Jun 17

Tschechien 2017

Eigentlich bin ich ja schon ein Wiederholungstäter: Jährlich einmal hinauf ins Wald- oder Weinviertel und/oder nach Tschechien – Gegend mit dem Crosser erkunden. Die Gegend ausgesucht wird folgendermassen: Interessante Artikel in Zeitungen, Blogs, Fotoseiten etc. sammeln, studieren, wählen, verwerfen… Analoges und digitales Kartenmaterial ebenfalls durchforsten. Ziel wählen. Diesmal wurde gewählt: Veverska Bityska in der Nähe von Brünn. Und angereist wurde mit neuem Equipment. Platzmässig ideal: Im Bulli ist genug Platz für diverse Kisten mit Radlerzeug, Gwand etc. und fürs Radl – theoretisch ginge sogar der Crosser und ein Rennrad – aber es bleibt dabei: Ein (Kurz)-Urlaub wird mit dem Crosser absolviert, ein Ausflug (oder ein Verfahrer) in den Wald, eine Fahrt am Strand/Bach entlang etc. ist kein Problem…
Und hinten dran hängt der kleine Wohnwagen, der (fast) alle Annehmlichkeiten, die sich der nette, ältere Herr vorstellt, bietet: Eiskasten, Gasherd, großes Bett, Tisch und Bank fürs gemütliche sitzen, reichlich Stauraum für diverses (unbedingt notwendiges) Glumpert…
Ausgesucht und angesteuert wird der Campingplatz „Camping Hana“ – ein kleiner, familär geführter Platz neben Veverska Bityska (mit Auto oder Rad in 5 Minuten erreichbar, zu Fuß in ca. 15 Minuten).
Wohnwagen abgekoppelt, in die richtige Position bringen, fertig. Im Nachhinein stellte sich die vorschnelle Platzwahl (im hinteren Teil des Campingplatzes) als Fehler heraus: WLAN reicht nur ungefähr bis zur Hälfte des Platzes… Crosser aus dem Bulli, umziehen, Erkundungstour starten (wo ist der nächste COOP, das nächste Kaffee-/Wirtshaus etc.).
Am Abend noch eine (ungefähre) Runde für Sonntag auf der (analogen) Karte (die gibts auch digital – auch offline verwendbar, sehr empfehlenswert) zusammengestellt, übertragen/nachgezeichnet auf Komoot (damit ichs auf den Garmin rüberspielen kann – und beim fahren ned dauernd die Karte – oder das Wischtelefon – zum nachschauen herausholen muss) und einen Schummelzettel geschrieben (sicherheitshalber). Irgendwo bin ich dann trotzdem falsch abgebogen, die Gegend war aber auch wunderbar, also bin ich halt eine andere Variante gefahren – dada.
Am Abend das selbe Spiel für die Montags-Runde.
Und genauso auch für die Dienstags-Runde (obwohl ich eigentlich einen Ruhetag einlegen wollte).
Den hab ich dann am Mittwoch gemacht: Per Öffis nach Brünn, einen Spaziergang durch die Altstadt und eine Straßenbahnfahrt so einmal quer durch und rundherum…

Kultur und Kunst gäbe es auch genug zu bestaunen/besichtigen (Schlösser, Burgen, Kirchen…), aber das interessiert mich eigentlich (nicht) mehr. Ich fahre um des Fahrens willen, schaue mir die alten/neuen Häuser an, bewundere die kleinen gepflegten Vorgärten/Gemüsegärten, geniesse die Ruhe auf den wenig befahrenen Nebenstrassen und auf den Waldwegen…

mehr Fotos (einfache Knipsereien mit dem Wischtelefon) gibts dada

Jun 16

Alles neu macht der Meu…

Nachdem ja mein letzter Bulli (Ex-Notarzt-Ausführung, langer Radstand, Stehhöhe, Standheizung usw. usf.) ja leider voriges Jahr an multiplen Organversagen verreckt ist, ging ich auf die Suche nach Ersatz. Gar nicht so leicht für einen anspruchsvollen Working Poor ohne Ersparnisse und/oder Schwarzgeldkonten in der Karibik oder sonstwo.
Weit und breit (also in annehmbarer Entfernung – wegen anschauen und so) kein Rettungsauto, Multivan oder ein ähnlicher T4. Spät aber doch (es war schon wirklich dringend – wegen Urlaubsfahrt etc.) hab ich dann doch einen alten, aber relativ schönen, gut erhaltenen Multivan gefunden.
Doch bei der ersten Urlaubsfahrt dann doch die Erkenntnis: Das is nix mit dem kurzen Radstand und der “Normal“-Höhe. Das Radl, das Bett, das ganze sonstige Glumpert füllt den Bulli. Ewiges hin- und hergeräume, anziehen, umziehen, Essen kochen geht (fast) nur outside, irgendwie gehört eine Lösung her. Ich bin ja leider/zum Glück auch keine 20 mehr…
Also ein bissl durchs Internetz gezogen, diverse Plattformen, Foren etc. durchstöbert und beschlossen: „…So ein kleiner Wohnwagen gehört her…“
Eine Weile hats gedauert und dann hab ich doch das passende Modell (so hoffe ich doch) gefunden: Ein alter Eriba Pan Familia (angeblich für 3 Personen).

Zugeschlagen, heimgebracht, angeräumt und ein paar Tage später nach Tschechien zum alljährlichen „mit-dem-Crosser-in-einem-Nachbarland-die-Gegend-erkunden“…
Demnächst hier in diesem Theater ein Bericht!

Mai 02

Trainingslager 2017/2

StartnummerSo – ich bin wieder da, und wie ich hier versprochen habe, gibts ein kleines G’schichtl: Die Anreise war – trotz einiger kleinerer Baustellen auf der/den Autobahn/en stress- und staufrei und ich bin rechtzeitig (eigentlich viel zu früh) in Livorno (Insider-Schmäh an die „Bike-Zombies“: die Verkehrszählerinnen sind noch im Dienst).
Nach dem einchecken suche ich mir ein ruhiges Platzerl, breite meinen Schlafsack aus und schlafe während der Überfahrt. In Sardinien angekommen – die letzten Kilometer hoch in den Nordosten nach Santa Teresa Gallura und im Marmorata Village einchecken (zum Hotel sag ich jetzt nix, lest meine Bewertung drüben auf Google-Maps).

SA, 22.04.:
Einrollen und Gegend erkunden ist angesagt…

SO, 23.04. – Brevetto Uno / Brevet Nr. 1:
Ich steh ein paar Minuten vor 06:00 Uhr in der Morgendämmerung am Start (bei der Rezeption), noch ein paar Randonneure finden sich ein, der italienische Brevet-Präsident drückt mir meine Brevet-Karte in die Hand. Frühstück? Frühstück gibts um die Zeit keines im Hotel. Mir ists egal, ich brauch eh nix… Trotzdem – der Präsi organisiert irgendwie irgendwem, der zumindest eine Kaffeemaschine anwirft und ein paar Brote oder so herrichtet. Nachdem ich eh kein Frühstück brauche, fahre ich einstweilen los. Inzwischen habe ich ja meinen alten 705er-Garmin im Griff und die Strecke gespeichert (und sicherheitshalber ein Akku-Pack und auch das Roadbook eingesteckt). Es ist noch kühl, die ersten zwei Stunden fahr ich noch mit Ärmlingen und Windjacke. Irgendwo bei km 85 oder so kommen von hinten noch 1 Dame und 5 Herren nach und ich häng mich dazu. Flott, flott, flott fahren wir dahin. Bei der Kontrollstelle in Stintino (eigentlich draussen am Capo Falcone) suchen wir ein Geschäft/Cafe/Restaurant/wtf, das uns einen Stempel auf unsere Brevet-Karte gibt – Fehlanzeige. Also wieder zurück nach Stintino, dort einen Stempel holen, eine Jause und ein paar Getränke, Flaschen nachfüllen und es geht (wieder recht flott) zurück.

MO, 24.04.:
Ausradeln, einradeln, Gegend anschauen, Kaffee (und Campari) trinken, Schinken und Käse essen…

DI, 25.04. – Brevetto Due / Brevet Nr. 2:
Ich bin pünktlich am Start (06:00 Uhr), die Italiener nicht wirklich. Ich stemple um 06:10 und fahre alleine los (ich will heute etwas gemütlicher fahren – stehen doch über 200 km mit ca. 2.600 hm auf dem Programm). Es geht wellig dahin (was hier so nach kleinen Schupfern ausschaut kann auch ganz schön wehtun –  es sind viele kleine, giftige 6 – 9%er), die Sonne scheint, der Wind ist schwach – was will man mehr. Eine Kaffeepause da, eine Jauserl dort und ab km 95 oder so wirds ein bissl bergiger. Einsame Strassen, wenig – und vor allem rücksichtsvolle – Autofahrer, der Duft der wilden Kräuter und der Macchia – schon schön! Irgendwo in einem kleinen Dorf noch eine Jausen- und Kaffeepause und trotz der relativ gemütlichen Fahrt bin ich nach knapp 11 Stunden wieder „daheim“.

MI, 26.04.:
Ausradeln, einradeln, Gegend anschauen, Kaffee (und Campari) trinken, Schinken und Käse essen…

DO, 27.04. – Brevetto Tre / Brevet Nr. 3:
Auf dem Programm steht ein 200er drüben in Korsika. Kurz vor 06:00 Uhr mache ich mich auf den Weg vom Hotel zum Hafen. Es ist noch dunkel und irgendwie riecht es nach Regen und der Wind ist verdächtig. Ich drehe nochmal um und tausche die dünne Regenjacke gegen die etwas dickere Löffler Colibri. Und das ist gut so, stellt sich später heraus. Wir treffen uns einander im Hafen, trinken Cappuchino und erfahren dann: „…Das Schiff hat irgendeinen Defekt und kann nicht auslaufen…“. Na gut, der Brevet-Präsident stoppelt eine Ersatz-Runde zusammen und es wird beschlossen, gemeinsam zu fahren. Gesagt, getan – es ist etwas kühler als die letzten Tage, der Wind ist stärker und es fallen sogar ein paar Regentropfen. Meine Vermutung (bzw. Angst), es wird wieder Vollgas gefahren, bestätigt sich zum Glück nicht – alle spüren die Kilometer und Höhenmeter der letzten Tage und es geht relativ gemütlich zur Sache. Domenico (der einheimische Randonneur) führt uns rauf und runter, kreuz und quer über einsame Strassen, abgelegene Dörfer. Ein paar Kaffee- und Jausenstopps sind obligat und auch notwendig – ein paar Mal heisst es: Ärmlinge und Windjacke an / Ärmlinge und Windjacke aus…

FR, 28.04.:
Ausradeln wär angesagt – aber der Wind ist mir zu stark, ich verzichte. Pack mein Klumpert zusammen, räume mein Auto ein und fahr rüber ans Capo Testa und hatsch dort im Sturm ein bissl herum. Dann zurück, Mittagessen, auschecken und ab in die Heimat…

Trainingslager Spatzi-/Mösen-Vergleich:
897 km + 9.744 hm hab ich in der Woche gemacht – Strecken- und sonstige Details auf Strava

viel mehr Foddos gibts im Album

Rennradfahren in Sardinien:
Die beste Zeit ist auf jeden Fall der Frühling, Herbst geht auch (laut sardischen Renradlern), im Sommer ist es viel zu heiss und alles ist verdörrt…
Die Strassen sind durchwegs gut asphaltiert und ausreichend beschildert, eine Strassenkarte (analog) oder eine entsprechende App – ich verwende MAPS.ME (gratis) und phonemaps (ein paar Euro) – sind anzuraten, es gibt etliche kleine Verbindungsstrassen und auch ein paar Sackgassen.
Es geht – zumindest im Norden –  immer bergauf, bergab, kaum längere flache Stücke, Steigungen von 4% bis 9%, wenige 10-12%, aber die kleinen sind tückisch (vor allem, wenns den ganzen Tag so dahingeht – die Einheimischen fahren alle Kompakt und 12-32 oder sogar 12-34).
Rechzeitiges Flaschen nachfüllen nicht vergessen, Brunnen sind rar und die Orte sind manchesmal weit auseinander (und nicht überall gibts ein Lokal).
Fragen, Wünsche, Kochrezepte?

Apr 15

Trainingslager 2017/1

Starterliste für die "1.000 KM"Viele Jahre lang waren die „Bike-Zombies“ (entweder alle oder fast alle – mit einem „Gastfahrer“) so um die Osterzeit herum gemeinsam auf einem sogenannten „Trainingslager“ – in Mallorca, in der Toskana, wieder in Mallorca, in der Emilia-Romagna usw. usf. Heuer wirds (leider) nix. Wir kommen ned zsamm – finden irgendwie keinen Termin und kein Ziel das alle anspricht und so kocht jeder sein eigenes Süppchen…
Ich hab lange überlegt:
wieder einmal Mallorca? – da kenn ich ja schon fast alles,
oder wieder einmal Kroatien/Istrien? – da bin ich eigentlich eh fast immer Ende September und kenn auch schon viel,
oder Toskana? – ich weiss nicht…
Und dann bin ich beim surfen auf den „Giro Sardegna“ gestossen und das hat mir irgendwie doch recht gut gefallen. In Sardinien war ich das letzte Mal vor ungefähr 40 Jahren, also ist es eh wieder einmal an der Zeit.
Dann die Qual der Wahl: Welche Variante nehm ich – Grangiro, Mediogiro, Tour oder 1.000 km?
Nachdem ich ja ein „richtiger“ Randonneur werden will (und auch schon meine ersten 200er hinter mir habe), habe ich mich dann endgültig für die „1.000 KM“ entschieden.
Also angemeldet, Hotel und Fähre gebucht, bezahlt und demnächst ist es soweit.
Heut kam die aktuelle Startliste – immerhin bin ich nicht der einzige Österreicher (einer ist noch dabei) und für die 1.000 KM sind 19 Fahrer gemeldet…
Ich werde berichten, wie es war…

Okt 11

Kudos, KOM’s, Segmente…

StravaDer Titel beinhaltet für dich nur Fremdwörter? Dann bist du kein(e) Radler(in). Strava – seit ??? der ultimative Spatzi-/Mösen-Vergleich für alle Arten von Radlern (RR, MTB, Crosser in allen Variationen…). Irgendwer ist auf einem Segment schneller – umziehen, aufs Radl und los – das kanns doch nicht geben…

Ich bin natürlich auch vertreten, aber: eigentlich nutz ich die Plattform nur als externe Datensicherung für meine radlerischen Aktivitäten. Seit langem fahr ich keine Wettkämpfe mehr – zu alt, zu schwach, kein Ehrgeiz. Ich bin nur mehr der Genussradler, fahr zum Zwecke der Gehirnwäsche (im positiven Sinn), um mir die Gegend anzuschauen, neue Gegenden kennen zu lernen etc.

Und so ist es mir auch relativ wurscht, wie viele „Kudos“ ich für eine Runde bekomme und ich selber vergebe auch eigentlich nie oder selten Kudos. Das hängt aber nicht damit zusammen, dass ich die Leistungen meiner Radlerkollegen nicht schätze/bewundere, sondern: ich schau ja kaum und hab nicht soviel Zeit

Okt 02

Kroatien 2016 – Krk

Die inzwischen schon jährliche Kroatien-Reise so um Mitte/Ende September steht an. Der „neue“ Bulli provisorisch eingerichtet, alles notwendige Glumpert eingeladen und abgefahren. Ziel diesmal: Krk. Wunderbares Spätsommerwetter, schwacher Verkehr auf der Autobahn, feines Funk-Soul-Musik-Gemisch aus den Boxen – was will man mehr. Erste Station: Der Campingplatz in Njivice – überraschend voll noch (und nicht nur Pensionisten), trotzdem einen schönen, ruhigen Stellplatz gefunden. Stromkabel angesteckt, im WLAN eingeloggt, funktioniert in halbwegs annehmbarer Geschwindigkeit, der moderne Nomade ist glücklich.
Die nächsten Tage mit dem Crosser herumgegondelt, viel auf und ab auf einsamen Nebenstrassen, ein paar Wanderwege abgefahren (und den Crosser getragen/geschoben – wäre aber auch mit einem MTB nicht alles fahrbar). Diverse Pausen zum guggen, für ein kurzes Bad im Meer, für den Genuss von Schinken, Käse, Kaffee, Mineralwasser, Cynar-Soda… Abendessen in Njivice (eigentlich eh nur ein reines Feriendorf mit etlichen Hotels, Pensionen und dem Camp) – an der Strandpromenade und im Zentrum gibts die in Urlaubsorten üblichen, austauschbaren Restaurants, Pizzerien, Cafes etc., also kann ich keinen Spezialtipp verraten – Speisekarte überall ziemlich gleich, ich hab gut gegessen, es waren keine vom-hocker-reisser dabei (hab aber nicht alle Lokale durchprobiert).
Dann einen Wechsel nach Punat ins Camp Pila – dort war schon wesentlich weniger los – am Campinplatz und im Ort. Den Süden der Insel abegeradelt (es gibt eh nur 2 Strassen) und eine MTB-Tour mit dem Crosser gemacht (ist mit fluchen, schieben und tragen eh gegangen). Dann im Ort eine ordentliche Konoba gefunden (Konoba Sidro) und dort mehrmals hervorragend gegessen!
Eine Wanderung (geht auch mit einem MTB nicht) auf den höchsten Berg der Insel (den Obzova, 569 mtr) hab ich auch gemacht und dann war eigentlich alles, was ich vorhatte abgehakt…

Fazit:
Für Badefreunde ist Krk sicher interessant, viele Strände und kleine (tw. auch einsame Buchten), für Rennradler tadelloses Trainingsgebiet, allerdings viel auf und ab mit manchesmal ordentlichen Steigungen (siehe meine Runden auf Strava – suchen nach Krk 2016) und die Insel ist bald „abgeradelt“. Crosser und/oder MTB-Touren gibts wenig – alles dicht bewaldet bzw. mit undurchdringlichem Buschwerk bedeckt, wenig Feld- oder Wander-Wege wie bei uns…
Und:
Die „Inneneinrichtung“ bei meinem neuen Bulli gehört doch noch etwas überdacht und verbessert…

Da noch ein paar Foddos (einfache Knipsereien mit Wischtelefon und/oder kleiner Digicam), mehr davon gibts hier im Fotoalbum und mit einem Klick auf das mittlere Symbol rechts unten zeigt den Aufnahmeort auf der Karte an (etwas verkleinern – die Karte – hilft, hab ich gerade festgestellt!)

Sep 10

Bucklige und Schleiferl

Nach dem anstrengenden gestrigen Tag/Abend war heute wieder einmal eine ordentliche (ist ungeplant etwas länger geworden) Ausfahrt angesagt. Von meinen Trainings-/Ausfahrts-Partnern haben einige nicht gewollt, andere waren nicht da und so bin ich halt alleine losgefahren (ist mir manchesmal – aus verschiedenen Gründen – eh lieber). Geplant war ein Besuch beim Mössner und dann: Fragezeichen. Also rüber nach Mattersburg, rauf auf die Rosalia (mit einer – für mich – überraschend guten Zeit – sogar mit dem relativ schweren „2er-Radl“). Dann kurz überlegt: fahr ich gleich nach Schwarzenbach oder mach ich noch ein Schleiferl über Wiesmath? Die Wahl – bei dem Traumwetter – fiel auf Wiesmath und die „Hölle“ runter, dann rauf zum Mössner. Ein kleines Jauserl, wieder runter und dann – beim Gedanken an die Auffahrt aus „Schölderl“ hab ich dann doch den Entschluss gefasst, noch ein Schleiferl anzuhängen. Also über Kobersdorf nach Oberpullendorf, dort im Supermarket Getränke kaufen und Flaschen nachfüllen. Weiter Richtung Lutzmannsburg, die Variante über den „Mittelpunkt des Burgenlandes„. Dann weiter nach Lutzmannsburg und nach Deutschkreutz (traditionell Kaffeepause im Cafe Goldmark). Weiter über Ungarn nach Mörbisch und (wenn ich schon die passende Wäsch anhab) noch auf einen Drink zum Strommer in Purbach. Und so sind doch kanppe 170 km und ein paar hm zsammkommen…