Jul 12

Koglrunde: geht immer

Das Wetter schaut nicht so gut aus. Es wird auf Godot gewartet. Irgendwas ist im/am/ums Haus ganz dringend zu erledigen. Man will nicht so richtig. Sollte aber. Es stehen nur 2 – 3 Stunden zur Verfügung. Alles wurscht – für eine der ungefähr 749 verschiedenen Koglrunden ist immer Zeit…
Heute: 76 km / 660 hm herumgetrödelt – schön wars…

am Koglberg

Jul 06

Hagel-Bombardement

Ich hab bei der Heimfahrt vom „Blauen-Wunder-Runderl“ mit dem Rennrad ja schon gesehen: der Himmel schaut ziemlich schwarz aus und es ist richtig schwül, da gibts sicher noch ein Gewitter… Aaaaaber, so ein Hagelgewitter hab ich bei uns schon ewig nicht mehr erlebt!
Die Folgen: Einige von meinen Gemüsepflanzerln hats ordentlich erwischt. Ich bin ja (zum Glück) eher der faule Gärtner und daher gibts in meinen Beeten auch jede Menge Unkraut/Beikraut/Zausat etc. Das hat (so wies scheint) das schlimmste verhindert.
Trotzdem: Mangold ist hinüber, rote Rüben überlebens vielleicht, von den Paradeisern sind ca. 50% erledigt, Kürbis und Zucchini – schau ma amoi – aber auch 50% erledigt, Chilis habens fast alle überstanden (sehr robustes Zeux!), Salat erledigt (hab aber zum Glück im „Glashaus für Arme“ noch was vorgezogen…
Im hinteren Garten hats mir nur einen Zwetschkenbaum umgschmissn (natürlich den, wo am meisten drauf ist/war), sonst schaut alles halbwegs munter drein…

Jun 30

Rhabarberkompott – verpatzt

Nach Holunderblüten, Kirschen und Himbeeren wäre jetzt der Rhabarber dran. Viel hab ich ja nicht davon, aber für ein paar Gläser Kompott (und ein paar Gläser Rhabarber-Kirschen-Marmelade) reichts allemal. Also, heute nicht ganz einen Kilo geerntet und nach meinem Rezept (weiter unten) eingekocht (besser: einkochen wollen)…
weil nämlich:
Ich koch zuerst das Wasser mit den abgezogenen Fäden und Rhabarber-Reststücken ein paar Minuten, dann abseihen, nochmal aufkochen und dann die Rhabarberstücke für ca. 3-5 Minuten hinein. Alles wie immer, aber dann werd ich kurz abgelenkt: das Wischtelefon läutet. Ich heb eh nicht ab, schau nur, wer es ist – und schon ists passiert: Rhabarber, oh Rhabarber, wie schnell bist du zerkocht…
Schnell das Notprogramm: abgiessen, mit dem Zauberstab passieren, noch a bißl an Zucker und Pektin dazu – wird halt Rhabarber-Marmelade draus!
Jetzt hab ich ein paar Gläser Rhabarber-Marmelade (?) mit unschöner Farbe (der Bio-Roh-Zucker machts etwas bräunlich), die hoffentlich fest wird und eineinhalb Liter Rhabarbersaft…

Jetzt setz ich mich aufs Rennrad und radel meinen Frust raus (hoffentlich prackts mi ned auf)…

Ach ja, das (Grund-)Rezept:

  • ca. 1,0 kg Rhabarber (zugeputzt)
  • ca. 0,2 kg Zucker
  • 2 Ltr. Wasser
  • Sternanis, Zimtrinde, Nelken, Bio-Zitronen
  • Zucker, Wasser, Gewürze, abgezogene Fäden und Reststücke ca. 5 Minuten kochen
  • abseihen, Fäden und Reststücke am Kompost
  • nochmal aufkochen, Rhabarber-Stücke ca. 3-5 Minuten köcheln
  • in Gläser füllen

 

Jun 25

Rennrad-Runde – etwas länger

daham nach 232 kmFür das persönliche Wohlbefinden (ihr wisst schon: Yin/Yang ins Gleichgewicht, Frustabbau etc.) war es dringend notwendig, eine etwas grössere Rennrad-Runde zu drehen (der nächste Urlaub liegt quasi in weiter Ferne). Der Mondkalender favorisierte den heutigen Tag und so hab ich mir am Freitag eine ungefähre Runde zusammengestellt. Wetterbericht sagte warm/heiss und Gewitter/Starkregen für den Nachmittag an, egal, steck ich halt ein Regenjackerl ein (Im Nachhinein betrachtet, hat mir das Gewicht der Regenjackerl den Schnitt zsammkhaut).
Also, zeitig aufstehen, das „Einser“-Radl nehmen, anziehen, losfahren. Rauf auf die Rosalia, weiter nach Bromberg, Thernberg und über Schlag und Lichtenegg nach Kirchschlag. Die Wetter-App am Wischtelefon befragt, wie das jetzt ist mit den Gewittern: nix wirds. Also weiter nach Lockenhaus, dort eine etwas längere Pause (und ich hab die grauslichsten Frankfurter der letzten Jahre gegessen). Weiter über Rattersdorf nach Köszeg und dort hab ich die falsche Ausfahrt genommen (wollt ja nach Lövö) – bin aber eh schon nach 10 km draufgekommen…
Umgedreht und über Lövö nach Fertöd und wieder nach Österreich und Richtung Heimat.
Natürlich zwischendurch immer wieder ein kurzer Stopp – Flaschen nachfüllen, irgendein Zuckersaftl und einen Schokoriegel oder so zwengg des Kaloriennachschubs geniessen…
Resümee: Es war heiss und zeitweise windig (natürlich meistens von vorne), in der „Buckligen“ gibts immer noch ein paar Strassen, die ich nicht kenne und die zeitweise schon irgendwie steil sind…

in der Buckligen...

Die Runde von heute...

hier kommst Du zum Strava-File…

Jun 24

Bücher, Bücher und Sonstiges

Spät aus dem „Bergwerk“ nach Hause gekommen. Ein Schläfchen gemacht. Und dann festgestellt: Es ist zu heiss für Gartenarbeiten, für eine Rennrad-Runde und daher im kühlen Haus (uralte Sandstein-Hütte) einiges für die Bucht und andere Verkaufsplattformen fertig gemacht (ich hätt gerne einen neuen Bulli!).
Also – zur Zeit gibts 105 Bücher, ein paar Bilder und sonstiges Zeugs – wär schön, wenn ich alles losbringen würde…

Bücher, Bücher, Bücher...

Jun 18

Keine Gnade für die Wade

So heisst eine Facebook-Gruppe für Rennradler, Mountainbiker, Einradfahrer und woswasinoollas in ganz Österreich. Inzwischen tut sich allerhand… Mittwochs-Afterwork-Runde in Eisenstadt, diverse Ausfahrten am Wochenende (österreichweit) usw. usf. Uns so kommt es immer öfter vor: Mädchen und Buben (auch die „Einzelkämpfer“), die sich vom sehen beim vorbeifahren, entgegenkommen, von diversen Wettkämpfen, von ??? flüchtig oder näher kennen fahren gemeinsam eine Runde, man plaudert, lernt sich näher kennen, teilt G’schichtln, gibt sich gegenseitig Tipps etc. Und – überraschenderweise – ist dabei das ungeschriebene Gesetz „2 Radfahrer (oder mehr) = 1 Rennen“ ausser Kraft und meistens halten sich alle an die für diese Ausfahrt ausgemachten Regeln – z. B.: „… Cappuccino: Schnitt 23 – 24 KmH – in der Ebene 28 – 32 bei 0% Steigung …“
Uns so wars heute eine schöne, gemütliche Ausfahrt rund um den Neusiedler See (gegen den Uhrzeigersinn) mit über 10 RennradlerInnen…
Fotos gibts eh genug drüben auf Facebook, ich hab wieder einmal – nach Heller Franzis Motto „die wahren Abenteuer sind im Kopf“ keine gemacht, aber im Netz ein Video gefunden, das meiner Meinung nach irgendwie zum heutigen Tag passt:

Jun 16

Der faule Gärtner…

Der faule Gärtner war heute gar nicht faul. Brennessel ausreissen, damit ich zu den Himbeeren komme. Salat pikieren. Paradeiser hochbinden. Scheren. Komposthaufen Nummer 1 durchreitern. Ziegel schlichten. Platz für das neue „Glashaus für Arme“ herrichten. Die tägliche Himbeer-Ernte erledigen (und gleich – aber nicht alle – in den Tiefkühler). Und noch so einiges…
Und: Nachdem ich ja nimmer rauche, konnte ich nedamoi a Rauchpause mochen…

die tägliche Himbeer-Ernte...

Und weil die heurige Himbeer-Ernte wieder grossartig ausfallen wird und im Lager noch ein bißl was herumsteht, gibts drüben die Restbestände der 2014er- und 2015er-Produktion zu Sonderpreisen !!!

Jun 09

Und die Zeit vergeht…

Die Zeit vergeht mit arbeiten (neue Lage: unter 1.000 !), schlafen, im Garten umgrobbeln, Rennrad fahren. Standard-Runden im Nord- und Mittelburgenland, ab und zu eine „Spezial“-Tour entweder mit Freunden und/oder Bekannten oder alleine (weil ja unter der Woche untertags selten jemand Zeit hat). Da war ich dann noch einmal in der „1. Meidlinger Textilfabrik“ – diesmal alleine – keine streunenden Kids und auch keine Lost-Places-Fotografen…

1. Meidlinger Textilfabrik

mehr Foddos gibts dada

Der Danzer Georg hats seinerzeit schon besungen…:

Mai 03

Trainingslager 2016

Obwohl ja inzwischen keine(r) von uns mehr bei diversen Wettkämpfen antritt (mit ein paar seltenen Ausnahmen), wird die alljährliche gemeinsame Urlaubswoche mit dem Rennrad immer noch „Trainingslager“ genannt. Heuer etwas später als sonst (wegen dem Wetter warads gwesn). Aus diversen Gründen machen sich leider nur 4 „Bike-Zombies“ und 1 „Gastfahrer“ mit einem Leihauto (VW-Bus) der Firma Bors auf den Weg in die Toskana. Ziel war das Hotel Esplanade in Viareggio.
Abfahrt Freitag Nacht bei kühlem Wetter, Ankunft Samstag früh im strömendem Regen… Die Zimmer sind noch nicht bezugsfertig (war aber klar), also frühstücken und dann trotz Regen eine „Erkundungsrunde“ zu Fuß. Eine Tankstelle der Verdammten war zum Glück gleich und in unmittelbarer Nähe des Hotels gefunden und war die ganze Woche dann quasi Endstation nach der Tour…
Am Sonntag dann einrollen nach Lucca und die geplante Runde wegen Regen (zwischen nieseln und schütten war alles dabei) verkürzt. Ein positiver Effekt: das/die Ristorante/Pizzeria Da Nicola in Camaiore entdeckt (sagenhafte Pasta und tolle Pizzen!).
Nachdem wir diesmal nur Nächtigung/Frühstück gebucht hatten (was sich wahrscheinlich als Glück herausstellte, denn schon das Frühstücksbuffet war – sagen wir mal so – nicht wirklich aufregend…), machten wir uns auf die Suche nach einer anständigen „Labestelle“. Und auch hier hatten wir Glück, auch in unmittelbarer Nähe zum Hotel gibts das La Casina. Hier wird wunderbar gekocht, Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte sind die Spezialitäten des Hauses, aber auch Pizza, Pasta etc. sind tadellos. Ab und zu ist das Personal etwas überfordert (wenn z. B. im 1. Stock eine Feier mit 100 Leuten nebenbei stattfindet), aber: cool bleiben und ein bißl warten – es zahlt sich aus!
Am Montag rollen wir die Küste entlang, rauf auf den Monte Marcello, auf den anderen Seite runter und rauf zu den Steinbrüchen von Carrara. In Colonnata ist die Strasse aus (für Rennräder), wir trinken ein Kaffetscherl und ein Isotrangl, nehmen beim runterfahren die andere Strecke und rollen durch ein paar unbeleuchtete Tunnels… und wieder ins Hotel.
Abendprogramm: Standard.
Dienstag ist quasi Ruhetag, wir rollen nach Pisa, stellen uns genauso deppert an, wie drölfmillionen andere Touris – siehe Foddo(s), rollen wieder zurück, erkunden Viareggio etc.
Abendprogramm: Standard.
Mittwoch eine schöne Runde (bei noch immer kühlem, aber immerhin trockenem Wetter).
Abendprogramm: Standard.
Donnerstag eine „Berg-Etappe“: rauf nach Sant‘ Anna (ohne den geschichtlichen Hintergrund zu kennen – der „Kultur-Beauftragte“ war ???), wieder runter und rauf auf noch ein Hügerl…
Abendprogramm: Standard.
Freitag: Endlich schönes Wetter und eine Ausfahrt kurz/kurz, aber was nutzt uns das einen Tag vor der Abreise… Also Abschluss-Runde (nochmal) auf den Monte Marcello, das „museo del ciclismo“ entdeckt und besichtigt (ist nur ein Raum, aber sehenswert), zurück und vorbereiten auf die Heimreise…

Ein paar Foddos gibts in klein hier und alle verfügbaren in einem Album (es kommen demnächst noch ein paar Foddos dazu).

Ach ja – der „Spatzi-Vergleich“ fehlt noch: Bei mir waren es 520 km und 3.970 hm und wer genau wissen will,  wo wir gefahren sind – im Foto-Album gibts die Karten und auf Strava alles andere…