Jun 30

Regenschlacht am Mondsee

Ja der Mondsee-Radmarathon – es hat ja nur 20 km leicht geregnet…

 

die restlichen 120 km hat es ordentlich geschüttet.

Bei der Anreise am Samstag war es leicht bewölkt, ich treffe Curt H., wir fahren eine kleine Runde… Ja, denkste – wir wollen eine Seerunde drehen, nach ein paar Kilometern fängt es zu tropfen an – na gut, drehen wir um und fahren in die andere Richtung. Also fahren wir über den Hügel nach Thalgau – und werden (leicht) nass…Auch egal, zurück nach Mondsee, Abendessen im vini e panini und dann in mein „Rolling Home“. In der Nacht werde ich 2mal munter, weil es ordentlich schüttet.
In der Früh anziehen, einrollen, Wetter testen – es ist noch trocken, aber schon bewölkt – ich drehe um, hole meine Ärmlinge, ziehe meine Kolibri-Jacke an und stelle mich an den Start.
Pünktlich mit dem Startschuß fängt es richtig zu schütten an (als hätte die Startpistole in einen riesiegen Wassertank geschossen), das ganze Feld rast Richtung Scharfling… Mir ist es etwas zu gefährlich und ich bleib etwas hinten. Hurtig gehts den 1. Berg hinauf, in ein passendes Packl eingereiht und im strömenden Regen gehts weiter. Gut, daß ich den Marathon schon zum fünften oder sechsten Mal fahre, denn von der Gegend seh‘ ich genau nix. Was ich (verschwommen) sehe, ist abwechselnd das Hinterrad meines Vordermannes (oder meiner Vorderfrau) oder die Straße. Ab und zu regnet es ein bißchen weniger, meistens schüttet es jedoch gewaltig. Oben auf der Großalm bei der Labe eine Flasche nachfüllen (wozu?), ein Wurstbrot, ein Stück Käse, eine Banane, ein Gel, blöd daherreden…
Die Abfahrt nach Steinbach – hui. Dann gehts ja schon wieder Richtung Mondsee – kein Packl weit und breit, ich kurble und kurble. Ich hole jemand ein, werde eingeholt, schön langsam wird’s wieder ein Packl. Dann kommt der letzte Berg, ich bin schon ein bißl Scheißdrauf, ausnahmsweise tut mir das linke Knie weh, ich plage mich hinauf… Bei der letzten Abfahrt und die letzten Kilometer nach Mondsee seh‘ ich fast nix mehr – die Brille ist ewig nass und beschlagen, ohne Brille sticht der Regen in den Augen… Nach kanpp 5 Stunden habe ich es geschafft – Mondsee !!!

Essen, heiß duschen, nochmal essen, dann einen heißen Kakao mit einem Schuß Cointreau…

vor dem StartLabe Großalmim Ziel

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Apr 09

Trainingslager auf „Majjorgga“

malle.jpgVon meinem/unserem Trainingslager in Mallorca hab‘ ich ja auch noch nix geschrieben…
Nun ja – es war kalt und es hat jeden Tag (manchmal weniger, meistens mehr) geregnet. Bei der Auffahrt nach Orient schien es fast so, als ob es gleich schneien würde…
Aber egal, wir waren ja nicht auf Urlaub, sondern auf Trainingslager… – und haben jeden Tag unsere Kilometer heruntergespult. Von der Gegend und den Sehenswürdigkeiten der Insel kann ich nix berichten, denn:
wenn ich vorne gefahren bin, hab ich die nasse Straße gesehen, bin ich hinten gefahren, hab ich einen Arsch oder ein Ritzelpaket gesehen…
Schön war’s trotzdem – vor allem der verdiente Kakao mit Weinbrand in der „Tango-Bar“…
Da gibts ein paar Fotos, mehr auf meinem Flickr-Album.

cimg0456.JPGcimg0463.JPGgegend.jpg
labe.jpgtangobar.jpg

Nov 05

Rad-Marathons 2008 – Rückblick

…Die Radmarathon-Saison 2008 ist vorbei – Zeit für einen kleinen Rückblick:
9 Radmarathons bin ich heuer gefahren („Tour de Pelso“ in Ungarn musste ich leider wegen Terminkollisionen – „Euro 08“ sei Dank – auslassen). Insgesamt 3.655 km mit dem Auto zur An- und Abreise an den jeweiligen Standort wurden absolviert (im Vergleich dazu die Streckenlänge aller 9 Marathons: ca. 1.120 km), einige Euros an Spesen verbraten, erspart hab‘ ich mir Dank meiner „Hippie-Karre“ etliche Euros für Pensionen/Hotels…startnummern.jpg
Etliche Bekannte/Freunde habe ich auch wieder getroffen –  nomadengleich ziehen die immer wieder selben Leute quer durch Österreich, um sich mit gleichgesinnten zu messen, um die Gegenden zu genießen,  sich über Berge zu quälen, bei Hitze, Regen und/oder Wind ihre Kilometer abzuspulen…
Einige Marathons bin ich mit Teamkollegen vom „Radteam Lautner Heizung“ gefahren, bei einigen Marathons wollt ich mein Rennradl schon in den Graben schmeißen (ich bin ja wirklich kein Bergfahrer), bei einigen anderen hatte ich wirklich eine gute Form und es ging flott und problemlos dahin…
Jetzt ist ja eigentlich „Ruhezeit“, aber das wunderbare Spätherbstwetter treibt mich doch noch öfters hinaus, gemütliche Ausfahrten durch’s Nordburgenland werden absolviert…
Nebenbei wird schon an die Saison 2009 gedacht, wo werde(n) ich/wir fahren, neues Material wird gebutachtet, einige Teile habe ich schon gekauft, gute Vorsätze (weniger rauchen, mehr trainieren…) gefasst… – man wird sehen