Jun 30

12. Kärntner Seen Radmarathon am 29.06.08

27.869 Kurbelumdrehungen (liebe Mathematik-Genies: – Schätzwert – so genau hab‘ ich’s nicht ausgetüftelt), 7 Flaschen Wasser bzw. Iso-Drink, 3 Gel, 1 Riegel, 3 Bananen… – das war der „Kraftstoff-Verbrauch“ beim 12. Kärntner Seen Radmarathon am 9.06.08.
Aber von Anfang an:
um 14:30 Uhr (kurz vor Klagenfurt) läutet das Handy – „wo bist, mir san scho do…“. Aha,
einige Team-Mitglieder waren wieder schneller (auch mit dem Auto). Kurz darauf treffen mit Lotte und Georg in Keutschach, kurze Besprechung – wer vom Team kommt wann, was machen wir inzwischen…
Wir beschließen, zum „anspitzen“ auf den Pyramidenkogel zu radeln (5 km, ein paar hm, 16% max. Steigung). Gesagt, getan, wir radeln gemütlich rauf, etwas schneller wieder runter, holen uns unsere Startnummer, nehmen ein erfrischendes Bad im Keutschacher See, ziehen uns um und suchen uns ein gemütliches Wirtshaus…
Am Sonntag routinemäßig einrollen, die „üblichen Verdächtigen“ begrüssen, hoch- und tiefstapeln, was die Erwartungen und die Leistungen angeht und schon starten wir. Ich bin etwas fitter als letztes Jahr, komm eine Weile gut mit dem Feld mit, dann sind wir auf einmal nur mehr zu dritt. Mit den beiden fahr ich bis kurz vor Afritz, dann werden sie mir zu schnell – ich merk‘ grad noch – wenn ich mit den beiden mitfahr‘, kann ich in Radenthein absteigen… Also laß ich sie ziehen, fahr‘ alleine bis Bad Kleinkirchheim, bleib bei der Labe stehen und es kommt ein Packl mit ein paar mir bekannten Seewinklern und noch ein paar anderen (und auch die Frau M. S. aus ? – wenn ich richtig in der Ergebnisliste recherchiert habe – ist dabei). „…Rudi, foa mit uns, foa ma gmiatlich zsaumm ham…“  und so machen wir es auch. Kurz vor Klagenfurt kündigen sich (überraschenderweise – schon lange nicht gehabt) Krämpfe in den Oberschenkeln an, ein Gel, ein paar Minuten beißen und schon geht’s wieder.
Unbedingt erwähnenswert, warum ich froh war, bei der Führungsarbeit regelmässig abgelöst zu werden:
1.: schwach, wie ich bin, war ich immer am Limit,
2.: der Arsch der Frau M. S. ist eine Sensation – da fährt man gerne hinten nach !.
Ab Viktring – bei den letzten Steigungen – fahr‘ ich schon auf Reserve, aber das ganze Packl (wo schön gemeinsam gearbeitet wurde) fährt geschlossen in’s Ziel…
Danach duschen, umziehen, Essen fassen, tratschen mit den Bekannten, analysieren…
Resümee: Platz 152 nach 5:29:01 mag zwar manchen schwach erscheinen, aber ich bin zufrieden – und näxtes Jahr werd‘ ich wieder schneller sein!


Jun 09

Dolomiten-Radrundfahrt

…Wie deppat muß man sein, um insgesamt 919 km mit dem Auto zu fahren (so viele km waren es bei mir – An- und Abreise) um sich danach 112 km mit dem Rennrad durch die Osttiroler Berge zu quälen? Darüber gibt’s – demnächst – eine Story…
Immerhin 3 Mitglieder vom „Radteam Lautner Heizung“ – Lotte, Georg und Rudi – nahmen die Strapazen der Reise und der „21. Dolomiten-Radrundfahrt“ mit Start und Ziel in Lienz auf sich. Anreise am Samstag, Startnummer ausfassen, Begrüssung der „üblichen Verdächtigen“, Small Talk, eine kleine Runde mit dem Rennrad drehen, ein Schlummertrunk…
In der Früh‘ ist es kühl – aber trocken! Wie jedes Jahr in Lienz – Massenstart (mit den Startblocks – Elite / A4-Cup / alle anderen – klappte es heuer tadellos) – die ersten 20 km hohes Tempo (45 – 55 kmh), etliche Stürze… Bei der Auffahrt zum Gailbergsattel zieht es das Feld blitzschnell auseinander, ungefähr 2 Kilometer vor dem Gipfel zieht Lotte an mir vorbei, ich kann ihr Tempo nicht halten und muß reißen lassen… Endlich geht’s wieder bergab – aber nur kurz – ab Kötschach geht’s wieder bergauf (diesmal für ca. 37 km). Eine Banane essen, das 1. Gel aufreissen, auf’s 39er schalten, durchatmen, versuchen den richtigen Rythmus zu finden und kurbeln, kurbeln, kurbeln… Irgendwo zwischendrin seh‘ ich Lotte 2 Kehren ober mir, ich erhöhe die Trittfrequenz und das Tempo aber irgendwann ist mein Puls so hoch wie die Berge und ich muß wieder rausnehmen. Bei der Labe in Obertilliach noch ein Gel, die Flasche nachfüllen, ein Blick auf die Uhr – die „Wunsch-Ziel-Ankunftszeit“ von 4:00:00 könnt sich ausgehen! Aber die letzten 6 Kilometer hinauf nach Kartitsch ziehen sich wieder ewig und tun schon richtig weh. Endlich geht’s bergab – Tempo, Tempo, Tempo. In Abfaltersbach zieht mir eine Gruppe davon, ich fahr‘ fast bis Thal-Assling alleine, endlich kommt von hinten wieder eine Gruppe nach – reinhängen, kurz ausrasten, und dann mitarbeiten, Tempo machen. Mit 40-50 kmh fahren wir Richtung Ziel und nach 4:12:01 fahre ich über die Ziel-Linie…
P.S.: Lotte (4:04:46) hatte diesmal eindeutig die besseren Beine, hat mir 8 Minuten abgenommen, Georg auf der langen Strecke mit 4:36:09 sowieso stark wie immer, aber ich bin auch zufrieden – immerhin um 26 Minuten schneller als 2007…
2. P.S.: Fotos demnächst in meinem Flickr-Album

Jun 02

Body Scanning & Video-Analyse

Nachdem ich ja voriges Jahr beim „Body Scanning“ war und mein Rennrad dann entsprechend eingestellt wurde, war ich am Samstag beim „2. Teil“ – der Video-Analyse. Das Rennrad auf die Walze gespannt, das Knie und das Hüftgelenk markiert, ein paar Minuten treten, absteigen… Das Video begutachten, die Software errechnet die Winkel, das Rad neu einstellen, wieder rauf auf die Walze, ein paar Minuten treten…
Nach ungfähr 3 Durchgängen – Dauer ca. 30 Minuten – war es dann soweit – die optimale Sitzposition ist gefunden, das Rad ist dementsprechend eingestellt.
Sinn der Sache: optimale Sitzposition, optimale Kraftübertragung – ob’s nützt, wird sich bei den nächsten Radmarathons herausstellen…

Mehr Info zum Body Scanning:

Was ist Body Scanning?
Body Scanning ist ein System, mit dem man sich beim Neukauf eines Bikes berührungslos vermessen und beraten lassen kann, um damit eine optimale ergonomische Sitzposition auf dem Fahrrad zu finden. Es besteht aus einem Lasermodul und einer individuell für den Fachhandel angepassten Software. Warum ist Body Scanning sinnvoll?
Wie häufig lässt sich beobachten, dass die große Vorfreude auf ein neues Fahrrad nach dem Kauf ziemlich rasch verschwindet und somit das vielleicht teure Bike in der Garage stehen bleibt? Oftmals bemerkt man erst nach einer längeren Tour, dass beispielsweise Nacken- oder Rückenschmerzen auftreten, der Sattel extrem unbequem ist oder dass man einfach das Gefühl bekommt, nicht richtig vorwärts zu kommen….

Mehr Info zur Video-Analyse:

Videoanalyse machts möglich
Als Spezialisten im Rennrad- und MTB-Sektor geben wir euch die Möglichkeit, eure Sitzposition nochmal im Detail zu analysieren und zu verbessern. Mithilfe einer Videokamera und des Programmes Dartfish werden Eure Bewegungsabläufe visualisiert, analysiert und die Position am Rad korrigiert.
Was bringt das?
Je genauer die Haltungswinkel Eurer Körperteile dem Optimum angenähert werden, umso höher ist der Wirkungsgrad, welcher für die Kraftübertragung vom Muskel auf das Rad verantwortlich ist. Mit anderen Worten, ihr fährt schneller mit gleichem Kraftaufwand. Die Vermeidung von Haltungsschäden und übermäßiger Gelenksbeanspruchnung kann als wesentlicher Nebeneffekt angesehen werden. Profis werden regelmäßig solchen Untersuchungen unterworfen, um bei Ihren Rennen die maximale Leistung herauszuholen. R1Cycles gibt euch die Möglichkeit, kostenlos die Leistungsfähigkeit zu steigern.


Mai 28

Autostopper / Hitchhiker !!!

Vor ca. einer Stunde hatte ich in Eisenstadt, Fahrtrichtung Mattersburg, eine Begegnung der seltensten Art: eine Autostopperin – mit einer klassischen Pappendeckel-Tafel in der Hand, darauf stand: GRAZ…
Ich bin ja relativ viel im Burgenland und in der Radmarathon-Saison in ganz Österreich unterwegs, aber ich kann mich nicht erinnern, in den letzten 3 oder 4 Jahren einen Autostopper gesehen zu haben…
Ich selbst war ja als Jugendlicher viel (zum Teil durch ganz Europa) per Autostop (damals schrieb man das nur mit einem „p“) unterwegs und später dann, als stolzer Besitzer eines eigenen Autos, konnte man sich an den Autobahnauffahrten und selbst auf Bundesstraßen ja eigentlich aussuchen, wen man mitnehmen wollte…

Kommentare bitte:
reist noch jemand per Autostopp?
sieht noch jemand Autostopper? (wenn ja, wo)

Mai 16

Die Eisheiligen

Die Eisheiligen (samt der „kalten Sophie“) sind vorbei – im Garten ist Vollgas angesagt. Selbst empfindliche Pflanzen (Basilikum, Chili z. B.) können ab sofort in’s Freiland gesetzt werden.
Dies ist auch mit ein Grund, warum meine Einträge etwas weniger werden – trainieren mit dem Rennrad, jede Menge Arbeit im Garten usw., usf….


Mai 08

Sitzposition am Rennrad

…irgendwie bin ich in den letzten Tagen komisch auf meinem Renner gesessen.. – gut dass ich beim „Body-Scanning“ war und mir meine Daten notiert hab‘. Also nachgemessen und – der Sattel war viel zu weit vorne… Wieder in die richtige Position gebracht und es sitzt (und fährt) sich gleich viel besser…

Apr 21

Trainieren nach Plan ?

Ja – der Trainingsplan…
Wegen Willenlosigkeit (hauptsächlich), Zeitmangel aus privaten und beruflichen Gründen, das Wetter usw. usf. habe ich mich (eigentlich war’s vorprogrammiert) nicht an meinen ursprünglichen Trainingsplan gehalten, sondern bin nach Lust und Laune herumgefahren. Jetzt bin ich gerade draufgekommen – am Sonntag ist ja schon der „Neusiedler“!. Ja, da werd‘ ich halt gemütlich (hoffentlich in einem leiwanden Packl) so um den See fahren, wie es die Ausschreibung eigentlich vorsieht: „Touristikveranstaltung“…

Mrz 27

Chili – Aufzucht und Pflege

Nun ja, alles wächst kräftig heran, meine Chilis haben schon 6-8 Blätter, sie recken sich zum Fenster…
Einzig meine „Jalapeno Orange“ machen mir ein bißchen Sorgen – wachsen zwar, haben aber keinen kräftigen Stamm, d. h. sie liegen mehr anstatt zu stehen – vielleicht sollt‘ ich ein wenig Viagra zum Gießwasser geben…

Chili am Fensterbrett - 270308

Mrz 03

Hoppala…

Wie doch die Zeit vergeht…
hab‘ ja schon ewig nix mehr gebloggt…
Schuld daran ist – das Wetter, denn jetzt gibt es wichtigeres zu tun:

  • Gartenarbeit – Chilis pikieren (Fotos demnächst), Karotten, Salat, Radieschen, Schwarzwurzeln… säen
  • trainieren, trainieren, trainieren – schließlich soll die Form ja besser werden als 07
  • Frühjahrsputz – Aktion „Schupfen räumen“ ist schließlich noch nicht abgeschlossen
  • und die (normale) Arbeit – zum Zwecke des Geldverdienens – hält einen ja auch auf

also, bis demnächst !

Feb 19

es geht voran…

unglaublich, was 2 Tage Urlaub bewirken können…

Hab‘ endlich meinen Trainingsplan für die nächsten 3 Monate fertig (halt‘ mich – bis jetzt – auch dran), durchgeschaut, welche Marathon’s ich heuer fahren werde (angemeldet auch schon bei ein paar), diverse Räumaktionen gemacht (ich komm im Schupfen ungehindert zu meinem RR und MTB – !)…

Aber die to-do-Liste ist noch lang – der Urlaub nicht mehr so (nur mehr this week)