Jun 30

Rhabarberkompott – verpatzt

Nach Holunderblüten, Kirschen und Himbeeren wäre jetzt der Rhabarber dran. Viel hab ich ja nicht davon, aber für ein paar Gläser Kompott (und ein paar Gläser Rhabarber-Kirschen-Marmelade) reichts allemal. Also, heute nicht ganz einen Kilo geerntet und nach meinem Rezept (weiter unten) eingekocht (besser: einkochen wollen)…
weil nämlich:
Ich koch zuerst das Wasser mit den abgezogenen Fäden und Rhabarber-Reststücken ein paar Minuten, dann abseihen, nochmal aufkochen und dann die Rhabarberstücke für ca. 3-5 Minuten hinein. Alles wie immer, aber dann werd ich kurz abgelenkt: das Wischtelefon läutet. Ich heb eh nicht ab, schau nur, wer es ist – und schon ists passiert: Rhabarber, oh Rhabarber, wie schnell bist du zerkocht…
Schnell das Notprogramm: abgiessen, mit dem Zauberstab passieren, noch a bißl an Zucker und Pektin dazu – wird halt Rhabarber-Marmelade draus!
Jetzt hab ich ein paar Gläser Rhabarber-Marmelade (?) mit unschöner Farbe (der Bio-Roh-Zucker machts etwas bräunlich), die hoffentlich fest wird und eineinhalb Liter Rhabarbersaft…

Jetzt setz ich mich aufs Rennrad und radel meinen Frust raus (hoffentlich prackts mi ned auf)…

Ach ja, das (Grund-)Rezept:

  • ca. 1,0 kg Rhabarber (zugeputzt)
  • ca. 0,2 kg Zucker
  • 2 Ltr. Wasser
  • Sternanis, Zimtrinde, Nelken, Bio-Zitronen
  • Zucker, Wasser, Gewürze, abgezogene Fäden und Reststücke ca. 5 Minuten kochen
  • abseihen, Fäden und Reststücke am Kompost
  • nochmal aufkochen, Rhabarber-Stücke ca. 3-5 Minuten köcheln
  • in Gläser füllen

 

Jun 25

Rennrad-Runde – etwas länger

daham nach 232 kmFür das persönliche Wohlbefinden (ihr wisst schon: Yin/Yang ins Gleichgewicht, Frustabbau etc.) war es dringend notwendig, eine etwas grössere Rennrad-Runde zu drehen (der nächste Urlaub liegt quasi in weiter Ferne). Der Mondkalender favorisierte den heutigen Tag und so hab ich mir am Freitag eine ungefähre Runde zusammengestellt. Wetterbericht sagte warm/heiss und Gewitter/Starkregen für den Nachmittag an, egal, steck ich halt ein Regenjackerl ein (Im Nachhinein betrachtet, hat mir das Gewicht der Regenjackerl den Schnitt zsammkhaut).
Also, zeitig aufstehen, das „Einser“-Radl nehmen, anziehen, losfahren. Rauf auf die Rosalia, weiter nach Bromberg, Thernberg und über Schlag und Lichtenegg nach Kirchschlag. Die Wetter-App am Wischtelefon befragt, wie das jetzt ist mit den Gewittern: nix wirds. Also weiter nach Lockenhaus, dort eine etwas längere Pause (und ich hab die grauslichsten Frankfurter der letzten Jahre gegessen). Weiter über Rattersdorf nach Köszeg und dort hab ich die falsche Ausfahrt genommen (wollt ja nach Lövö) – bin aber eh schon nach 10 km draufgekommen…
Umgedreht und über Lövö nach Fertöd und wieder nach Österreich und Richtung Heimat.
Natürlich zwischendurch immer wieder ein kurzer Stopp – Flaschen nachfüllen, irgendein Zuckersaftl und einen Schokoriegel oder so zwengg des Kaloriennachschubs geniessen…
Resümee: Es war heiss und zeitweise windig (natürlich meistens von vorne), in der „Buckligen“ gibts immer noch ein paar Strassen, die ich nicht kenne und die zeitweise schon irgendwie steil sind…

in der Buckligen...

Die Runde von heute...

hier kommst Du zum Strava-File…

Jun 18

Keine Gnade für die Wade

So heisst eine Facebook-Gruppe für Rennradler, Mountainbiker, Einradfahrer und woswasinoollas in ganz Österreich. Inzwischen tut sich allerhand… Mittwochs-Afterwork-Runde in Eisenstadt, diverse Ausfahrten am Wochenende (österreichweit) usw. usf. Uns so kommt es immer öfter vor: Mädchen und Buben (auch die „Einzelkämpfer“), die sich vom sehen beim vorbeifahren, entgegenkommen, von diversen Wettkämpfen, von ??? flüchtig oder näher kennen fahren gemeinsam eine Runde, man plaudert, lernt sich näher kennen, teilt G’schichtln, gibt sich gegenseitig Tipps etc. Und – überraschenderweise – ist dabei das ungeschriebene Gesetz „2 Radfahrer (oder mehr) = 1 Rennen“ ausser Kraft und meistens halten sich alle an die für diese Ausfahrt ausgemachten Regeln – z. B.: „… Cappuccino: Schnitt 23 – 24 KmH – in der Ebene 28 – 32 bei 0% Steigung …“
Uns so wars heute eine schöne, gemütliche Ausfahrt rund um den Neusiedler See (gegen den Uhrzeigersinn) mit über 10 RennradlerInnen…
Fotos gibts eh genug drüben auf Facebook, ich hab wieder einmal – nach Heller Franzis Motto „die wahren Abenteuer sind im Kopf“ keine gemacht, aber im Netz ein Video gefunden, das meiner Meinung nach irgendwie zum heutigen Tag passt:

Jun 16

Der faule Gärtner…

Der faule Gärtner war heute gar nicht faul. Brennessel ausreissen, damit ich zu den Himbeeren komme. Salat pikieren. Paradeiser hochbinden. Scheren. Komposthaufen Nummer 1 durchreitern. Ziegel schlichten. Platz für das neue „Glashaus für Arme“ herrichten. Die tägliche Himbeer-Ernte erledigen (und gleich – aber nicht alle – in den Tiefkühler). Und noch so einiges…
Und: Nachdem ich ja nimmer rauche, konnte ich nedamoi a Rauchpause mochen…

die tägliche Himbeer-Ernte...

Und weil die heurige Himbeer-Ernte wieder grossartig ausfallen wird und im Lager noch ein bißl was herumsteht, gibts drüben die Restbestände der 2014er- und 2015er-Produktion zu Sonderpreisen !!!

Mai 03

Trainingslager 2016

Obwohl ja inzwischen keine(r) von uns mehr bei diversen Wettkämpfen antritt (mit ein paar seltenen Ausnahmen), wird die alljährliche gemeinsame Urlaubswoche mit dem Rennrad immer noch „Trainingslager“ genannt. Heuer etwas später als sonst (wegen dem Wetter warads gwesn). Aus diversen Gründen machen sich leider nur 4 „Bike-Zombies“ und 1 „Gastfahrer“ mit einem Leihauto (VW-Bus) der Firma Bors auf den Weg in die Toskana. Ziel war das Hotel Esplanade in Viareggio.
Abfahrt Freitag Nacht bei kühlem Wetter, Ankunft Samstag früh im strömendem Regen… Die Zimmer sind noch nicht bezugsfertig (war aber klar), also frühstücken und dann trotz Regen eine „Erkundungsrunde“ zu Fuß. Eine Tankstelle der Verdammten war zum Glück gleich und in unmittelbarer Nähe des Hotels gefunden und war die ganze Woche dann quasi Endstation nach der Tour…
Am Sonntag dann einrollen nach Lucca und die geplante Runde wegen Regen (zwischen nieseln und schütten war alles dabei) verkürzt. Ein positiver Effekt: das/die Ristorante/Pizzeria Da Nicola in Camaiore entdeckt (sagenhafte Pasta und tolle Pizzen!).
Nachdem wir diesmal nur Nächtigung/Frühstück gebucht hatten (was sich wahrscheinlich als Glück herausstellte, denn schon das Frühstücksbuffet war – sagen wir mal so – nicht wirklich aufregend…), machten wir uns auf die Suche nach einer anständigen „Labestelle“. Und auch hier hatten wir Glück, auch in unmittelbarer Nähe zum Hotel gibts das La Casina. Hier wird wunderbar gekocht, Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte sind die Spezialitäten des Hauses, aber auch Pizza, Pasta etc. sind tadellos. Ab und zu ist das Personal etwas überfordert (wenn z. B. im 1. Stock eine Feier mit 100 Leuten nebenbei stattfindet), aber: cool bleiben und ein bißl warten – es zahlt sich aus!
Am Montag rollen wir die Küste entlang, rauf auf den Monte Marcello, auf den anderen Seite runter und rauf zu den Steinbrüchen von Carrara. In Colonnata ist die Strasse aus (für Rennräder), wir trinken ein Kaffetscherl und ein Isotrangl, nehmen beim runterfahren die andere Strecke und rollen durch ein paar unbeleuchtete Tunnels… und wieder ins Hotel.
Abendprogramm: Standard.
Dienstag ist quasi Ruhetag, wir rollen nach Pisa, stellen uns genauso deppert an, wie drölfmillionen andere Touris – siehe Foddo(s), rollen wieder zurück, erkunden Viareggio etc.
Abendprogramm: Standard.
Mittwoch eine schöne Runde (bei noch immer kühlem, aber immerhin trockenem Wetter).
Abendprogramm: Standard.
Donnerstag eine „Berg-Etappe“: rauf nach Sant‘ Anna (ohne den geschichtlichen Hintergrund zu kennen – der „Kultur-Beauftragte“ war ???), wieder runter und rauf auf noch ein Hügerl…
Abendprogramm: Standard.
Freitag: Endlich schönes Wetter und eine Ausfahrt kurz/kurz, aber was nutzt uns das einen Tag vor der Abreise… Also Abschluss-Runde (nochmal) auf den Monte Marcello, das „museo del ciclismo“ entdeckt und besichtigt (ist nur ein Raum, aber sehenswert), zurück und vorbereiten auf die Heimreise…

Ein paar Foddos gibts in klein hier und alle verfügbaren in einem Album (es kommen demnächst noch ein paar Foddos dazu).

Ach ja – der „Spatzi-Vergleich“ fehlt noch: Bei mir waren es 520 km und 3.970 hm und wer genau wissen will,  wo wir gefahren sind – im Foto-Album gibts die Karten und auf Strava alles andere…

Apr 24

„Trainigslager“ Toskana

Gestern im strömenden Regen nur durch die Stadt gehatscht und da und dort ein Getränk eingenommen – und dann zumindest eine sehr leiwande Pizzeria entdeckt (Link, Name und Adresse folgen). Heute bei (wie sagt man so schön neudeutsch) durchwachsenem Wetter losgeradelt, drei- oder viermal nass geworden und dann die Schleife ins Hotel genommen… Es kann nur besser werden.

zwischen leichtem Regen und schütten...

Apr 09

Heute: „Plan B“

Eigentlich war für heute Regen und starker Wind angesagt. Hat auch so ausgeschaut – dunkle Wolken rundherum und schon eine schöne Brise. Also die Schlechtwetter-to-do-Liste herausgeholt (und – wenn auch nur teilweise) abgearbeitet:

  • Beim Schupfen im Ostflügel fehlen 2 Dachziegel und gehören ersetzt – erledigt,
  • Kohlrabi, Salat, Weisskraut etc. pikieren/umtopfen – erledigt,
  • Gemüsebeete herrichten – nicht ganz fertig – ist ja noch Zeit,
  • Hochbeet für Arme weiterbauen (mit übrig gebliebenen/herumkugelnden Schalsteinen, Ziegeln, Sandsteinen in diversen Grössen etc.) – nicht ganz fertig,
  • Komposthaufen umsetzen bzw. durchreitern – verschoben auf irgendwann.

Der Plan war eigentlich: ein bißl was tun – bis der Regen anfängt – und dann im Internetz die letzte Seite suchen oder auf die Couch legen und Unterschchtenfernsehen geniessen.
Überraschenderweise hats aber nicht geregnet und ich hätte auf dem Rennradl sicher auch eine gute Figur gemacht, aber: immerhin einiges erledigt und quasi ein Zeitguthaben für eine oder mehrere Rennrad-Runden oder so angelegt…

 

Mrz 22

Extremtomateln – Gartenjahr, Teil ?

Es geht ja das Gerücht um „… du huckst ja dauernd am Radl …“, dem ist aber nicht so. Zum Zwecke des Geldverdienens gehe ich ja (noch) einer geregelten Arbeit nach (allerdings in der Nacht, so bleibt am Tag Zeit für andere, auch wichtige Dinge). Und nachdem ich meinen – doch nicht so kleinen – Garten noch nicht zubetoniert habe, ist da auch einiges zu tun. Das eigene Gemüse und Obst schmeckt halt doch wesentlich anders, als die plastifizierte Supermarktware…
Heute war die Stenenkonstellation wieder günstig und meine Laune auch, also war ich fast den ganzen Tag im Garten am ruacheln…
Umgraben, Mangold vereinzeln (der milde Winter hat ihn „überleben“ lassen), Radieschen säen, Chili-, Kohlrabi-, Salat- und Paraeiser-Setzlinge etc. begutachten und mit ein paar Gesängen zu verstärktem Wachstum antreiben…
UND AUS – man solls ja nicht übertreiben…

Mrz 17

Frühlingsausfahrt ?

Es scheint jetzt doch endlich Frühling zu werden. Ich hab frei und meine to-do-Liste ist leer (#hüstel), also steht einer Rennrad-Runde nichts im Weg. 2er-Radl genommen, Runde gewählt und Start. Nach Eisenstadt, den „Berg“ hinauf (in einer für das momentane Gewicht annehmbaren Zeit – noch ein #hüstel) und weiter Richtung Bruck. Ein kurzer Stopp für ein „Doserl„, dann eine Schleife über Parndorf und wieder heimwärts…
Und der Wind war für burgenländische Verhältnisse eigentlich nur ein laues Lüfterl und zu warm angezogen war ich auch…