Okt 02

Kroatien 2016 – Krk

Die inzwischen schon jährliche Kroatien-Reise so um Mitte/Ende September steht an. Der „neue“ Bulli provisorisch eingerichtet, alles notwendige Glumpert eingeladen und abgefahren. Ziel diesmal: Krk. Wunderbares Spätsommerwetter, schwacher Verkehr auf der Autobahn, feines Funk-Soul-Musik-Gemisch aus den Boxen – was will man mehr. Erste Station: Der Campingplatz in Njivice – überraschend voll noch (und nicht nur Pensionisten), trotzdem einen schönen, ruhigen Stellplatz gefunden. Stromkabel angesteckt, im WLAN eingeloggt, funktioniert in halbwegs annehmbarer Geschwindigkeit, der moderne Nomade ist glücklich.
Die nächsten Tage mit dem Crosser herumgegondelt, viel auf und ab auf einsamen Nebenstrassen, ein paar Wanderwege abgefahren (und den Crosser getragen/geschoben – wäre aber auch mit einem MTB nicht alles fahrbar). Diverse Pausen zum guggen, für ein kurzes Bad im Meer, für den Genuss von Schinken, Käse, Kaffee, Mineralwasser, Cynar-Soda… Abendessen in Njivice (eigentlich eh nur ein reines Feriendorf mit etlichen Hotels, Pensionen und dem Camp) – an der Strandpromenade und im Zentrum gibts die in Urlaubsorten üblichen, austauschbaren Restaurants, Pizzerien, Cafes etc., also kann ich keinen Spezialtipp verraten – Speisekarte überall ziemlich gleich, ich hab gut gegessen, es waren keine vom-hocker-reisser dabei (hab aber nicht alle Lokale durchprobiert).
Dann einen Wechsel nach Punat ins Camp Pila – dort war schon wesentlich weniger los – am Campinplatz und im Ort. Den Süden der Insel abegeradelt (es gibt eh nur 2 Strassen) und eine MTB-Tour mit dem Crosser gemacht (ist mit fluchen, schieben und tragen eh gegangen). Dann im Ort eine ordentliche Konoba gefunden (Konoba Sidro) und dort mehrmals hervorragend gegessen!
Eine Wanderung (geht auch mit einem MTB nicht) auf den höchsten Berg der Insel (den Obzova, 569 mtr) hab ich auch gemacht und dann war eigentlich alles, was ich vorhatte abgehakt…

Fazit:
Für Badefreunde ist Krk sicher interessant, viele Strände und kleine (tw. auch einsame Buchten), für Rennradler tadelloses Trainingsgebiet, allerdings viel auf und ab mit manchesmal ordentlichen Steigungen (siehe meine Runden auf Strava – suchen nach Krk 2016) und die Insel ist bald „abgeradelt“. Crosser und/oder MTB-Touren gibts wenig – alles dicht bewaldet bzw. mit undurchdringlichem Buschwerk bedeckt, wenig Feld- oder Wander-Wege wie bei uns…
Und:
Die „Inneneinrichtung“ bei meinem neuen Bulli gehört doch noch etwas überdacht und verbessert…

Da noch ein paar Foddos (einfache Knipsereien mit Wischtelefon und/oder kleiner Digicam), mehr davon gibts hier im Fotoalbum und mit einem Klick auf das mittlere Symbol rechts unten zeigt den Aufnahmeort auf der Karte an (etwas verkleinern – die Karte – hilft, hab ich gerade festgestellt!)

Sep 20

Erntezeit…

Jetzt ist es wieder soweit. Ernten, ernten, ernten und einkochen, einlegen, Marmelade kochen, nach bewährten Rezepten und auch was Neues ausprobieren. Nach altem Rezept hab ich heute Brombeer-Gelee gemacht (gibts nach meinem Kurzurlaub – ab ca. 02.10. – drüben im Shop), jede Menge Kirsch- und Cocktail-Paradieser geerntet und eingefroren (für die Paradeiser-Marmelade). Die letzten Kürbisse geerntet (grösser werden sie wahrscheinlich nicht mehr) und Chilis, Chilis, Chilis. Von halbwegs normal geniessbar (Stufe 5-6) bis extrem scharf (Stufe 10+++). Nachdem aber noch jede Menge an den Sträuchern hängen, wird mit der Chili-Saucen-Produktion noch gewartet. Jetzt hab ich die Chilis – heuer sogar teilweise sortenrein – klein geschnitten und eingefroren. Produktion und Verkauf dann ab Anfang/Mitte Oktober. Es gibt allerdings noch ein paar Restbestände zu Sonderpreisen, das aufgedruckte MHD ist zwar (bei den Chutneys) schon überschritten, aber es heisst ja Mindest-Haltbarkeit !
Ich werd jetzt meinen Bulli beladen und mich für ein paar Tage in den Süden begeben und hier wahrscheinlich nix posten. Aber ab und zu ein Foddo drüben auf Instagram wirds schon geben…

Sep 19

Mein 1. Brevet

Seit einiger Zeit fahr ich ja lieber etwas längere Strecken und da bin ich irgendwie auf die sogenannten Brevets aufmerksam geworden. Wettkämpfe für Arme (also Radmarathons) fahre ich ja seit einigen Jahren keine mehr – zu hektisch, zu gefährlich, auch stimmt meiner Meinung nach das Preis-Leistungsverzeichnis nicht mehr und überhaupt. Und ich will trotzdem auch ab und zu wieder eine andere Gegend als das Burgenland sehen. Also, gesagt, getan. Ein bißl recherchiert, die österreichische Brevet-Seite gefunden und studiert und beschlossen: den 200er am 17.09. im Mühlviertel fahr ich!
Als Test sozusagen, wie läuft das überhaupt in der Praxis ab, was ist zu beachten, welche Fehler mach ich und so weiter.
Also hab ich mir den Track auf meinen Garmin geladen (obwohl ich ja ein Fan der analogen Orientierung bin), hab mein Glumpert in den Bulli geladen und bin in der Früh nach Haid gefahren. Leider hab ich mir für meinen 1. Brevet ein Scheiss-Wetter ausgesucht – es regnet anständig… Ich hole mir meine Brevetkarte und mein Roadbook und stell mich mit 25 anderen (statt den 60 Gemeldeten) an den Start.
Ach ja, vorher gibts noch eine Überraschung – ich treff einen alten Bekannten, den ich ganz, ganz früher oft bei den diversen Radmarathons getroffen habe und der Kontakt irgendwie abgerissen ist (ja – damals gabs noch kein Facebook) und er fährt auch seinen 1. Brevet…
Und wie ich befürchtet habe – bei dem Wetter fahren nur die „richtigen“. Also gehts anfangs etwas schneller durch den strömenden Regen (man beachte die ersten fünf Segmente !) und irgendwann denk ich mir: Tempo raus, sonst bin ich „blau“ bevor es bergauf geht. Ich fahr dann mein Tempo, hole Andi ein und wir fahren gemeinsam weiter. Bei der 1. Kontrollstelle in St. Leonhart freuen wir uns noch über die gute Zwischenzeit, trinken im Wirtshaus ein Kaffeetscherl und fahren weiter. Mein Garmin zeigt dann irgendwann einen Abbiegehinweis nach links, wir fahren brav und dann ist es finster auf meinem Garmin (Anfängerfehler: Die Strecke mit allen Wegpunkten heruntergeladen – und das kann mein alter 705er nicht verarbeiten und zeigt dann nix mehr an). Nach einer „Bonusrunde“ kommen wir dann wieder nach St. Leonhart. Ärgerlich, ärgerlich… Also fahren wir dann nach dem Roadbook weiter und holen vor der 2. Kontrollstelle noch einen Fahrer ein. Die Labestelle ist schon verlassen, also ins Wirtshaus auf ein warmes Essen.
Zu dritt fahren wir dann weiter (der Regen hat noch nicht aufgehört) und dürfen uns (nach Rücksprache mit dem Veranstalter) wegen des Schlechtwetters die 3. Kontrollstelle ersparen und der Brevet wird dadurch etwas verkürzt.
Und so bin ich nach 198 km im Ziel, anständig nass und aufgeweicht, geb meine Brevetkarte und mein Raodbook ab, stell mich eine Viertelstunde unter die heisse Dusche, ess meine Spaghetti, tratsch noch ein bissl und fahr dann heim…
Resümee: Sehr, sehr interessant, schöne Gegend das Mühlviertel (soweit ich das durch meine regenbeschlagene Brille sehen konnte) und ich fahr sicher wieder (dann aber besser vorbereitet)!

Sep 10

Bucklige und Schleiferl

Nach dem anstrengenden gestrigen Tag/Abend war heute wieder einmal eine ordentliche (ist ungeplant etwas länger geworden) Ausfahrt angesagt. Von meinen Trainings-/Ausfahrts-Partnern haben einige nicht gewollt, andere waren nicht da und so bin ich halt alleine losgefahren (ist mir manchesmal – aus verschiedenen Gründen – eh lieber). Geplant war ein Besuch beim Mössner und dann: Fragezeichen. Also rüber nach Mattersburg, rauf auf die Rosalia (mit einer – für mich – überraschend guten Zeit – sogar mit dem relativ schweren „2er-Radl“). Dann kurz überlegt: fahr ich gleich nach Schwarzenbach oder mach ich noch ein Schleiferl über Wiesmath? Die Wahl – bei dem Traumwetter – fiel auf Wiesmath und die „Hölle“ runter, dann rauf zum Mössner. Ein kleines Jauserl, wieder runter und dann – beim Gedanken an die Auffahrt aus „Schölderl“ hab ich dann doch den Entschluss gefasst, noch ein Schleiferl anzuhängen. Also über Kobersdorf nach Oberpullendorf, dort im Supermarket Getränke kaufen und Flaschen nachfüllen. Weiter Richtung Lutzmannsburg, die Variante über den „Mittelpunkt des Burgenlandes„. Dann weiter nach Lutzmannsburg und nach Deutschkreutz (traditionell Kaffeepause im Cafe Goldmark). Weiter über Ungarn nach Mörbisch und (wenn ich schon die passende Wäsch anhab) noch auf einen Drink zum Strommer in Purbach. Und so sind doch kanppe 170 km und ein paar hm zsammkommen…

Aug 29

Südburgenland – Großmürbisch

am GeschriebensteinVoriges Wochenende war es wieder einmal so weit: Rennrad-Reise nach Großmürbisch (eigentlich ein jährlicher Fixpunkt, etliche Male waren wir schon unten). Nachdem wir (oder nur ich?) 2015 ausgesetzt habe(n) und ersatzweise in Mühlgraben waren, wurde diesmal gleich Freitag bis Sonntag angesetzt. Die Bike-Zombies nicht ganz komplett (Ein Ausfall wegen Krankheit) und Gastfahrer Josef L. starten am Freitag um 13:30 Uhr beim Bahnhof Eisenstadt (Den Gepäcktransport owi und wieder auffi übernahm Maggi L.). Gewählt wurde ausnahmsweise die Strecke mit den wenigsten Höhenmetern und es gab nur kurze Pausen und keine technischen oder gesundheitliche Probleme…
Abendprogramm Standard: gut und viel essen bei der Gisi und ein bißl was trinken (nachdem das hier ja quasi ein öffentliches Posting ist, Mama und Papa, sowie Google, NSA und wasweissichwernoch aller mitlesen gibts keine Details über Art und Anzahl der konsumierten Getränke).
Jedenfalls waren alle teilnehmenden Personen mehr oder weniger frisch und ausgeruht pünktlich beim Frühstück. Dann wurde zu einer gemütlichen Csaterberg-Runde gestartet – natürlich mit Buschenschankbesuch. Abendprogramm: eh scho wissen…
Und es ist schon wieder Sonntag und Zeit für die Heimreise, obwohl bei dem traumhaften Wetter eigentlich ein paar Zusatztage angenehm gewesen wären. Ruck-zuck waren wir in Rechnitz in unserer „Stamm-Konditorei„, wo wir immer ein 2. Frühstück einnehmen. Dann rauf auf den Geschriebenstein – und wen treffen wir oben? Den inzwischen 71-jährigen Pavdi Ferry (keine Ahnung, wie man den Namen richtig schreibt), mit dem wir vor vielen, vielen Jahren einige Rad-Abenteuer erlebten… Und dann gehts mit ein paar kurzen Stopps weiter in die Heimat…

Hier noch ein Lied, welches auch irgendwie, gell Frau Lotte… #hüstel

Aug 16

Wochenendausflug

der "neue" Bulli voll beladenMontag ist Feiertag, Dienstag muss ich nicht ins Bergwerk, das Wetter ist schön – also ein ideales Wochenende für einen kleinen Ausflug. Der „neue“ Bulli gehört auch getestet und probe-beladen und probe-bewohnt, also:
den ganzen diversen Krempel und den Crosser eingeladen und losgefahren.
Das Ziel: Tschechien und bzw. das nördliche Weinviertel (da gurk ich eigentlich seit ein paar Jahren immer ein paar Tage mit dem Crosser herum).

Freitag: Auf nach Hardegg, dort gibts einen kleinen Parkplatz neben der Thaya-Brücke (kein Strom, sauberes, immer offenes öffentliches WC), ein idealer Schlafplatz (und vis-a-vis im Gasthaus Thayabrücke kann man sich auch ein Jauserl und/oder einen Schlummertrunk holen).

Samstag: Nach dem Frühstück auf der Karte eine Runde grob zusammgengestellt, rauf aufs Radl und los. Es ist eine schöne 140-km-Runde mit ein paar hm (ca. 1.800 – es geht nämlich dauernd bergauf und bergab, bergauf und begab…) geworden. Orientieren tu ich mich klassisch mit analogem Karten-Material (die besten Karten für diese Gegend) und den dazugehörenden PhoneMaps (funktionieren am Wischtelefon auch offline) – und es gibt in jedem Ort eine Tafel mit allen Radwegen. Zeitweise ist die Markierung trotzdem etwas verwirrend – Hauptwege, Nebenwege, Verbindungswege, gelbe, grüne Markierung/Nummerierung… Und blöd ist natürlich, wenn man (so wie ich) das Akkupack zuhause liegen lässt und irgendwann am Nachmittag der Akku leerer und leerer wird…

Sonntag: Ich wechsle noch in der Nacht den Standplatz, fahre nach Retz und stell mich auf den Wohnmobil-Stellplatz (Strom und Wasser gegen Gebühr), da in meinem „neuen“ Bulli die 2. Batterie entweder nicht richtig angeschlossen oder uralt und leer ist und ich ein bißl Strom für die diversen Geräte brauch. Leider schaut die dazugehörige WC-Anlage etwas – sagen wir – ungepflegt aus – kein Papier, keine Seife, keine Handtücher, offenichtlich schon einige Tage nicht gereinigt (auf eine Antwort auf mein Mail an die Stadtgemeinde Retz warte ich noch). Ich drehe eine relativ flache 125-km-Runde und komm auf den letzten 20 Kilometern in ein ordentliches Gewitter, das aber bald wieder aufhört… Wieder ein Stellplatz-Wechsel – hinüber nach Laa an der Thaya. Ich lade meine Geräte während der Fahrt und stelle mich auf den Bahnhofs-Parkplatz (kein offizieller Standplatz, kein Strom, kein Wasser, aber ein sauberes, durchgehend geöffnetes WC).

Montag: Eine 135-km-Runde auf und ab durchs Weinviertel (wo es unzählige Radwege und viele verkehrsarme Nebenstrassen und Dörfer ohne Wirtshaus gibt). Danach ab in die Therme, ich freu mich schon den ganzen Tag auf ausgiebieges duschen und … Allerdings muss ich sagen, die Saunalandschaft hat mich nicht wirklich vom Hocker gehaut, aber Watschen und Geschmäcker sind ja verschieden…

Noch ein paar Bilder (einfache Knipsereien mit Wischtelefon und/oder Casio Exilim gibts hier

Jul 28

Der faule Gärtner…

hat heute wieder einmal statt einer Rennrad-Runde eine Garten-Runde gemacht. Also, so richtig – mit Unkraut zupfen, Paradeiser hochbinden (was vom Hagel übrig geblieben ist) und so weiter und so fort…
Und wie man sieht – es wächst eh ein bißl was…

Jul 12

Koglrunde: geht immer

Das Wetter schaut nicht so gut aus. Es wird auf Godot gewartet. Irgendwas ist im/am/ums Haus ganz dringend zu erledigen. Man will nicht so richtig. Sollte aber. Es stehen nur 2 – 3 Stunden zur Verfügung. Alles wurscht – für eine der ungefähr 749 verschiedenen Koglrunden ist immer Zeit…
Heute: 76 km / 660 hm herumgetrödelt – schön wars…

am Koglberg

Jul 06

Hagel-Bombardement

Ich hab bei der Heimfahrt vom „Blauen-Wunder-Runderl“ mit dem Rennrad ja schon gesehen: der Himmel schaut ziemlich schwarz aus und es ist richtig schwül, da gibts sicher noch ein Gewitter… Aaaaaber, so ein Hagelgewitter hab ich bei uns schon ewig nicht mehr erlebt!
Die Folgen: Einige von meinen Gemüsepflanzerln hats ordentlich erwischt. Ich bin ja (zum Glück) eher der faule Gärtner und daher gibts in meinen Beeten auch jede Menge Unkraut/Beikraut/Zausat etc. Das hat (so wies scheint) das schlimmste verhindert.
Trotzdem: Mangold ist hinüber, rote Rüben überlebens vielleicht, von den Paradeisern sind ca. 50% erledigt, Kürbis und Zucchini – schau ma amoi – aber auch 50% erledigt, Chilis habens fast alle überstanden (sehr robustes Zeux!), Salat erledigt (hab aber zum Glück im „Glashaus für Arme“ noch was vorgezogen…
Im hinteren Garten hats mir nur einen Zwetschkenbaum umgschmissn (natürlich den, wo am meisten drauf ist/war), sonst schaut alles halbwegs munter drein…