Aug 03

Neues Bike – Testfahrt 3

Ausfahrt am 02.08.Die neuen Pedale sind angekommen und wurden montiert, Flaschenhalter, Minipumpe, Satteltasche etc. montiert und dann auf die Waage:
Gewicht ready to race (also mit Pedalen, Flaschenhaltern, gefüllter Satteltasche etc.): 8,4 kg

Also bereit für eine weitere Testfahrt. Dummerweise hab ich gleich aufgezeigt, als unser „Doctor“ eine gemütliche Spätnachmittagsausfahrt in die Bucklige ausgeschrieben hat. Vom Start weg wurde gleich ein bissl aufs Tempo gedrückt (zum Beine aufwärmen), den Sieggrabener hoch dann „normal“, runter und bei der Rampe nach Schwarzenbach rauf kam gleich einmal das 32er zum Einsatz. Flaschen nachfüllen beim kleinen Park am Ortsausgang (Wasserleitung auf der Rückseite des kleinen Aussichtsturmes!). Dann die Hölle rauf, runter nach Bromberg, umme nach Walpersbach und dann rauf über Klingfurth nach Hochwolkersdorf…
Eine wunderschöne Strecke mit ein paar steilen Rampen. Der Bergfetischist „Doctor“ M. und die Bergziege Frau P. haben ganz schön angedrückt, ich hab wieder geschwächelt und bin sogar (ich gebs zu) trotz meines 32er-Ritzels 2mal vom Rad – es war mir zu flott und zu steil…
Dann gings über die Rosalia flott nach Hause.

Testergebnis: bis auf den Sattel (der neue ist noch nicht da) alles wunderbar, das Bike läuft schön und auch bergab und in den Kurven stabil, steif, spurtreu. Vielleicht sitz ich noch einen halben Zentimeter zu weit vorne, mit dem neuen Sattel wird dann nochmal alles einjustiert und dann dauerts halt noch ein paar Fahrten, bis ich mit meinem neuen Bike so „verwachsen“ bin, wie mit meinen anderen Rädern…

Die Details zur gestrigen Ausfahrt gibts dada und – weil gefragt wurde – nein, ich bin nicht mehr auf Garmin Connect, hab ja auf einen Wahoo ELEMNT gewechselt und bin jetzt nur mehr auf Strava

Aug 01

Neues Bike, neues Glück…

Seit einer Weile tendiere ich ja zu Langstrecken-Fahrten und möchte gerne ein richtiger Randonneur werden und eventuell ein paar Bike-Packing-Touren machen. Ein paar Brevets (in Österreich und Sardinien) bin ich ja schon gefahren und war dabei nicht ganz glücklich mit meinem Rennrad.
Also überlegt: mein Quantec umbauen oder eine Neuanschaffung?
Herumgetüftelt und gerechnet und draufgekommen: Umbau kostet fast soviel wie eine Neuanschaffung. Also rüber ins Radlg’wölb, dort kaufe ich immer meine Räder. Aber diesmal: Wunschbike lieferbar erst im September oder so… Na gut, dann warte ich halt.
Aber ich hab ja doch ein paar Blogs, Rennradler- und Randonneur-Seiten bei meinen Favoriten und da hab ich halt ein bissl herumgestöbert und gelesen und Bewertungen angeschaut und dann bin ich halt bei der Canyon-Seite hängen geblieben. Einige Räder haben mich gleich angesprochen und nach einer Weile hab ich mich dann für ein Endurace CF 9.0 entschieden.

Foddo ©:Canyon…

Rahmengrösse etc. war klar, ich bin ja seinerzeit nach allen Regeln der (damaligen) Kunst vermessen (Video-Analyse, Laser-Vermessung etc., danke Andi) worden und mein(e) Rad/Räder wurden dementsprechend eingestellt.
Also bestellt und ein paar Tage später war das Radl da – fast fertig zusammengestellt (Lenker, Sattelstütze und Vorderrad waren zum montieren). Sogar ich als Anti-Handwerker habs in einer knappen halben Stunde zusammengeschrauft gehabt.

Die 1. Probefahrt absolviert, ein bissl an der Sattelhöhe/Sattelausrichtung herumgeschraubt und: Hui – das rennt aber super! Natürlich noch irgendwie ein bissl ungewohnt (die Rahmengeometrie ist halt doch bei jedem Radl ein bissl anders), aber ich bin bis jetzt (fast) hochzufrieden. Einziger Störfaktor: der werksmässig verbaute Fizik-Sattel – der ist mit meinen Gogerln und meinem Popsch nicht kompatibel (ich fahr seit ewig schon Selle-Italia-Sättel). Da hab ich mir jetzt einen geordert und meinen Fizik gibts dann günstig und quasi fabriksneu drüben in der Bucht oder auf Willhaben oder…

Sonst gibts derweil noch nix zu sagen – bin ja erst zweimal damit gefahren…

Jul 16

wahoo ELEMNT – 2. Test

Heute einmal ein Test, ob und wie das Routing funktioniert. Als: Eine schöne Runde mit komoot zusammengestellt, über die Dropbox auf den ELEMNT geschoben und losgefahren. Alles (fast alles) wunderbar. Mein alter Garmin Edge705 hat nur so eine (relativ schwache) blaue Linie angezeigt und ein kleines Pfeilchen (ohne Brille – ich brauch eine Lesebrille – deppert zum lesen) und der ELEMNT zeigt auf seiner sw-Karte dicke schwarze Pfeile (guxte Foddo).

Irgendwie funktionieren allerdings die Abbiegehinweise (mit den oberen LED’s) irgendwie nicht. Liegts an den Einstellungen, hab ich was falsch gemacht, bin ich zu blöd – keine Ahnung, warte auf die Frage-Beantwortung (habs in der FB-Radsporttreff-Gruppe gepostet – wenns ein Leser hier weiss, rein in die Kommentare!).

Akkuverbrauch war bei (fast durchgehend) eingeschalteter Karte und Routing auf der 144 km-Runde (insgesamt knapp über 6 Stunden unterwegs) 47%…

Jul 13

wahoo ELEMNT – 1. Test

ELEMNTMein alter Garmin Edge705 ist schön langsam in die Jahre gekommen – inzwischen ist der 3. Akku drin, in letzter Zeit hatte ich ein paar Display-Ausfälle und das Nachfahren von Tracks ist eine Katastrophe – manchesmal funktionierts, dann ist irgendwann mitten auf der Strecke Ende oder er zeigt irgendeinen Blödsinn an…

Also war es an der Zeit, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Zur Wahl standen verschiedene Modelle des Platzhirschen Garmin und der ELEMNT von Wahoo. Lesen von Testberichten, Kataloge studieren, für und wider abwägen und dann hab ich mich für den ELEMNT entschieden.

Wurde schnell geliefert, laut Kurzanleitung die Begleiterapp aufs Wischtelefon geladen, den ELEMNT mit dem Wischtelefon gekoppelt, synchronisiert und konfiguriert – funktioniert quasi deppensicher…

Heute dann die 1. Testfahrt, eine kurze Koglrunde. Aufsitzen, Start drücken, fahren. Dank des grossen Displays sind alle Felder der Seite auch für Schaasaugerte sehr gut lesbar. Die beiden Zoom-Knöpfe rechts erlauben das schrittweise Vergrößern oder Verkleinern der Karten- oder Seitenansicht (mehr oder weniger Datenfelder) bzw. das Blättern zwischen den Seiten.

Was mir bis jetzt aufgefallen ist:

  • Auf der Karte (OSM), zwar nur schwarz/weiss sind eigentlich alle Wege drauf (auch einige, die z. B. bei Google Maps, komoot und einigen anderen Online-Karten fehlen),
  • es kommt mir vor, als wären meine Pulswerte etwas niedriger (verwende den alten Garmin-Brustgurt) bzw. würden niedriger angezeigt?
  • und dafür wird die Temperatur etwas höher angezeigt (weil 33°C hats heut sicher nicht gehabt, vielleicht sollt ich die Lenkerhalterung etwas anders montieren – damit die Sonne nicht direkt draufscheint).

Also – inzwischen alles wunderbar, jetzt werd ich eine (oder mehrere) Tour(en) zusammenstellen und rüberspielen und am Wochenende wird dann das Nachfahren von Touren ausgetestet…

 

Jul 10

Schneebergland mit dem Rennrad

Bei uns im nördlichen Burgenland rund um den See und ums Leithagebirge kenn ich ja schon fast jeden Radweg, Feldweg, Abschneider, Umweg etc. (Heurige und Kaffeehäuser und Wirten natürlich auch) und drum verschlägts mich jetzt öfters in die Bucklige Welt und das angrenzende Schneebergland – zur Streckenerkundung quasi und weil ich ein schwacher Bergfahrer bin und dort ein bissl trainieren kann.
Außerdem gefällt mir die Gegend ausnehmend gut und es gibt einiges zu entdecken…
Am Samstag wars wieder einmal soweit: Ungefähre Strecke mit komoot zusammengestopelt (ich komm mit GPSies nicht zurecht – vor allem, was die nachträgliche Strecken-Änderung betrifft), den Track rübergespielt auf meinen alten Garmin Edge705 (der dann aber auch ein bissl „…in Oasch aufgstööt…“ hat) und sicherheitshalber (was sich als gut herausgestellt hat) auch aufs Wischtelefon – auf die komoot-App und auf maps.me.
Losgefahren und gleich vom Start weg geschwitzt – war schon anständig warm. Sicherheitshalber über die Rosalia (wegen der Höhenmeter wars) nach Bromberg, Thernberg und Scheiblingkirchen – dort First Stopp beim Supermercado – Wurstsemmerl, Cola, Mineral zum Flaschen nachfüllen. Nächstes Bergerl – rauf nach Penk. Wieder runter und wieder rauf – nach Prigglitz / Gut Gasteil. Dort gibts einen wunderbaren Heurigen, der hat aber momentan zu, macht aber nix, weil nämlich gleich daneben ist sowieso das Päuschen
Ab dann gehts nur mehr a bissl bergauf bis Puchberg am Schneeberg und dann (fast) nur mehr bergab zur Homebase. War eine sehr schöne Runde (wenns ein paar Grad Celsius weniger gehabt hätte und der Wind von der anderen Seite gekommen wäre, wärs mir allerdings lieber gewesen) mit etlichen Variationsmöglichkeiten (verkürzen, verlängern, mehr oder weniger Höhenmeter etc.).

Details zur Strecke gibt drüben bei Strava und auf komoot (mit ein paar Foddos)

Jun 23

Koglrunde geht immer…

Eigentlich wollt ich gestern eine längere Runde fahren, aber ich hab mich verzettelt… Die „Beikräuter“ gehören aus den Gemüsebeeten entfernt, Himbeeren und Ribisel sind erntereif – mit irgendwas muss ich ja mein(e) Hobbys finanzieren und so verging die Zeit. Trotzdem, eine (zumindest kleine) Runde mit dem Renner muss sein und da bietet sich eine „Koglrunde“ an. Da weiss ich genau, wie lange ich brauch, kann abkürzen oder verlängern, kann nirgends pickenbleiben, weil es ausser dem Emmelschuh keine Station (zumindest für mich) gibt. Hab dann die Variante „Koglmauer“ und zusätzlich Panoramaplatz Mörbisch genommen und gut wars…

Jun 17

Tschechien 2017

Eigentlich bin ich ja schon ein Wiederholungstäter: Jährlich einmal hinauf ins Wald- oder Weinviertel und/oder nach Tschechien – Gegend mit dem Crosser erkunden. Die Gegend ausgesucht wird folgendermassen: Interessante Artikel in Zeitungen, Blogs, Fotoseiten etc. sammeln, studieren, wählen, verwerfen… Analoges und digitales Kartenmaterial ebenfalls durchforsten. Ziel wählen. Diesmal wurde gewählt: Veverska Bityska in der Nähe von Brünn. Und angereist wurde mit neuem Equipment. Platzmässig ideal: Im Bulli ist genug Platz für diverse Kisten mit Radlerzeug, Gwand etc. und fürs Radl – theoretisch ginge sogar der Crosser und ein Rennrad – aber es bleibt dabei: Ein (Kurz)-Urlaub wird mit dem Crosser absolviert, ein Ausflug (oder ein Verfahrer) in den Wald, eine Fahrt am Strand/Bach entlang etc. ist kein Problem…
Und hinten dran hängt der kleine Wohnwagen, der (fast) alle Annehmlichkeiten, die sich der nette, ältere Herr vorstellt, bietet: Eiskasten, Gasherd, großes Bett, Tisch und Bank fürs gemütliche sitzen, reichlich Stauraum für diverses (unbedingt notwendiges) Glumpert…
Ausgesucht und angesteuert wird der Campingplatz „Camping Hana“ – ein kleiner, familär geführter Platz neben Veverska Bityska (mit Auto oder Rad in 5 Minuten erreichbar, zu Fuß in ca. 15 Minuten).
Wohnwagen abgekoppelt, in die richtige Position bringen, fertig. Im Nachhinein stellte sich die vorschnelle Platzwahl (im hinteren Teil des Campingplatzes) als Fehler heraus: WLAN reicht nur ungefähr bis zur Hälfte des Platzes… Crosser aus dem Bulli, umziehen, Erkundungstour starten (wo ist der nächste COOP, das nächste Kaffee-/Wirtshaus etc.).
Am Abend noch eine (ungefähre) Runde für Sonntag auf der (analogen) Karte (die gibts auch digital – auch offline verwendbar, sehr empfehlenswert) zusammengestellt, übertragen/nachgezeichnet auf Komoot (damit ichs auf den Garmin rüberspielen kann – und beim fahren ned dauernd die Karte – oder das Wischtelefon – zum nachschauen herausholen muss) und einen Schummelzettel geschrieben (sicherheitshalber). Irgendwo bin ich dann trotzdem falsch abgebogen, die Gegend war aber auch wunderbar, also bin ich halt eine andere Variante gefahren – dada.
Am Abend das selbe Spiel für die Montags-Runde.
Und genauso auch für die Dienstags-Runde (obwohl ich eigentlich einen Ruhetag einlegen wollte).
Den hab ich dann am Mittwoch gemacht: Per Öffis nach Brünn, einen Spaziergang durch die Altstadt und eine Straßenbahnfahrt so einmal quer durch und rundherum…

Kultur und Kunst gäbe es auch genug zu bestaunen/besichtigen (Schlösser, Burgen, Kirchen…), aber das interessiert mich eigentlich (nicht) mehr. Ich fahre um des Fahrens willen, schaue mir die alten/neuen Häuser an, bewundere die kleinen gepflegten Vorgärten/Gemüsegärten, geniesse die Ruhe auf den wenig befahrenen Nebenstrassen und auf den Waldwegen…

mehr Fotos (einfache Knipsereien mit dem Wischtelefon) gibts dada

Jun 16

Alles neu macht der Meu…

Nachdem ja mein letzter Bulli (Ex-Notarzt-Ausführung, langer Radstand, Stehhöhe, Standheizung usw. usf.) ja leider voriges Jahr an multiplen Organversagen verreckt ist, ging ich auf die Suche nach Ersatz. Gar nicht so leicht für einen anspruchsvollen Working Poor ohne Ersparnisse und/oder Schwarzgeldkonten in der Karibik oder sonstwo.
Weit und breit (also in annehmbarer Entfernung – wegen anschauen und so) kein Rettungsauto, Multivan oder ein ähnlicher T4. Spät aber doch (es war schon wirklich dringend – wegen Urlaubsfahrt etc.) hab ich dann doch einen alten, aber relativ schönen, gut erhaltenen Multivan gefunden.
Doch bei der ersten Urlaubsfahrt dann doch die Erkenntnis: Das is nix mit dem kurzen Radstand und der “Normal“-Höhe. Das Radl, das Bett, das ganze sonstige Glumpert füllt den Bulli. Ewiges hin- und hergeräume, anziehen, umziehen, Essen kochen geht (fast) nur outside, irgendwie gehört eine Lösung her. Ich bin ja leider/zum Glück auch keine 20 mehr…
Also ein bissl durchs Internetz gezogen, diverse Plattformen, Foren etc. durchstöbert und beschlossen: „…So ein kleiner Wohnwagen gehört her…“
Eine Weile hats gedauert und dann hab ich doch das passende Modell (so hoffe ich doch) gefunden: Ein alter Eriba Pan Familia (angeblich für 3 Personen).

Zugeschlagen, heimgebracht, angeräumt und ein paar Tage später nach Tschechien zum alljährlichen „mit-dem-Crosser-in-einem-Nachbarland-die-Gegend-erkunden“…
Demnächst hier in diesem Theater ein Bericht!

Jun 01

„Bucklige“ wieder einmal

Dienstag, ich hab frei, das Wetter ist traumhaft (eigentlich viel zu heiss, wie sich später herausstellt), ich hab mir schon am Wochenende eine Runde durch die „Bucklige“ überlegt. In der Früh hab ich schon wieder herumgetrödelt (Gartenbegehung, giessen…) und steig erst um 09:00 Uhr aufs „2er“-Radl…
Rüber Richtung Mattersburg, über den Sieggrabener, runter nach Weppersdorf, Markt St. Martin, ein Schwenk nach rechts und die erste Prüfung: rauf nach Landsee – auweh, auweh, ist das scheiss steil, so hab ichs gar nicht in Erinnerung…
Im Cafe Pur ein 2. Frühstück und dann gehts weiter. Auf und ab und auf und ab über Blumau, Stang, Aigen… nach Kirchschlag. Weiter nach Krumbach, dort ist wieder einmal ein Jausen- und Flaschen-Nachfüll-Stopp notwendig (hat eh schon 29°C zeigt irgendwo eine Tafel an). Die letzte Steigung zum „Weissen Kreuz“ und dann gehts eigentlich nur mehr bergab Richtung Wr. Neustadt. Noch ein Jausenstopp in Katzelsdorf beim Heurigen Böhm und dann ab nach Hause…

Fazit: Immer wieder schön in der Buckligen Welt – viele Möglichkeiten auf einsamen Strassen, schöne Gegend, wenig Verkehr, immer auf und ab mit ein paar ziemlich fordernden Steigungen…

Nachtrag (weil gefragt wurde): die Route [Details auf Strava]