Mrz 18

Reisegepäck einst und jetzt

ganz früher (ungefähr 4-6 Wochen durch Europa): 1 Rucksack (voll mit – großteils – unnötigem Zeug) + 1 Schlafsack, Reisepass, Bargeld (wenig)…

früher (ungefähr ein paar Wochen Asien oder so): 1 Billa-Sackerl mit 2 Leiberl (T-Shirts) + 2 Unterhosen, 1 Zahnbürstel, Reisepass, Kreditkarte, Bargeld (ein bißl mehr)…

jetzt (eine Woche Trainingslager auf Mallorca): 1 Riesen-Koffer mit Radl- und sonstigem Gwand, Helm, Schuhe usw. usf…
plus
jede Menge Kabel / Akkus / Ladegeräte für technisches Equipment – Garmin / Handy / Digital-Kamera… (dabei hab‘ ich nicht einmal ein iPhone oder ein ähnliches internetfähiges Taschentelefon und auch keinen Laptop) , Reisepass, Kreditkarte, Bargeld (nicht so viel)…

leggoasch…

Mrz 04

Mein Zehennagel eitert…

und im Eiskasten verschimmelt die Wuuuuaaaaaschd…
Wem ist es nocht nicht so ergangen:
Irgendwo (in Europa, Asien, Afrika, Indien) – zumindest dort, wo man die Sprache der Einwohner nicht versteht – sitzt man in einer Hafenkneipe, bei einem Konzert, in einer Spelunke… beim „Sundowner“, „Absacker“ oder was auch immer, raucht und trinkt mit den Einheimischen und dann:
aus dem Radio / der Jukebox / von der Bühne erklingt ein Lied – genial !!!
Mit Händen und Füßen versucht man zu erklären – das Lied brauch ich, bitte kopieren (früher auf Kassette, jetz auf CD oder USB-Stick oder wtf), o.k. – es funktioniert…
Zuhause dann lernst Du den Text auswendig, denn Du denkst, das Lied handelt von unerfüllter Liebe, von der Sehnsucht nach… – jedenfalls geht es direkt ins Herz…
Und dann eines Tages bekommst Du Besuch, ein Arbeits – oder Studienkollege, ein(e) neue(r) Freund(in), ein(e) „Couch-Surfer(in)„, auf jeden Fall jemand, der den Text versteht – voller Stolz singst Du das Lied – deine Darbietung erzeugt ungläubiges Staunen, ein Grinsen… und dann die Ernüchterung:
nix wird gesungen von unerfüllter Sehnsucht, Liebe, Sternenglanz… – sondern „...Mein Zehennagel eitert und im Eiskasten verschimmelt die Wuuuuaaaaaschd…

Feb 04

Hippie-Karre – die Zweite

t3.JPGleeres10×10.gifAuch Hippies und Gammler werden älter und bequemer. Früher reichte eine Iso-Matte und ein Schlafsack oder ein alter VW-Bus… Jetzt darf es schon ein etwas luxuriöseres Modell sein: Hier die 1. Fotos meiner neuen „Hippie-Karre“ – etwas größer, ein paar PS mehr, Standheizung… – der Lack noch jungfräulich – unbemalt (wobei ich schon von diversen Zeitschriften, Webseiten etc.  Vorlagen speichere) und ohne die notwendige Einrichtung für Übernachtung, Rad-Transport usw. usf…
Bin gestern noch eine Runde gefahren – hui, da geht was weiter – und da sind viele Knöpfe und Schalter und Lichter und…

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Jan 17

Radmarathon 2010

startnummern.gifSchön langsam wird es wieder Zeit, zu überlegen – an welchem Radmarathon mehm ich 2010 (wieder) teil?
Ich werd ja heuer ganz sicher in neues „Material“ investieren (schwanke noch zwischen einem RR der Firmen x, y und z – Details, wenns soweit ist) und das gehört natürlich bewegt – und hergezeigt (grins)…
Was sagt der Teamchef und die Teampartner vom Radteam Lautner-Heizung, wo sollen/wollen/müssen wir unbedingt dabei sein?
Also fast sicher sind (für mich) wieder einmal die folgenden:

Dazwischen sind ja noch einige Wochenenden frei, vielleicht findet sich noch der Eine oder Andere interessante Bewerb – Vorschläge, Geheimtipps etc. werden gerne entgegengenommen…
Leider gibt’s auch heuer wieder (mindestens) eine Terminkollision, ich würd z. B. gerne den Radmarathon in Keutschach (klein, aber fein, sehr schöne Streckenführung) fahren, aber der „A4-Cup“ ist mir wahrscheinlich doch wichtiger…

Dez 06

„Kobasica“-Ausfahrt

KObasicaSamstag, 05.12.09, 10:00 Uhr, Treffpunkt: Pama, beim „Schlapfi“
…anziehen, umziehen, herrichten, abfahren…
Die legendäre „Kobasica“-Ausfahrt beginnt. 1 Mädchen und 9 Buben schwingen sich auf die Räder und es geht von Pama nach Hegyeshalom, weiter nach Rajka, dann nach Bratislava und über Kittsee wieder zurück nach Pama (so ungefähr – eine detaillierte Routengrafik – die ich hier eigentlich einfügen wollte – gibts leider wegen eines Fehlers meinerseits – vergessen, den Garmin zu starten – nicht…). Es geht natürlich nicht in einem durch, sondern es gibt etliche Stops (in allen, bei den diversen Touren angefahrenen Lokalen), zum Zwecke der Konsumation von wärmenden Getränken und stärkenden Speisen…
Zurück in Pama gehts zum gemütlichen Teil der Tour: dem Genuss der „Kobasica“ (was in der Übersetzung eigentlich „Klobasse“ heißt – es gibt aber köstliche Bratwürstel).

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klick macht groß – mehr Fotos (und noch größer) gibts hier

Okt 10

Kurztrip zum Garda-See

cimg0145.JPGNoch ein paar Tage Urlaub, im Garten ist alles notwendige getan, die Trainingsrunden im Nordburgenland kenn‘ ich auswendig… – ein paar Tage „irgendwo“ wären nicht schlecht!
Gesagt, getan – Reisen (fast) wie früher: Die Hippiekarre gepackt, Reisepass, ein paar Euros und los gehts: auf nach Riva del Garda…
Es ist relativ wenig los, die Saison ist jedoch noch nicht ganz vorbei, es sind noch etliche – auch deutschsprachige – MTBer unterwegs.  2 1/2 Tage bin ich mit dem MTB unterwegs, feines Wetter, traumhafte Gegend, leichte + schwere Strecken, toller Kaffee, von der Pasta, dem Käse und anderen italienischen/südtiroler Köstlichkeiten brauch ich ja nix zu schreiben… Ich schlafe im Auto – das „Lido Palace“ wird ja gerade umgebaut, dusche in den Raststätten auf der nahe gelegenen Autobahn…

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[anklicken macht größer – mehr Fotos auf Flickr]


Sep 08

3 Mädchen und 4 Buben

…treffen sich in Wildon zum traditionellen „offiziellen Saison-Abschluß-Radmarathon“. Anreise ist schon einen Tag vorher, wir treffen einander bei der Startnummernausgabe, besprechen das Abendprogramm und fahren dann in den Buschenschank „Bockmoar„, der schon längst kein Geheimtipp mehr ist und genehmigen uns ein anständiges Abendessen und ein paar Gläser Wein…
Ich fahre dann wieder hinunter nach Wildon, stelle mich auf meinen „Stamm“-Parkplatz hinten bei der Trabrennbahn.
Um 06:00 Uhr werd‘ ich munter, koche Tee, marschiere eine Runde – es ist herbstlich frisch – das Thermometer zeigt 7°C. Dann rauf aufs Rad, nach vor zur Kantine – ein 2. Frühstück: Kaffee, ofenwarme Buttersemmeln…
Zurück zum Auto, umziehen, ein bißchen warmfahren, Treffpunkt für die 4 Buben und 1 Mädchen (die beiden anderen Mädchen fahren nur die Familienstrecke) ist 07:30 Uhr bei der Kirche. Schwierig genug, einander zu finden – es sind wieder mindestens 5.000 (!) Männlein und Weiblein am Start (mit allen Arten von Fahrrädern – vom Einkaufsradl mit Packtaschen über Trekking-Radln bis hin zu hochgezüchteten Rennmaschinen…). Fast pünktlich geht es los, blockweise werden die Fahrer/innen losgelassen, die Sonne kommt schön langsam heraus, es ist aber noch recht frisch. „Unser“ Block kommt dran, wir fahren los – hoppla – eine Streckenänderung! Irgendwie fahren wir ganz anders als die letzten Jahre, macht nix, sehen wir andere Teile der Steiermark… Das blöde ist nur, wir rechnen mit den uns schon bekannten ersten 2 Bergen (wo wir wissen – wie lang, wie steil, welcher Gang…), es kommen aber 2 neue Anstiege und die (zumindest der Erste) tun schon weh – ich bin wohl zu schnell hineingefahren… Macht nix – diesmal ist es ja kein „Rennen“, sondern wirklich eine gemütliche gemeinsame Ausfahrt.
Wir bleiben bei jeder Labe stehen, essen und trinken, plaudern mit Bekannten und Unbekannten, schwingen uns wieder auf unsere Räder und fahren weiter. Nach 5:05:44 sind wir im Ziel – reine Fahrzeit ca. 4:20:00 (= Schnitt knapp über 30 kmh) – gehen duschen, umziehen, setzen uns vor dem Zelt in die Sonne und genießen den Nachmittag…
Die Radmarathon-Saison ist damit für heuer beendet…

vor dem Startcimg0104.JPGcimg0108_2.jpg


Aug 17

Wochenende

Freitag:
Eine kleine Runde mit dem Rennrad drehen (ca. 80 km)

Samstag:
Eine etwas größere Runde mit dem Rennrad drehen:
Mattersburg – Wr. Neustadt – Katzelsdorf – Schleinz – Hochwolkersdorf – Schwarzenbach
OH – was seh‘ ich da für eine Tafel: „Mostwirtshaus Mössner“ – da war ich schon
ca. 3 km bergauf (bis zu 15%), nicht am Arsch der Welt, aber man sieht in schon…

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dann gehts wieder runter nach Schwarzenbach – Kobersdorf – Tschurndorf – Sieggraben – Mattersburg – und nach Hause = ca. 140 km + 1200 hm…

Sonntag:
Treffpunkt „Enzos Bistro“ in Weiden – Lotte, Georg und ich wollen „…nur eine kleine Runde…“ fahren:
Gols – Kittsee – Berg – Hainburg – rauf auf den Braunsberg – wieder runter – Bad Deutsch-Altenburg und irgendwie wieder nach Hause… = ca. 160 km…

braunsberg1608.jpg

Aug 10

Schlaining mit Hindernissen…

Der „Friedensradmarathon“ in Schlaining (korrekt eigentlich Stadtschlaining)  sorgte bei mir eigentlich für Ärger…
Ich war rechtzeitig angereist, hab meine Startnummer geholt, ein bißl mit Bekannten getratscht, ein bißl warmgefahren, die neue Start-Streckenführung begutachtet…
Ratsch-Bumm, ziemlich pünktlich der Start, ich komm (für meine Verhältnisse) gut über die ersten 2 Hügel, reihe mich in ein flottes Packl ein und es geht dahin.
Kurz vor Oberwart höre ich ein seit voriger Woche bekanntes Geräusch – rumpelpumpel, rumpelpumpel – von meinem Vorderrrad… Ich schere rechts aus, bleib in Oberwart stehen, schaue – diesmal hat der Vorderreifen ein tolles Wimmerl (hier der Grund dafür). Ich bin fast am auszucken, fluche, ärger mich und überlege, roll ich jetzt nach Schlaining zurück oder geh gleich ins nächste Wirtshaus. Aber da seh ich den Servicewagen kommen, hebe die Hand und bitte um einen Vorderreifen. Die Mannen von „Zweirad Fassl“ spannen mir ruckzuck ein neues Vorderrad ein und ich reihe mich wieder in das nächste Packl ein. Ich ärgere mich über die (mindestens) 15 verlorenen Minuten, das gibt mir Energie und ich strample wie ein Weltmeister. Ich will nach vorne kommen und mit 2 oder 3 anderen aus dem Packl arbeiten wir uns immer weiter vor. Etliche werden überholt, manche ziehen mit, aber ich bin überraschenderweise recht stark und ziehe etlichen davon. Bei der Labe ein kurzer Stop, Flaschen füllen, ein Cola und eine Banane einstecken, ein Gel „einizuzzeln“ und weiter. Mein Zorn ist noch nicht verflogen, ich kurble und kurble, fahr Löcher zu, erhole mich ein bißl, fahr wieder vor… Endlich die (so glaube ich irrtümlich) letzten 2 Hügel – von der Bundesstraße rein und dann in Bad Tatzmannsdorf rauf in der prallen Sonne. Hoppla, in Drumling gehts rechts rüber – und der letzte Hügel schmiert sich noch ganz schön und es sind doch noch ein paar Kilometer bis ins Ziel…
Immerhin – es geht sich noch unter 4 Stunden aus, ich bin ganz schön geschafft – etwas kühler wäre mit lieber gewesen…
Dann wieder ein paar Leute aus dem Bikeboard kennen gelernt bzw. wieder getroffen, etwas geplaudert, Essen, Duschen, die Einlauflisten studieren (wieder kein Platz am Stockerl…), das Vorderrad zurückgeben und ab in die Heimat.

P.S.: diesmal gibts keine Fotos

Jul 20

schnell und trocken…

war der heurige Wachauer Radmarathon…
Kurz nach 0700 war ich schon in Mautern, hab‘ noch einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Start/Ziel-Geländes bekommen, Startnummer ausgefasst, Frühstück genossen, ein paar Bekannte getroffen, warmfahren (wofür überhaupt, wenn man dann eine 1/2 Stunde wieder im Startblock steht…).
Beim Start wieder mit den „üblichen Verdächtigen“ beieinander gestanden, deppert dahergeredet, Taktik besprochen („heute nur lutschen“), bla, bla, bla…
Startschuß, ein Stück neutralisiert und dann gehts wieder zur Sache – volles Rohr an der Donau entlang. Franz R. und sein Freund Peter, Kollege „Grauhaar“ (muß endlich fragen, wie er heißt), Edi H. (von Lydia B. is nix mehr zu sehen) und ich fahren gemeinsam, schauen das wir weiter nach vorne kommen, es wird fast nix mehr geredet, der Puls ist schon recht hoch…
„Grauhaar“ ist vorne, zwei im Packl lassen reißen, wir kommen nicht mehr ran. Es geht den 1. „Berg“ nach Mühldorf hinauf, ich bin gut drauf und fahr wie ein Junger. Kurz vor der Labe muß ich doch etwas nachlassen, dreh mich um – alle meine Bekannten weg!
Bergab wieder volles Rohr, Gruppen aufholen, Löcher zufahren… und auf einmal – „Grauhaar“ wieder vor mir – aber Hallo! Wir wechseln uns ab (mit einigen anderen) und kommen immer weiter nach vorne. Leider passiert irgendwo vor Eitenthal (? – vor der scharfen Rechtskurve) einem Fahrer vor mir ein Schaltfehler, ich muß zusammenbremsen und das schöne, schnelle Packl mit „Grauhaar“ ist weg…
Egal, die nächsten kommen schon wieder, ich häng schon wieder drin, flott gehts weiter… Über die Donaubrücke mit „Schmackes“, Vollgas weiter, dann rechts Richtung „Berg 2“ Maria Langegg. Ich konsumiere sicherheitshalber ein Gel, esse noch einen halben Riegel und wir sind da – es geht bergauf. Brav kurble ich in schönem Rythmus, lass mich nicht zu Experimenten hinreißen (Ärschen nachfahren oder so…), denn ich hab‘ nicht auf die 2 schmierigen Schupfer am Ende der Steigung vergessen, die mich voriges Jahr fast ruiniert hätten… Also komm ich problemlos hinauf und dann gehts schon Richtung Ziel. Bei der letzten Kreuzung muß ich allerdings vom Rad – ein Auto mit Wohnwagen kommt von links, fährt vor mir in die Kreuzung ein, kommt nicht ums Eck, weil es so schmal ist, der Herr Polizist kiregt fast einen Schreikrampf… – also rauf auf den schmalen Gehsteig, vorbei, durch die stehende Kolonne durchschlängeln, endlich rechts auf die Zielgerade und: 3:40:??
Alles bestens, ich bin zufrieden!

Nachtrag:
Was es bei Pentek-Timing nicht schon alles gibt!
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3 (gekaufte) Fotos gibts hier!