Okt 02

Jetzt gehts los

Samenbank für 2018Im Garten tut sich nicht mehr viel. Schön langsam gehört vieles geerntet und verarbeitet. Grüne Paradeiser, Paprika und Pfefferoni werden pikant eingelegt (ein paar Chilis zusätzlich schaden nicht). Rote Rüben-Salat wird eingekocht. Pak Choi und Chinakohl wachsen aber noch – langsam, aber doch. Petergrün gehört zusammengeschnitten und eingefroren. Chili-Sauce sollt ich vielleicht auch machen. Fallobst klauben. Apfelmus hab ich schon gemacht. Apfel- und Birnenkompott gehört noch gemacht. Knoblauc setzten für nächstes Jahr. Samenbank machen (die Tauscherei hat schon begonnen). Und noch fällt auch no so allerhand an…

Paradeiser von der Insel Vis

Sep 20

Goulash Disko Festival

Es ist Mitte September, der alljährliche Herbsturlaub (meistens gehts nach Kroatien, mit dem Crosser die Gegend erkunden etc.) steht an. Irgendwann hab ich irgendwo vom Goulash Disko Festival gehört/gelesen und fand die Geschichte schon irgendwie interessant…
Also war der Plan: Runter nach Split, rüber nach Vis, untertags mit dem Crosser herumgurken und am Abend halt ein bissl Musik etc. geniessen und nach 2 Tagen wieder retour aufs Festland und nach ???.

Es kam dann aber doch anders.

Einchecken am provisorischen Campground (mitten in Komiza, ein altes Fabriksgelände [?]) – kein Strom für das allgegenwärtige elektronische Klumpert, ein paar Dixie-Klos und 2 Kaltwasser-Duschen für 200 oder 300 oder 400 zeltende/campierende… Festival-Besucher zwischen 18 und 65 (nein, ich war nicht der älteste!). Kurz darauf fängt es zu schütten an und es schüttet und schüttet. Also rein in den Wohnwagen, kochen, essen, lesen, schlafen…
Am nächsten Tag wunderbares Wetter, also auf den Crosser und eine Inselrunde drehen, am frühen Nachmittag an den Strand zur Hauptbühne meinen Festivalpass holen und eine Info-Runde durch Komiza drehen – wo ist was, wie weit ist es vom Camp zur Mainstage, zur Solar-Stage, wie schauts mit den Kaffeehäusern, Restaurants etc. aus. Dann wieder an den Strand, eine Runde schwimmen, in der Sonne liegen und der Musik zuhören – auf der Hauptbühne (direkt am Strand) jeden Tag von 14:00 Uhr bis 06:00 Uhr (!!!) Musik, wechselweise DJ’s und Live-Bands. Abends Essen gehen und eine Runde schlafen und dann wieder zur Main Stage zum „Abendprogramm“…

Main Stage Lineup

Nachdem Stimmung, Musik, Publikum etc. recht angenehm war, hab ich den ursprünglichen Plan abgeändert und beschlossen, die ganze Woche hierzubleiben.

Also war der tägliche Ablauf ungefähr so:
– Aufstehen, frühstücken, eine Runde mit dem Crosser drehen – viel Auswahl gibts nicht, die Insel ist klein, zu den Buchten/Stränden führen teilweise nur wirklich unfahrbare Wege bzw. sind diese nur per Boot zu erreichen.
– Ein kleines Mittagsjauserl irgendwo, dann an den Strand oder zur Solar-Stage, schwimmen, in der Sonne liegen, Kaffee trinken, lesen, tratschen, guggen…
– Abendessen (überall günstig und gut, es gab auch überall „Goulash-Disko“-Menü’s zu wirklich extrem günstigen Preisen), ein Verdauungsschläfchen und wieder ins Geschehen…

Ein paar Infos/Eindrücke zum Festival:
Die Hauptbühne ist direkt am Strand, nur ein paar m² gross, keine wirkliche Abtrennung zum Publikum, die Musiker/innen spielen auch öfters so mitten drinn, daneben gibts noch ein Info-Standl (Tickets, Merchandising, ein paar Verteiler zum laden der Smartphones/Digi-Cams/wtf.), ein kleines Essens-Standl, eine Bar (alle Drinks zum Normalpreis!) und ein kleines (immer sauberes!) WC-Häuschen.
Die Nebenbühne – „Solar-Stage“ – ist ein paar Buchten weiter, erreichbar für ein paar Kuna per Taxi-Boat (fuhr/fährt fast immer hin und her) oder über einen schmalen Fusspfad…
Nebenbei gibts am Nachmittag und/oder in der Nacht noch ein paar Extra-Aktionen (mitten am Strand zwischen dem tanzenden/chillenden Publikum): Jongleure, Feuerspucker, Hula-Hoop-Artisten usw. usf.

Und was mir besonders angenehm aufgefallen ist:
Alle – Einheimische, Gastro-Personal, Touristen, Gäste, Festival-Publikum – echt easy und entspannt, kein Stress, weder am Gelände noch in der Stadt, einfach überall. Keine Hardcore-Securitys (einfache und lockere Taschen- und Ticket-Kontrolle), keine (uniformierte) Polizei, kein Dreck, kein Wirbel, keine Raufereien, kein Vandalismus…

Jetzt noch ein paar einfache Knipsereien (mit Wischtelefon und/oder Garmin Virb) hier und dada und ein kurzes Video dada… Mehr und bessere Fotos und Videos gibts (wahrscheinlich demnächst) auf der offiziellen Goulash Disko-Festival-Seite und (jetzt schon) auf der FB-Page

Sep 07

Und die Zeit vergeht…

Eine Weile hab ich schon nix gepostet. Immer der selbe Scheiss. Bergwerk. Schlafen. Garten. Einkochen. Rennrad. Schlafen. Bergwerk. Garten. Rennrad… – Sisyphus quasi…
Aber jetzt: endlich Urlaub, zwar nur kurz, aber doch.
Also keinen Wecker stellen – ich werd aber trotzdem automatisch um 02:00 Uhr munter. Ein bissl in den diversen Schupfen, Kammerln und im Ostflügel herumräumen, im Garten etwas mehr machen (ungepflegt bleibt er trotzdem), Paradeiser-Marmelade machen, meinen Wohnwagen (der ja verborgt war und daher leer ist) wieder einräumen, ein bissl radlfoan und am Sonntag: ab nach Kroatien – darüber gibt’s dann eine extra Geschichte…

Georg Danzer: „Und die Zeit vergeht“ vom Album Der Tätowierer Und Die Mondprinzessin

Jun 23

Koglrunde geht immer…

Eigentlich wollt ich gestern eine längere Runde fahren, aber ich hab mich verzettelt… Die „Beikräuter“ gehören aus den Gemüsebeeten entfernt, Himbeeren und Ribisel sind erntereif – mit irgendwas muss ich ja mein(e) Hobbys finanzieren und so verging die Zeit. Trotzdem, eine (zumindest kleine) Runde mit dem Renner muss sein und da bietet sich eine „Koglrunde“ an. Da weiss ich genau, wie lange ich brauch, kann abkürzen oder verlängern, kann nirgends pickenbleiben, weil es ausser dem Emmelschuh keine Station (zumindest für mich) gibt. Hab dann die Variante „Koglmauer“ und zusätzlich Panoramaplatz Mörbisch genommen und gut wars…

Jun 17

Tschechien 2017

Eigentlich bin ich ja schon ein Wiederholungstäter: Jährlich einmal hinauf ins Wald- oder Weinviertel und/oder nach Tschechien – Gegend mit dem Crosser erkunden. Die Gegend ausgesucht wird folgendermassen: Interessante Artikel in Zeitungen, Blogs, Fotoseiten etc. sammeln, studieren, wählen, verwerfen… Analoges und digitales Kartenmaterial ebenfalls durchforsten. Ziel wählen. Diesmal wurde gewählt: Veverska Bityska in der Nähe von Brünn. Und angereist wurde mit neuem Equipment. Platzmässig ideal: Im Bulli ist genug Platz für diverse Kisten mit Radlerzeug, Gwand etc. und fürs Radl – theoretisch ginge sogar der Crosser und ein Rennrad – aber es bleibt dabei: Ein (Kurz)-Urlaub wird mit dem Crosser absolviert, ein Ausflug (oder ein Verfahrer) in den Wald, eine Fahrt am Strand/Bach entlang etc. ist kein Problem…
Und hinten dran hängt der kleine Wohnwagen, der (fast) alle Annehmlichkeiten, die sich der nette, ältere Herr vorstellt, bietet: Eiskasten, Gasherd, großes Bett, Tisch und Bank fürs gemütliche sitzen, reichlich Stauraum für diverses (unbedingt notwendiges) Glumpert…
Ausgesucht und angesteuert wird der Campingplatz „Camping Hana“ – ein kleiner, familär geführter Platz neben Veverska Bityska (mit Auto oder Rad in 5 Minuten erreichbar, zu Fuß in ca. 15 Minuten).
Wohnwagen abgekoppelt, in die richtige Position bringen, fertig. Im Nachhinein stellte sich die vorschnelle Platzwahl (im hinteren Teil des Campingplatzes) als Fehler heraus: WLAN reicht nur ungefähr bis zur Hälfte des Platzes… Crosser aus dem Bulli, umziehen, Erkundungstour starten (wo ist der nächste COOP, das nächste Kaffee-/Wirtshaus etc.).
Am Abend noch eine (ungefähre) Runde für Sonntag auf der (analogen) Karte (die gibts auch digital – auch offline verwendbar, sehr empfehlenswert) zusammengestellt, übertragen/nachgezeichnet auf Komoot (damit ichs auf den Garmin rüberspielen kann – und beim fahren ned dauernd die Karte – oder das Wischtelefon – zum nachschauen herausholen muss) und einen Schummelzettel geschrieben (sicherheitshalber). Irgendwo bin ich dann trotzdem falsch abgebogen, die Gegend war aber auch wunderbar, also bin ich halt eine andere Variante gefahren – dada.
Am Abend das selbe Spiel für die Montags-Runde.
Und genauso auch für die Dienstags-Runde (obwohl ich eigentlich einen Ruhetag einlegen wollte).
Den hab ich dann am Mittwoch gemacht: Per Öffis nach Brünn, einen Spaziergang durch die Altstadt und eine Straßenbahnfahrt so einmal quer durch und rundherum…

Kultur und Kunst gäbe es auch genug zu bestaunen/besichtigen (Schlösser, Burgen, Kirchen…), aber das interessiert mich eigentlich (nicht) mehr. Ich fahre um des Fahrens willen, schaue mir die alten/neuen Häuser an, bewundere die kleinen gepflegten Vorgärten/Gemüsegärten, geniesse die Ruhe auf den wenig befahrenen Nebenstrassen und auf den Waldwegen…

mehr Fotos (einfache Knipsereien mit dem Wischtelefon) gibts dada

Jun 16

Alles neu macht der Meu…

Nachdem ja mein letzter Bulli (Ex-Notarzt-Ausführung, langer Radstand, Stehhöhe, Standheizung usw. usf.) ja leider voriges Jahr an multiplen Organversagen verreckt ist, ging ich auf die Suche nach Ersatz. Gar nicht so leicht für einen anspruchsvollen Working Poor ohne Ersparnisse und/oder Schwarzgeldkonten in der Karibik oder sonstwo.
Weit und breit (also in annehmbarer Entfernung – wegen anschauen und so) kein Rettungsauto, Multivan oder ein ähnlicher T4. Spät aber doch (es war schon wirklich dringend – wegen Urlaubsfahrt etc.) hab ich dann doch einen alten, aber relativ schönen, gut erhaltenen Multivan gefunden.
Doch bei der ersten Urlaubsfahrt dann doch die Erkenntnis: Das is nix mit dem kurzen Radstand und der “Normal“-Höhe. Das Radl, das Bett, das ganze sonstige Glumpert füllt den Bulli. Ewiges hin- und hergeräume, anziehen, umziehen, Essen kochen geht (fast) nur outside, irgendwie gehört eine Lösung her. Ich bin ja leider/zum Glück auch keine 20 mehr…
Also ein bissl durchs Internetz gezogen, diverse Plattformen, Foren etc. durchstöbert und beschlossen: „…So ein kleiner Wohnwagen gehört her…“
Eine Weile hats gedauert und dann hab ich doch das passende Modell (so hoffe ich doch) gefunden: Ein alter Eriba Pan Familia (angeblich für 3 Personen).

Zugeschlagen, heimgebracht, angeräumt und ein paar Tage später nach Tschechien zum alljährlichen „mit-dem-Crosser-in-einem-Nachbarland-die-Gegend-erkunden“…
Demnächst hier in diesem Theater ein Bericht!

Jun 01

„Bucklige“ wieder einmal

Dienstag, ich hab frei, das Wetter ist traumhaft (eigentlich viel zu heiss, wie sich später herausstellt), ich hab mir schon am Wochenende eine Runde durch die „Bucklige“ überlegt. In der Früh hab ich schon wieder herumgetrödelt (Gartenbegehung, giessen…) und steig erst um 09:00 Uhr aufs „2er“-Radl…
Rüber Richtung Mattersburg, über den Sieggrabener, runter nach Weppersdorf, Markt St. Martin, ein Schwenk nach rechts und die erste Prüfung: rauf nach Landsee – auweh, auweh, ist das scheiss steil, so hab ichs gar nicht in Erinnerung…
Im Cafe Pur ein 2. Frühstück und dann gehts weiter. Auf und ab und auf und ab über Blumau, Stang, Aigen… nach Kirchschlag. Weiter nach Krumbach, dort ist wieder einmal ein Jausen- und Flaschen-Nachfüll-Stopp notwendig (hat eh schon 29°C zeigt irgendwo eine Tafel an). Die letzte Steigung zum „Weissen Kreuz“ und dann gehts eigentlich nur mehr bergab Richtung Wr. Neustadt. Noch ein Jausenstopp in Katzelsdorf beim Heurigen Böhm und dann ab nach Hause…

Fazit: Immer wieder schön in der Buckligen Welt – viele Möglichkeiten auf einsamen Strassen, schöne Gegend, wenig Verkehr, immer auf und ab mit ein paar ziemlich fordernden Steigungen…

Nachtrag (weil gefragt wurde): die Route [Details auf Strava]