Aug 18

Waldviertel 2014

Bully1308

Ein verlängertes Wochenende oder so. Zumindest hab ich Zeit. Und irgendwie ist es wieder einmal notwendig, frische/andere Luft zu atmen. Also schnell den Bully gepackt, analoges und digitales Zeuch zusammengesucht und ab ins Waldviertel – Ziel: Gmünd. Immerhin, es regnet ziemlich bei der Anreise – egal, ich hab eh immer ein paar Bücher dabei… Für die 4-Stern-Hütte reicht mein Budget nicht und selbst wenn, mir reicht ein Camping-Platz oder ein einfacher Stellplatz. Also einchecken am Camping-Platz (relativ klein, hat aber alles, was man so braucht – Häusl, Dusche, Strom und WLan…). Und in der Früh ist es mit dem Regen vorbei. Frühstück, anziehen, aufs MTB und mehr oder weniger ziel- und planlos (nur Nebelstein und Mandelstein war geplant) auf den diversen MTB-Strecken und/oder einsamen Nebenstrassen dahingegondelt und doch über 110 km und fast 2.000 hm zusammengebracht. Natürlich mit ein paar Zwischenstopps zwengg Jauserl, Kaffee etc. Retour an den Startpunkt und hinüber ins Sole-Felsen-Bad und dort bis zum Badeschluss geblieben. Tag 2 und Tag 3 verliefen quasi ebenso. Aufstehen, den ganzen Tag am MTB, rasten, sitzen, schauen, essen, trinken, ab in die Therme – lesen (Tom Sharpe – Puppenmord), saunieren, …
Und obwohl es eigentlich genug „Caches“ dort „oben“ gibt, hab ich nur ein „Doserl“ geloggt und auch die diversen kulturellen G’schichtln, Burgen, Schlösser, Kraftorte etc. hab ich alle ausgelassen – mir war einfach nicht danach.
Und: Fragt mich nicht, wo es den besten Schweinsbraten gibt, den fettesten Karpfen, die grandioseste Mohntorte etc. – fahrt selber hin…

Nachtrag (Werbung in eigener Sache):
Natürlich war dieser kleine Ausflug mit Spesen verbunden, die irgendwie wieder hereinkommen sollten… – daher die Bitte: kauft Marmeladen, Chutneys und Likör !!!
Abverkauf – vieles zu Sonderpreisen und: Zu den nächsten 7 Bestellungen gibts einen Bonus dazu !

Jul 27

Auffi, owe, umme, auffi, umme, owe…

Teil 2 meiner „Radtouren etwas weiter weg“: MTB-Tour mit den „Velochicks & Friends“ – schaut so aus:

„… 26.07., 09:30 Uhr, Treffpunkt: Schloßplatz 7, 2540 Bad Vöslau – Eisgeschäft Harrer
DER PLAN:
Bad Vöslau (Harrer) – Auffahrt Richtung Steinbruch Harzberg – Steinbruch Abfahrt – Auffahrt Zeller Zwickl – XTrail – Auffahrt Manhartstal – Raiffeisen Trail (auf mehrfachen Wunsch) – Auffahrt Harzberg/Vöslauerhütte – PAUSE auf der Hütte – Trail Richtung Waldandacht (Schlangenweg).
~ 1000 hm ~ 30km …“

Ich bin pünktlich. Einige andere auch. Ein paar nicht ganz… – egal. Immerhin sind wir 20 (zwanzig)! Mischungsverhältnis: fast 50:50 – also 10 Mädchen und 10 Buben (hat jemand genau gezählt?). Reini macht den Guide, einen Schlussfahrer hamma auch, Wetter und Stimmung passen – fahr ma halt!

Wenns wahr ist/war, sind wir so wie in der Ausschreibung gefahren – ich kenn mich ja nicht aus, fahr hintennach, schau mir die Gegend an, bergauf gehts mir gut, bergab: eine Katastrophe, meine Fahrtechnik ist zum speiben (sollt vielleicht mehr MTB fahren, nicht nur ca. 10% der Jahreskilometer)…

Irgendwann gabs dann eine „Patschen“-Serie (auch bei schlauchlos), ist aber laut ständig hier herumgurkenden bei diesen Trails schon quasi normal und noch im vertretbaren Rahmen (und immer gut für eine Rauchpause  Essenspause).

Dann wieder ein Anstieg (der letzte, also fast) und wir erreichen die Vöslauer Hütte. Der Durst ist inzwischen gross, die wunderbaren „Dreier“ zischen und das kleine Jauserl – hmmmmm!
Das wars dann (fast) – ein kurzer Anstieg zum Jubiläumskreuz, Aufstellung zum Gruppenfoto – und Abfahrt zum Startort…

Fazit: Wieder einmal eine tolle Runde in einer für mich (fast) unbekannten Gegend, neue nette Leute kennengelernt, Spass gehabt (und keinen Muskelkater, Patschen, Hungerast oder sonstwas). Vielleicht fahr ich öfter mit – wenns mich wieder mitnehmts…

Jul 21

Sonntags-Ausflug

Wohin mit dem Rennrad oder MTB? Diese Frage stellt sich ein paar Mal die Woche aufs Neue. Hier – im Nordburgenland und angrenzenden Niederösterreich kenne ich ja schon (fast) alle Strassen, Wege, Abschneider, Umwege… Und so kommt mir die Ausschreibung „Rund um Wien – gegen den UZS“ gerade recht. Den Veranstalter kenn ich, ein paar Radler aus dieser Wiener Gruppe auch, also sag ich zu. Ich fahre mit dem Auto nach Wien, parke mich beim Endpunkt der Tour falsch ein – bei der Rückkehr steht der Bully in der prallen Sonne…
Ich zieh‘ mich um, radle gemütlich zum Treffpunkt auf der Donauinsel und siehe da – es sind weit mehr als die angemeldeten 8 Radler, nämlich knapp über 15. Es ist 09:00 Uhr und es hat schon 30°C – das kann heiter werden. Wir radeln los, es wird heisser und zusätzlich weht noch ein schöner, heisser Wind. Egal, es geht gemütlich dahin und bei km ??? bei der Tankstelle kurz vor dem Wienerwaldsee gibts die schon fast dringend notwendige (die Trinkflaschen sind schon fast alle leer bzw. deren Inhalt brunzwarm) 1. „Labestation“ – Cola, Wasser, Dreh-und-Drink, Manner-Schnitten, Müsli-Riegel etc. wird eingekauft und im Schatten stehend verzehrt. Dann gehts wieder weiter bis nach Siegenfeld – dort machen wir Mittagspause im (empfehlenswerten) Gasthof Skilitz.
Und dann gehts wieder Richtung Heimat. Kurz vor Wien wird die Gruppe immer kleiner – nach und nach verabschieden sich die Mitradler und nehmen den kürzesten Weg zur jeweiligen Homebase – jeder sehnt sich nach einer kalten Dusche…
Fazit: trotz Hitze (immer über + 30°C) eine schöne Runde mit netten Leuten – kein Defekt oder Sturz, nur ein kurzer Stopp nach einem Bienen- oder Wespenstich – passt !

Mai 30

Glocknerkönig 2014

Am Sonntag ist es soweit: Nach geschätzten 40 Jahren fahre ich wieder einmal mit dem Rennrad (diesmal eine etwas bessere Ausführung als mein damaliges „Puch Grossglockner“) auf den Grossglockner. Insgesamt sind 4 Bike-Zombies und ein(e) Gastfahrer(in) beim Glocknerkönig angemeldet. Dazu passend ein motivierendes Ani-Gif im Netz gefunden (ich fürchte aber, so wirds es – zumindest für mich – nicht spielen). G’schichtl und Details am Montag oder so…

Mai 25

Sonntags-Ausflug

Der Wetterbericht sagte: „…gewitritsche Regenschauer am Nachmittag…“. Also Start zum Sonntags-Rennrad-Ausflug schon eher zeitig (und das Regenjackerl eingepackt). Mit netter Begleitung rauf auf die Rosalia, weiter nach Wiesmath und dann zum Tagesziel Kirschschlag. Leider hat der empfehlenswerte Mostheurige zur Zeit nicht offen, also zum Hönig. War auch o. k. – Mittagszeit halt und das Personal etwas überfordert… Dann über Karl, Kaisersdorf und Sieggraben wieder nach Hause…
So ca. 130 km und 1.470 hm waren es insgesamt – Durchschnittsgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Pulswerte etc.: alles unnötig, was zählt ist die Fahrt durch die leiwande Gegend bei herrlichem Wetter etc.

2505

Mai 07

Mittelpunkt des Burgenlandes

Gestern hab ich wieder einmal eine meiner Rennrad-Lieblingsrunden gedreht. Die Grunddaten der Basisrunde: Sieggraben – Oberpullendorf – Lutmannsburg – Deutschkreuz = ca. 120 km und ca. 700 hm. Schön an dieser Runde sind die relativ verkehrsarmen Straßen und die diversen Möglichkeiten zur Verlängerung/Verkürzung/Änderung – z. B. ab Weppersdorf („Abschneider“ nach Deutschkreuz) oder Markt. St. Martin („Schlenker“ in die „Bucklige“) oder… Ich bin diesmal den Klassiker gefahren – mit einem kleinen Schwenker zum „Geographischen Mittelpunkt des Burgenlandes“, denn an der Abzweigung bin ich schon oft vorbeigefahren, aber nie abgebogen…

Folgender Informationstext ist kopiert von der Geocaching-Seite (natürlich liegt dort auch ein „Schatz„):

Der Geographische Mittelpunkt des Burgenlandes liegt im Gemeindegebiet von Frankenau-Unterpullendorf und wurde von den Geographen des Burgenlandes durch den „Mittelpunktstein“ (Basaltstein vom Pauliberg) markiert. Seehöhe: 284m.

Wenn man sich am Mittelpunkt des Burgenlandes im Kreise dreht, so sieht man die gesamte Gebirgsumrahmung des Oberpullendorfer Beckens, man sieht eine wunderschöne wellige Hügellandschaft, die sich im Verlauf der Jahreszeiten in immer anderen Farben zeigt, man sieht aber auch von dieser Stelle, wenn man genau schaut, sieben Kirchtürme.

Zieht man um den Mittelpunkt des Burgenlandes einen Kreis mit 1000 km Radius so erreicht man in Rumänien das Schwarze Meer, in Griechenland die Ägäis, in Italien Kalabrien, in Frankreich Marseille, in den Niederlanden Amsterdam und in Litauen den Geographischen Mittelpunkt Europas. Dieser liegt etwa 26 km nördlich von Vilnius der Hauptstadt Litauens.

Mittelpunkte kann man natürlich als reines Ergebnis einer Rechnung betrachten. Ihre Symbolik bezüglich der Identität einer Region bleibt aber unbestritten. (Quelle: Emmerich Gager, Obmann der Vereinigung Burgenländischer Geographen).

Apr 15

Trainingslager Riccione (2)

Keine Ahnung, was ich hier noch erzählen soll…

Wir sind ja keine Profi-/Amateur-/wtf-Truppe, sondern nur ein paar alte ältere Buben (mit einem jüngeren Mädchen – als Aufpasserin) die halt einmal im Jahr einen etwas grösseren Rad-Ausflug (dann als „Trainingslager“ benannt) machen. Heuer war halt wieder einmal Italien statt Mallorca dran und wir wählten (ein Tipp eines Freundes vom VCS) Riccione.

Quartier: Hotel Adlon – direkt am Strand, Zimmer klein (kurze und schmale Betten!), sehr nettes und freundliches Personal, Frühstück- und Abend-Buffet na, ja – nicht wirklich aufregend, Wellness-Abteilung – keine Ahnung, ich/wir waren immer zu spät dran, WLAN – gratis überall, aber ein Tempo zum weinen…
Tipp von mir: 2 Häuser weiter – Ristorante da Lele – rawuzikapuzi !!!

Rennrad-Strecken: Es gibt im Hotel (in allen anderen vermutlich auch) eine Karte mit 20 Touren „für jeden Leistungsbreich“, allerdings gibt es keine markierte Strecken – selber orientieren (dazu im Teil 3 mehr) ist obligat! Flache Strecken gibts kaum, wenn dann auf stark befahrenen Strassen – wo du auch von den Autofahrern ziemlich knapp überholt wirst (ängstliche/ungeübte Fahrer werden sich angaxen). Also bleibt nur das Hinterland, wo auf 100 km Strecke (unter Umständen auch auf reifenmordenden Straßen mit – tw. tiefen – Löchern, Spurrillen, schlechtem Belag etc.) gleich mindestens 1.000 hm zusammenkommen.
Belohnt wird man dafür mit herrlicher „Gegend“, tollen Ausblicken, wunderbarem Kaffe und Imbissen in kleinen Kneipen, Restaurants etc.

Lohnenswerte Touren: Bleibt jedem selbst überlassen – Kultur- oder Rennrad-Freak, steile und/oder lange Anstiege??? Literatur, Karten, Berichte, G’schichtln, Insider-Tipps gibts zuhauf…

Wir fuhren z. B. über den Carpegna (Tour Nr. 10) – lang, steil (?) – von Pennabilli kommend ist er leichter zu fahren, die Tour Nr. 17 nach Pesaro – relativ leicht und schön („Panoramastrasse“), nach San Leo usw. usf. „Spatzivergleich“ gabs schon vor der Heimreise – Kilometer, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Durchschnittspuls… – mir ist das relativ wurscht. Wers unbedingt wissen will, schickt mir eine pn oder einen Kommentar… Ich bin halt immer so gefahren, dass es nicht wirklich weh getan hat.

Fotos gibts diesmal (fast) keine – mit der DigiCam hab ich 2 gemacht und versehentlich gleich in den Mistkübel geschoben und mit dem Wischtelefon ein paar – zu sehen in Teil 1 und hier (nach dem Text). Der „Doctor“ hat ein paar gemacht, die sind aber nicht öffentlich und von den anderen Mitfahrern habe ich noch keine bekommen, bzw. sind noch nicht online. Ist aber egal, denn was ist/wäre auf diesen Fotos zu sehen? Wir vor dem Berg, auf dem Berg, vor dem Kaffeehaus, im Kaffeehaus, wir (oder einer von uns) vor dem langen Anstieg / nach dem langen Anstieg, bei der Vor- oder Nach-Besprechung, ein historisches Gebäude, das Meer, die Landschaft…

Nachtrag: Trotz vieler schlechter Straßen, steilen Abfahrten etc. kein Sturz und (überraschenderweise) nur 1 Patschen…

Apr 14

Trainingslager Riccione (1)

Wieder einmal ein sogenanntes „Trainingslager“. 5 Bike-Zombies und 1 Gastfahrer reisen zum Zwecke der körperlichen Ertüchtigung nach Riccione ins Hotel Adlon. Mit dabei sind natürlich auch 6 Rennräder, Hunger und Durst nach kulturellen Höhepunkten etc…

Nach ein paar Stunden Fahrzeit Ankunft in Riccione, einchecken, umziehen und eine erste Runde einrollen – die von der langen Autofahrt verkrampften Körper etwas auslockern…

Abendessen – Schlummertrunk – Bettruhe – Aufstehen (0700) – Strandspaziergang (mein Ritual vor dem Frühstück) – Frühstück – aufsatteln – losradeln… – mehr im Teil 2.

mehr Pics (und diese in größerer Auflösung) auf Flickr

Mrz 29

Samstag-Rennrad-Ausfahrt

Was soll ich euch erzählen…? Fahrt zur Hausmesse beim Radsport Waldherr in Podersdorf – man trifft Freunde, Bekannte und Unbekannte, trinkt ein (oder 2) antialkoholische Getränke, isst ein Würsterl (oder 2), schaut sich die neuesten Rennräder, Mountainbikes und sonstige Geschwüre an… Dann gehts weiter nach Pama – „Schlapfen-Stefan“ feiert seinen 50er. Wieder ein (oder 2) Getränke (hier darf es schon ein Spritzer sein). Dann wieder nach Hause. Mehr gibts nicht zu erzählen *hüstel*.
Vielleicht noch: Das Spanferkel, die Schaumrollen, die Cin-Cin Disco-Bar, die Nachbarin !!!

Mrz 02

Anninger-Lindkogel-Runde

Irgendwann les ich im Facebook die Ausschreibung: „…Perchtoldsdorf, Anninger, Lindkogel – Grob gesprochen plane ich: ca. 70 km / 2000 hm / Gerät: MTB…“. Das wär doch was, denk ich mir – eine Tagespartie mit netten Leuten. Manfred, der „Doctor“ ist auch interessiert, also sag ich zu. Ich freue mich (allerdings zu früh, wie sich dann herausstellt), weil nämlich: so ca. 8 Leut haben sich eingetragen/angemeldet – die ich schon lange nicht gesehen habe – außer im „Netz“. Wir fahren von der Homebase bei dichtem Nebel los und denken – „…das wird nix gscheits…“ – aber in Perchtoldsdorf angekommen: der Nebel hat sich aufgelöst, angenehmes MTB-Wetter! Leider kommen nur noch 2 Buben zum Treffpunkt, alle anderen haben abgesagt… Na egal, wir starten und fahren gemütlich irgendwie/irgendwo (ich war das letzte Mal so um 1978 im Wienerwald) zum Anningerhaus. Dort eine kurze Pause und dann gehts weiter. Wie und wo genau – schaut euch die Karte an… Vor dem Aufstieg zum Lindkogel steigt Reini aus (fühlt sich nicht gut und fährt nach Hause) und wir fahren zu dritt weiter. Die Auffahrt zum Lindkogel zieht sich ganz schön und kann schon einiges – ufffff – ich bin schon ein paar Mal vom Rad und hab geschoben… Oben dann Pause Nr. 2 und dann die Lindkogel-Strecke runter nach Baden und dann sind wir wieder auf Asphalt und fahren zurück zum Startort.
Insgesamt waren es dann (für mich) 75,05 km und 1.736 hm – die variieren aber von Gerät zu Gerät – 3 Leute haben 3 verschiedene Angaben (so zwischen 1.736 und 1.986). Egal – war eine schöne Tour mit netten Leuten – gerne wieder !