Okt 03

Saisonabschlußradlerei

„Saisonabschlußradlerei“

mit dem Rennrad: Am Samstag 1mal nach Großmürbisch (mit Zwischenstation auf ein paar Gläser Glas Uhudler-Sturm in Heiligenbrunn), Sonntag 1mal retour in die „Homebase“… – insgesamt knapp 300 km + 2.500 Höhenmeter…

Daher quasi offline und keine Neuigkeiten – morgen wieder !!!

Aug 09

Radsportwochenende – Teil 2

Der elektronische Postkasten ist (fast) voll, die Telefone glühen…
Es geht um eine Tour nach Großmürbisch im Südburgenland – hinunter am Fr., 06. und retour am Sa., 07.08.
Mein Einwand „…am Sonntag ist Radmarathon in Schlaining…“ wird ignoriert, bzw. heißt es: „…Dann bist wenigstens auftrainiert!…“
Na gut – das Wetter macht uns noch Probleme, in der Nacht schüttet es wie mit Schaffeln, der Vormittag ist grau in grau…
Nochmal Telefonkonferenz: Treffpunkt um 14:00 Uhr für Manfred und mich, Abfahrt zum Treffpunkt mit Lotte, Georg und Pepi in Balf… – Reisegepäck wird von Susi im Auto transportiert (wohlgemerkt – kein Begleitfahrzeug ! – extra Anreise).
Alles funktioniert wunderbar, wir treffen uns einander wie ausgemacht und es geht Richtung Süden. Eine kurze Diskussion – fahren wir über den Geschriebenstein oder über Ungarn links daneben? In Anbetracht der (hoffentlich diensthabenden) feschen Kellnerin in Lockenhaus wählen wir die Berg-Variante. Und tatsächlich – sie hat Dienst. Irgendwie haben wir aufs fotografieren vergessen. Leberkässemmel, Schokoriegel, Kaffee… stärken uns für die Überquerung des höchsten burgenländischen Berges. Das Tempo ist „normal“, etwas schneller als „gemütlich“, wir wollen
1.) noch eine Getränkepause in Heiligenbrunn einlegen und
2.) noch vor Einbruch der Dunkelheit in Großmürbisch ankommen.
Es geht sich alles aus – ca. um 20:00 Uhr sind wir nach 134 km am Ziel: Gasthaus Wukovits-Sommer.
Wir werden schon erwartet – es gibt erfrischende isotonische Getränke und ein paar Minuten später wird uns das Abendessen serviert. Danach wollten wir eigentlich duschen und uns für den Abend umziehen – daraus wird nix, wir hocken in der Radler-Panier bis 1/2 herum, tratschen, trinken, blödeln…
In der Nacht werd ich munter – ich höre Regen ans Fenster trommeln – super. Wir frühstücken ausgedehnt, es wird uns von den Einheimischen (die lügen alle – überall) versichert: „…es wird (gleich) trocken…“ O.K., wir richten unsere Räder her, steigen auf und rollen wieder Richtung Heimat. Es wird nicht trocken, sondern der Regen wird stärker, je weiter wir nach Norden kommen. Wir beschließen, den Heimweg über Ungarn zu nehmen – wir ersparen uns dadurch den Geschriebenstein. Außerdem ist es (angeblich kürzer – stimmt nur bedingt: Es sind laut Garmin – bei mir – 11 Meter weniger, aber ich hab mir 993 Höhenmeter erspart). Irgendwo hab ich dann den 2. Patschen des heurigen Jahres (diesmal aber mit voller Gaspatrone im Satteltascherl), danach bleiben wir noch bei einem Wirtshaus stehen, stärken uns nochmal und dann – endgültig und ohne Umwege durch den immer stärker werdenden Regen nach Hause…

alle Bilder gibts in verschiedenen Größen – auch zum Download – hier

Aug 08

Radsportwochenende – Teil 1

Donnerstag, 05.08.:
Herr Gerhard M. (der eigentlich immer im Berufs- und/oder Freizeitstreß ist) ruft an: „…foama a Runde?…“
Ich bin natürlich dafür zu haben und überlasse ihm die Routenplanung…
So komme ich einmal in eine Gegend, wo ich schon ewig nicht mehr war!
War schön!
Vorkommnisse:
Bis auf den ca. 1 cm hoch frisch aufgetragenen Split zwischen Dreistetten und Bad Fischau – was das Bergabfahren nicht schöner macht – keine.
Fotos:
keine.
Route:
Bitte sehr:

Tour vom 05.08.2010Fortsetzung folgt…

Jul 26

Qual in Selzthal

Selzthaler Radmarathon – meine 6. Teilnahme.
Status am Sonntag: Kalt (ca. 12°C in der Früh), windig, aber (fast) trocken.
Ich merke schon beim Warmfahren: Da stimmt was nicht – na ja, schaumma mal…
Pünktlich um 08:45 Uhr machen sich 122 Starter/innen auf den Weg zur 150km-Runde (wegen Baustelle nur 143 km – aber die 2095 hm bleiben). Außer mir noch 1 Burgenländer – Jürgen „Stone“ S., der den Radarathon „…ohne irgendwelche Ambitionen auf eine Platzierung…“ fahren will. Irgendwie komm ich nicht in meinen Rhytmus, meine Haxen sind schwer wie Blei, ich quäle mich (mit einer kleinen Gruppe) schon den Pyhrnpass hinauf… Als unfähiger Bergabfahrer verliere ich Trottel diese schön harmonisch fahrende Gruppe bei der Abfahrt und fahre dann ungefähr die nächsten 75 Kilometer alleine.
Fluchend, schimpfend, gegen den Wind und den inneren Schweinehund kämpfend.
Immer im Kopf das Höhendiagramm…

Bei der Labe Gstatterboden treff ich „meine“ Gruppe wieder. Gemeinsam gehts weiter, die letzte schwere „Prüfung“ – die Auffahrt nach Kaiserau – steht uns noch bevor. Irgendwie komm ich auch dort rauf (überraschenderweise ohne vom Rad zu müssen, und gar nicht so weit hinter der Gruppe). Dann gehts endlich bergab, Richtung Ziel, ich scheiß mich wieder halbert an, bin endlich unten, es ist noch immer Gegenwind, „Stone“ wartet in Dietmannsdorf auf mich und motiviert mich nochmal und gibt mir Windschatten und nach 05:46:?? bin ich endlich im Ziel…
Alles tut mir weh und ich glaube, ich werde jetzt eine Woche oder so Pause machen und auf kein Rad steigen…

Jul 22

Gewinnspiel

Rennrad-Runde durch den Seewinkel:
145 km, 314 hm
Tempo: mehr gemütlich als normal (Schnitt = 28,7)
Verbrauch:
5 Flaschen Wasser (0,7 Ltr.) mit „Zauberpulver“,
2 Spritzer weiß (á 0,25 Ltr.),
3 Flaschen Gogga-Gola (á 0,5 Ltr.),
1 Holundersaft gespritzt (0,5 Ltr.),
1 Apfelsaft gespritzt (0,5 Ltr.).
Gewinnfrage:
Wie heiß (in °C) war es am Donnerstag, 22.07.2010, Nachmittags, im burgenländischen Seewinkel ???

Der/die Gewinner/in bekommt bei einem Radmarathon seiner/ihrer Wahl eine 1/2 Stunde Windschatten gespendet…
Der Rechtsweg und ähnlicher Schmafu sind ausgeschlossen…

Jul 19

Panonski Maraton

7. Panonski Maraton Treh Dezel
7. Pannonischer Drei-Länder-Radmarathon

Aufmerksam geworden durch einen Beitrag im Bikeboard – nix Besseres vor (die Streckenführung vom „Wachauer“ hat mir nicht gefallen), also ab nach Lendava in Slowenien zum „7. Pannonischen Drei-Länder-Radmarathon“ – 105 km und 423 hm. Anfangs hat es zwar recht amateurhaft ausgesehen, aber die Burschen und Mädels hatten alles im Griff. Startnummernausgabe, Streckenmarkierung, Streckensicherung, Begleitfahrzeuge, Labestationen (ich glaub 5 auf der 105 km-Strecke !) – alles höchst ordentlich und professionell. Einziges Manko: keine Zeitnehmung – weder Chip, noch Einlaufliste oder so…

Pünktlich um 09:00 Uhr der (neutralisierte) Start – schätzungseise ca. 100 Fahrer/innen auf der 105-km-Strecke, es geht flott dahin. Irgendwann bei km 20 oder so flieg ich aus dem 1. Packl – die sind mir einfach zu schnell… Das 2. Packl kommt von hinten nach, ich häng mich rein und es geht großteils flach bzw. leicht wellig (Streckenplan und Höhenprofil weiter unten ) dahin. Es hat in der Nacht etwas gewittert und abgekühlt, die Temperatur ist richtig angenehm, ich brauch bei keiner Labe stehenbleiben, nehm nur einmal (ungefähr in der Mitte – nach dem „Überraschungshügerl“ mit 15%) im Vorbeifahren eine Flasche und fahr mit dem Packl nach 2:59:57 (Schnitt: 35,00) durchs Ziel…

Fazit: Für € 12,00 (Voranmeldung) bzw. € 15,00 bekommts Du einen netten Marathon in schöner Gegend geboten, wo eigentlich alles passt (außer der Zeitnehmung), eine Medaille, reichlich Getränke, Bananen etc., Nudeln mit Salat, freien Eintritt ins Thermal-Frei-Bad – Tombola oder so war auch noch, aber mangels kroatischer/slowenischer/ungarischer Sprachkenntnisse hab ich das nicht so genau gecheckt…

Strecke Lendava

Höhenprofil

P. S.:

Was mir in der Ausschreibung besonders gefallen hat (das könnten sich alle Veranstalter abschauen !)

„…Wir bitten sie den Abfall (Energie-Riegel oder sonstiges) nicht auf der Strecke abzuwerfen…“

Nachtrag:
4 Fotos hab ich mir von hier runtergezogen – 1 hier und die anderen 3 auf meiner Flickr-Seite
7. Pannonischer Drei-Länder-Radmarathon

2. Nachtrag von Feri, einem der Organisatoren:
„…Ich bedanke mich fur ihre Teilnahme.

Trotz den nachtlichen Gewittern, haben sich 346 Radfahrer angemeldet. An der grossen 105 km Strecke=124, an der mittel 50 km Strecke=184, an der mountainbike 28 km Strecke=18 und an der Family 15 km Strecke= 20 Radfahrer. Jeder Teilnahmer bekam eine Medaile, Essen, Getranke, Eintritt in das Bade-komplex und Teilnahme an der Verlosung der Sponzoren Geschanke (1 Scott Treking-Rad, Wellnes-weekende,…)

Die Radfahrer waren froh und zufrieden, dass Wetter war ideal, es gab keine grosse Probleme an der Strecke. Ich hoffe Sie kommen wieder.
Es gab keine Zeitmessung, weil unser Maraton nicht ein Wettkampf ist, der Hauptziel ist die Popularisierung des Radsportes und Rad-rekreation. Mit dem Marathon wollen wir alle Radfahrer zusammenbringen obwohl „halb-Profis“ wie auch die Amatore. Ich hoffe es hat uns gelungen.

Ich lade Sie ein auch nachstes Jahr z dem 8.Pannonischen – Dreiländer Radmarathon 2011; dan wird der Start in Croatien (Sveti Martin na Muri).

Es gibt viele Photos, auf diesen Seiten:

KK Lendava: http://picasaweb.google.com/tivadarferi/7PMTD2010#

Foto L.L.: http://picasaweb.google.si/ligeti11/7Panonski#

Foto B.J.: http://picasaweb.google.com/bokanjoz…ATONTREHDEZEL# …“

Jul 14

Service war notwendig…

Die letzten Wochen schon…
Ein Knacken, krachen, knarzen, quietschen an/in meinem „Quantec“. Vor jeder Ausfahrt großzügig „Chinesensperma“ an Kette, Tretlager, Kurbel etc. verteilt und immer laut vorgesagt: „…Morgen bring ich mein Mädchen zum Service…“ Dieses Wochenende wurde ich von meinen Teamkollegen bei den diversen Ausfahrten schon abgemahnt: „…Oida – dei Radl !!!…“
Also dann wirklich am Montag in der Datenbank nachgeschaut – uijegal, das letzte große Service war im Frühjahr und ist schon wieder ungefähr 4.000 km her… – schnell mit dem Rennrad zur Werkstatt meines Vertrauens (Radlgwölb Artner, Hauptstraße 34, 7062 St. Margarethen) und ein großes Service bestellt… Bei der 1. Begutachtung ist uns gleich aufgefallen: Hinterradfelge durchgebremst (auch schon einige Jährchen drauf…) usw. usf. Also wurde das Rad komplett zerlegt, alles gereinigt, geschmiert, geölt, gefettet… und wieder zusammengebaut, eine neue Laufradgarnitur (die ich zum noch im Schupfen hängen hatte) drauf und dann – fertig!

Heute Nachmittag abgeholt und trotz der Hitze gleich eine Runde gedreht: Ein Gefühl sag ich Euch – alles wie neu, kein Geräusch – außer dem Surren der neuen Laufradgarnitur – alles dreht sich, alles bewegt sich…

Jul 09

Kein Training

Kein Training
sondern eine gemütliche, etwas längere Ausfahrt wollte ich schon lange einmal machen…
Also „aufgesattelt“, überlegt wohin – und in Richtung Forchtenstein geradelt. Weiter nach Wiesmath, Kirchschlag und dann Richtung Oberpullendorf. Dann doch noch eine Schleife über Deutschkreuz gezogen und dann endlich wieder in die Heimat. Sind dann knapp über 150 km und knapp 1.600 hm geworden. Schön wars!




Jul 01

Weisse Pferde…

Liebe Freunde und Zwetschkenröster:

Nachdem mein Garmin Edge 705 leider Mucken macht (Garmin-Spezialisten unter den Lesern???) kann ich Euch nicht mit einem G’schichtl über die heutige Ausfahrt mit dem „Dokta“ erfreuen…
Ersatzweise eines meiner Lieblingslieder von Georg Danzer „…woran, meine Liebe, glauben wir noch…“