ja in die Nachtschicht… Also aufs Rennrad und nach Hause. Noch schnell auf den Garmin geschaut: knapp 162 km und 674 hm sinds für mich geworden…

Apropos Fotos: Ein Leiden der digitalen Welt – ungefähr drölftausend Fotos wurden gemacht – einige wurden ja schon auf Facebook gepostet (Danke Rene F. und Rudi G.) und die anderen? Verschwinden die irgendwo in digitalen Archiven oder gibts die irgendwo auf einer WebSite (Flickr, Picasa…)?

Ein Foto hab ich heruntergezogen (© Rudi G.), wer noch welche veröffentlicht hat – Link(s) bidde!

bikeandwineP.S.: Eine tolle Tour mit lauter netten Leuten bei super Wetter, kein Crash, kein Unfall, keine Ausfälle und nur 1 Reifendefekt – so kann jeder Sonntag sein!

Jun 06

Im Leithagebirge

Obwohl eigentlich perfektes Rennrad-Wetter herrscht, ist mir irgendwie nach einer Runde mit der „Gelände-Karotte“. Wohin ist die Frage. Gibt ja (leider) nicht so viele legale MTB-Strecken. Na ja, dann halt halblegal und hoffen, dass kein Jäger/Förster/Jagdpächter auf der Lauer liegt und rüber nach DoKi, rauf zur Kaisereiche, weiter zur Ruine Scharfeneck und eine Schleife übers „kalte Bründl“ Richtung Heimat… Nach ca. 50 km und knapp 800 hm ein Spritzwein beim Strommer in Purbach und dann back Home.

Notiz an mich: Näxtesmal ein Doserl mitnehmen für die Walderdbeeren…

P.S.: Hab ich schon erwähnt, dass es bei Marmelade-Bestellungen bis zum 14.06. -10% gibt…
(Die 2014er-Produktion startet nämlich demnächst, ich brauch Platz,
an einer neuen Shop-Lösung wird auch gearbeitet und ich bin alt und brauche das Geld…)

Jun 02

Glocknerkönig 2014, Teil 2

GlocknerDumme Ideen haben immer die Anderen. Eine Freundin von mir, die seit ca. 2 Jahren auch ein Rennrad besitzt (und auch damit fährt), auch schon in der AK 50+ ist (eigentlich nur laut Taufschein): „…Ich will mit dem Rennrad auf den Glockner…“ Brrrrr. Na gut. Herr Gerhard G. von den „Bike-Zombies“ sudert eigentlich auch schon seit ein paar Jahren: „…Glocknerkönig – woll mas ned a amoi wissen?…„. Frau Lotte und Herr Georg sind (nach/mit jammern auf hohem Niveau) auch eigentlich schnell zu überreden. Und ich? Ich hab nix zu verlieren und bin (als schlechter Bergfahrer) trotzdem ja bei (fast) jedem radfahrerischen Blödsinn dabei. Also: Es erfolgt die Anmeldung zum Glocknerkönig 2014, Checkerei wegen der Zimmer, Organisation der Anreise, bla, bla, bla.

Nachdem ich jetzt doch schon wieder ein paar Jahre Rennrad fahre, viele, viele Rad-Marathons absolviert habe und zwar nicht viel, aber doch ein wenig Ahnung habe von Vorbereitung, Training etc., fahre ich halt mit Frau Pia ein paar Runden, wir ziehen durch die burgenländischen „Berge“, besprechen wie die „Echten“ Vorbereitung, Taktik, Verhalten im Brandfall beim Fahren im Packl und den ganzen Shice…

Der Termin ist da – der Wetterbericht sagt: „…passt scho…„, wir fahren mit 2 Autos nach Bruck, holen unsere Startnummern, Teilnehmergeschenk, packen unsere Kleidersäcke mit der Winterwäsche für die Abfahrt und geben sie ab, Abendprogramm fällt kurz aus, weil: Frühstück um 0500, anziehen, anstellen, Start um 0700…

In der Nacht: Geh legg – ca. 04:00 Uhr: es schüttet wie aus Schaffeln und ist doch etwas frisch. Der Regen lässt nach, hört dann auf, Kurzbesprechung „…fahren wir überhaupt?…„. War gleich erledigt. Wir sind angemeldet. Wir sind keine Luschen. Wir sind schon mehr Kilometer im Regen (oder im Schnee – Nockberge 200?) gefahren, als viele andere in der Sonne. Wir fahren. Punkt.

Also anziehen, zum Start rollen, pünktlich um 07:00 Uhr gehts los. Auf den Anfangskilometern ist das Tempo hoch wie bei solchen G’schichtln üblich, wir halten uns zurück (geplant ist/war, ich begleite Frau Pia hinauf, sonst fährt jeder sein Ding). Dann gehts bergauf, richtig bergauf und nur mehr bergauf. Wir holen Frau Lotte ein (sie hatte einen minimalen technischen Defekt), kurbeln und kurbeln. Ich muss wirklich ganz dringend pinkeln – wo ist die taktisch beste Möglichkeit (damit ich „meine“ 2 Damen wieder einhole)? Mangels fehlender Streckenkenntnis keine Ahnung, also runter vom Rad, pinkeln, rauf aufs Rad und der verzweifelte und im Endeffekt (für mich) unmögliche, fast selbstzerstörerische Versuch, das Loch wieder zuzufahren (82,5 kg / 39/27 gegen 47,? kg / 34/28 bei mindestens 10% Steigung). Ich überdreh, muss nachlassen und steig auch zweimal kurz vom Rad…
So kommts, wie es kommen muss: Frau Pia kommt mit der geplanten Wunschzeit von 02:30:00 locker ins Ziel (wird 11. in ihrer AK) und hätte auch noch ein bißl schneller fahren können und ich werd mit einer Zeit von 02:39:34 immerhin 333. in meiner AK, auch o.k., passt…
Lotte, Georg, Gerhard sind auch (mehr oder weniger) mit ihrer Leistung zufrieden – natürlich gibts immer das hätti/wari, aber das Wichtigste: rauf und runter ohne Defekt, Sturz, Herzkasperl…

Das wärs dann gewesen, Glockner abgehakt, brauch ich nimmer…
na ja, vielleicht mit einer Kompaktkurbel, ein paar Kilo weniger, ein paar Trainingskilometer mehr…

P.S.: Hier hätt ma noch einen Zeitungsbericht…

Mai 30

Glocknerkönig 2014

Am Sonntag ist es soweit: Nach geschätzten 40 Jahren fahre ich wieder einmal mit dem Rennrad (diesmal eine etwas bessere Ausführung als mein damaliges „Puch Grossglockner“) auf den Grossglockner. Insgesamt sind 4 Bike-Zombies und ein(e) Gastfahrer(in) beim Glocknerkönig angemeldet. Dazu passend ein motivierendes Ani-Gif im Netz gefunden (ich fürchte aber, so wirds es – zumindest für mich – nicht spielen). G’schichtl und Details am Montag oder so…

Mai 25

Sonntags-Ausflug

Der Wetterbericht sagte: „…gewitritsche Regenschauer am Nachmittag…“. Also Start zum Sonntags-Rennrad-Ausflug schon eher zeitig (und das Regenjackerl eingepackt). Mit netter Begleitung rauf auf die Rosalia, weiter nach Wiesmath und dann zum Tagesziel Kirschschlag. Leider hat der empfehlenswerte Mostheurige zur Zeit nicht offen, also zum Hönig. War auch o. k. – Mittagszeit halt und das Personal etwas überfordert… Dann über Karl, Kaisersdorf und Sieggraben wieder nach Hause…
So ca. 130 km und 1.470 hm waren es insgesamt – Durchschnittsgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Pulswerte etc.: alles unnötig, was zählt ist die Fahrt durch die leiwande Gegend bei herrlichem Wetter etc.

2505

Mai 20

Freizeitstress…

Ja, den gibts auch bei Nachtarbeitern mit Tagesfreizeit. Nachdem die letzte Woche beschissenes Wetter war, das weder Gartenarbeiten noch Rennrad- oder MTB-Runden erlaubte und jetzt auf einmal: zackbumm Sonnenschein, tolle Temperaturen…
Also steht an:
Chili-, Paradeiser- und Paprika-Pflanzerl vom „Glashaus für Arme“ raus ins Freiland,
eine anständige Rennrad-Runde,
Hollerblüten-Minze-Sirup abseihen und umfüllen (gut, das wär bei Schlechtwetter auch gegangen, aber jetzt war er fällig)…

Also Garten und Sirup zuerst. Dann umziehen und aufs Rennrad. Der „Doctor“ hat eine neue Runde getestet, die ich auch schon irgendwann, irgendwie in der to-do-Liste hatte. Das geht sich aus. Umziehen, Rennrad nehmen und los gehts. Wie im Burgenland üblich – nur depperter Wind (überhaupt super, wennst beim Sieggrabener bergab treten musst). Dann rüber Richtung Ritzing – Trinkflasche (nur 1 kleine dabei) fast leer. Supermercado Mittagspause, Wirtshaus zu. Rauf nach Helenenschacht: Wirtshaus – Dienstag Ruhetag.  Zum Glück gehts dann nur mehr im Schatten bergab und bei einer Tankstelle in Sopron gibts Zuckerwasser (gogga-gola) und Mineral für die Trinkflasche…

War doch eine schöne Runde mit ca. 92 km und 740 hm.

Runde2005

Mai 07

Mittelpunkt des Burgenlandes

Gestern hab ich wieder einmal eine meiner Rennrad-Lieblingsrunden gedreht. Die Grunddaten der Basisrunde: Sieggraben – Oberpullendorf – Lutmannsburg – Deutschkreuz = ca. 120 km und ca. 700 hm. Schön an dieser Runde sind die relativ verkehrsarmen Straßen und die diversen Möglichkeiten zur Verlängerung/Verkürzung/Änderung – z. B. ab Weppersdorf („Abschneider“ nach Deutschkreuz) oder Markt. St. Martin („Schlenker“ in die „Bucklige“) oder… Ich bin diesmal den Klassiker gefahren – mit einem kleinen Schwenker zum „Geographischen Mittelpunkt des Burgenlandes“, denn an der Abzweigung bin ich schon oft vorbeigefahren, aber nie abgebogen…

Folgender Informationstext ist kopiert von der Geocaching-Seite (natürlich liegt dort auch ein „Schatz„):

Der Geographische Mittelpunkt des Burgenlandes liegt im Gemeindegebiet von Frankenau-Unterpullendorf und wurde von den Geographen des Burgenlandes durch den „Mittelpunktstein“ (Basaltstein vom Pauliberg) markiert. Seehöhe: 284m.

Wenn man sich am Mittelpunkt des Burgenlandes im Kreise dreht, so sieht man die gesamte Gebirgsumrahmung des Oberpullendorfer Beckens, man sieht eine wunderschöne wellige Hügellandschaft, die sich im Verlauf der Jahreszeiten in immer anderen Farben zeigt, man sieht aber auch von dieser Stelle, wenn man genau schaut, sieben Kirchtürme.

Zieht man um den Mittelpunkt des Burgenlandes einen Kreis mit 1000 km Radius so erreicht man in Rumänien das Schwarze Meer, in Griechenland die Ägäis, in Italien Kalabrien, in Frankreich Marseille, in den Niederlanden Amsterdam und in Litauen den Geographischen Mittelpunkt Europas. Dieser liegt etwa 26 km nördlich von Vilnius der Hauptstadt Litauens.

Mittelpunkte kann man natürlich als reines Ergebnis einer Rechnung betrachten. Ihre Symbolik bezüglich der Identität einer Region bleibt aber unbestritten. (Quelle: Emmerich Gager, Obmann der Vereinigung Burgenländischer Geographen).

Apr 15

Trainingslager Riccione (2)

Keine Ahnung, was ich hier noch erzählen soll…

Wir sind ja keine Profi-/Amateur-/wtf-Truppe, sondern nur ein paar alte ältere Buben (mit einem jüngeren Mädchen – als Aufpasserin) die halt einmal im Jahr einen etwas grösseren Rad-Ausflug (dann als „Trainingslager“ benannt) machen. Heuer war halt wieder einmal Italien statt Mallorca dran und wir wählten (ein Tipp eines Freundes vom VCS) Riccione.

Quartier: Hotel Adlon – direkt am Strand, Zimmer klein (kurze und schmale Betten!), sehr nettes und freundliches Personal, Frühstück- und Abend-Buffet na, ja – nicht wirklich aufregend, Wellness-Abteilung – keine Ahnung, ich/wir waren immer zu spät dran, WLAN – gratis überall, aber ein Tempo zum weinen…
Tipp von mir: 2 Häuser weiter – Ristorante da Lele – rawuzikapuzi !!!

Rennrad-Strecken: Es gibt im Hotel (in allen anderen vermutlich auch) eine Karte mit 20 Touren „für jeden Leistungsbreich“, allerdings gibt es keine markierte Strecken – selber orientieren (dazu im Teil 3 mehr) ist obligat! Flache Strecken gibts kaum, wenn dann auf stark befahrenen Strassen – wo du auch von den Autofahrern ziemlich knapp überholt wirst (ängstliche/ungeübte Fahrer werden sich angaxen). Also bleibt nur das Hinterland, wo auf 100 km Strecke (unter Umständen auch auf reifenmordenden Straßen mit – tw. tiefen – Löchern, Spurrillen, schlechtem Belag etc.) gleich mindestens 1.000 hm zusammenkommen.
Belohnt wird man dafür mit herrlicher „Gegend“, tollen Ausblicken, wunderbarem Kaffe und Imbissen in kleinen Kneipen, Restaurants etc.

Lohnenswerte Touren: Bleibt jedem selbst überlassen – Kultur- oder Rennrad-Freak, steile und/oder lange Anstiege??? Literatur, Karten, Berichte, G’schichtln, Insider-Tipps gibts zuhauf…

Wir fuhren z. B. über den Carpegna (Tour Nr. 10) – lang, steil (?) – von Pennabilli kommend ist er leichter zu fahren, die Tour Nr. 17 nach Pesaro – relativ leicht und schön („Panoramastrasse“), nach San Leo usw. usf. „Spatzivergleich“ gabs schon vor der Heimreise – Kilometer, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Durchschnittspuls… – mir ist das relativ wurscht. Wers unbedingt wissen will, schickt mir eine pn oder einen Kommentar… Ich bin halt immer so gefahren, dass es nicht wirklich weh getan hat.

Fotos gibts diesmal (fast) keine – mit der DigiCam hab ich 2 gemacht und versehentlich gleich in den Mistkübel geschoben und mit dem Wischtelefon ein paar – zu sehen in Teil 1 und hier (nach dem Text). Der „Doctor“ hat ein paar gemacht, die sind aber nicht öffentlich und von den anderen Mitfahrern habe ich noch keine bekommen, bzw. sind noch nicht online. Ist aber egal, denn was ist/wäre auf diesen Fotos zu sehen? Wir vor dem Berg, auf dem Berg, vor dem Kaffeehaus, im Kaffeehaus, wir (oder einer von uns) vor dem langen Anstieg / nach dem langen Anstieg, bei der Vor- oder Nach-Besprechung, ein historisches Gebäude, das Meer, die Landschaft…

Nachtrag: Trotz vieler schlechter Straßen, steilen Abfahrten etc. kein Sturz und (überraschenderweise) nur 1 Patschen…