Okt 10

Kurztrip zum Garda-See

cimg0145.JPGNoch ein paar Tage Urlaub, im Garten ist alles notwendige getan, die Trainingsrunden im Nordburgenland kenn‘ ich auswendig… – ein paar Tage „irgendwo“ wären nicht schlecht!
Gesagt, getan – Reisen (fast) wie früher: Die Hippiekarre gepackt, Reisepass, ein paar Euros und los gehts: auf nach Riva del Garda…
Es ist relativ wenig los, die Saison ist jedoch noch nicht ganz vorbei, es sind noch etliche – auch deutschsprachige – MTBer unterwegs.  2 1/2 Tage bin ich mit dem MTB unterwegs, feines Wetter, traumhafte Gegend, leichte + schwere Strecken, toller Kaffee, von der Pasta, dem Käse und anderen italienischen/südtiroler Köstlichkeiten brauch ich ja nix zu schreiben… Ich schlafe im Auto – das „Lido Palace“ wird ja gerade umgebaut, dusche in den Raststätten auf der nahe gelegenen Autobahn…

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Okt 01

MTB-Runde

kaisereiche.jpgHeute wieder einmal etwas mehr Text…
Irgendwie fehlt mit ja momentan die Zeit und die Lust am Bloggen…
Es herbstelt, die Gartensaison ist fast vorbei, es wird etwas ruhiger und ich wechsle jetzt ab und zu aufs MTB und geniesse die Farbenvielfalt im Leithagebirge, den Herbstgeruch…

Sep 08

3 Mädchen und 4 Buben

…treffen sich in Wildon zum traditionellen „offiziellen Saison-Abschluß-Radmarathon“. Anreise ist schon einen Tag vorher, wir treffen einander bei der Startnummernausgabe, besprechen das Abendprogramm und fahren dann in den Buschenschank „Bockmoar„, der schon längst kein Geheimtipp mehr ist und genehmigen uns ein anständiges Abendessen und ein paar Gläser Wein…
Ich fahre dann wieder hinunter nach Wildon, stelle mich auf meinen „Stamm“-Parkplatz hinten bei der Trabrennbahn.
Um 06:00 Uhr werd‘ ich munter, koche Tee, marschiere eine Runde – es ist herbstlich frisch – das Thermometer zeigt 7°C. Dann rauf aufs Rad, nach vor zur Kantine – ein 2. Frühstück: Kaffee, ofenwarme Buttersemmeln…
Zurück zum Auto, umziehen, ein bißchen warmfahren, Treffpunkt für die 4 Buben und 1 Mädchen (die beiden anderen Mädchen fahren nur die Familienstrecke) ist 07:30 Uhr bei der Kirche. Schwierig genug, einander zu finden – es sind wieder mindestens 5.000 (!) Männlein und Weiblein am Start (mit allen Arten von Fahrrädern – vom Einkaufsradl mit Packtaschen über Trekking-Radln bis hin zu hochgezüchteten Rennmaschinen…). Fast pünktlich geht es los, blockweise werden die Fahrer/innen losgelassen, die Sonne kommt schön langsam heraus, es ist aber noch recht frisch. „Unser“ Block kommt dran, wir fahren los – hoppla – eine Streckenänderung! Irgendwie fahren wir ganz anders als die letzten Jahre, macht nix, sehen wir andere Teile der Steiermark… Das blöde ist nur, wir rechnen mit den uns schon bekannten ersten 2 Bergen (wo wir wissen – wie lang, wie steil, welcher Gang…), es kommen aber 2 neue Anstiege und die (zumindest der Erste) tun schon weh – ich bin wohl zu schnell hineingefahren… Macht nix – diesmal ist es ja kein „Rennen“, sondern wirklich eine gemütliche gemeinsame Ausfahrt.
Wir bleiben bei jeder Labe stehen, essen und trinken, plaudern mit Bekannten und Unbekannten, schwingen uns wieder auf unsere Räder und fahren weiter. Nach 5:05:44 sind wir im Ziel – reine Fahrzeit ca. 4:20:00 (= Schnitt knapp über 30 kmh) – gehen duschen, umziehen, setzen uns vor dem Zelt in die Sonne und genießen den Nachmittag…
Die Radmarathon-Saison ist damit für heuer beendet…

vor dem Startcimg0104.JPGcimg0108_2.jpg


Sep 03

Blog-Abstinenz, weil…

…das Wetter zu schön ist,
…und es daher wichtigere Dinge gibt – z. B.:
Chilis, Paradeiser, Gurken etc. ernten und essen, einlegen/einkochen/sonstwie verarbeiten,
den Gemüsegarten herrichten für die Herbstsaat (Pak Choi, Kohl, Knoblauch, Zwiebel…)
bei herrlichem Herbstwetter mit dem Rennrad durch die Gegend rollen…
ach ja – einige Zeit mit Arbeiten verbringen (ungern – aber irgendwie braucht man doch ein paar Euros…).
Also – bleiben Sie mir gewogen, es wird wieder die Zeit kommen, wo ich mehr Zeit vor dem PC und in den Weiten des Internetz verbringe und Sie versorge mit – Seiten/Geschichten/Artikeln, die die Welt nicht braucht…

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Jul 27

Pyhrnpaß, Hengstpaß, Kaiserau…

Der Selzthaler Radmarathon
– ein Theaterstück zum selbermachen aus dem richtigen Leben:

Die Fakten (laut meinen technischen Apparaturen):
143,42 km, 2.016 hm, steilstes Stück (rauf nach Kaiserau) 18%, Zeit 5:47:43.

Haupt- und Nebendarsteller (bei manchen werden nur die Nick-Names aus dem Bikeboard genannt, unter denen die Darsteller eher bekannt sind):
Rudi.H., Georg V., Manfred L., Lotte V., Pepi K., Gerhard G.,  Stone666, kaleb, chriz.
Die Statisten: ca. 420 Damen und Herren, deren Namensaufzählung wohl den Rahmen sprengen würde…

So – nachdem ich ausnahmsweise keine Story erzählen will und das Web 2.0 ja auch als „Mitmach-Web“ bezeichnet wird, darf sich jetzt jede(r) Leser(in) seine eigene Geschichte dazu ausdenken bzw. niederschreiben, im Web verbreiten, mir mailen…

StartkarteGeorg und Rudi am StartLabe Gstatterboden

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Jun 02

LB-RM 09 – DNF

…Titel zu kryptisch? – hier auf österreichisch:
Leithaberg-Radmarathon 09 – ned fertiggfoahn…
was heißt „nicht fertig gefahren“, nicht einmal gescheit begonnen – und zwar weil:
Freitag Nacht in der Arbeit verkühlt, trotzdem Samstag arbeiten gewesen. Samstag geschont, Anti-Erkältungsbad, viel Tee…
Weil ich’s versprochen hab‘, bin ich am Sonntag nach Purbach. Trotz Thermo-Unterleiberl, Langarm-Trikot, Haxen einschmieren mit „unsichtbarer Strumpfhose“ war mir echt kalt. Beim Einrollen hatte ich das Gefühl – es wird schon für ein unauffälliges mitrollen in einem Packl reichen…
Dann wurde ewig der Start verschoben – als es endlich los ging war mir richtig kalt…
Meine Beine sind schwer wie Blei, ich komm‘ einfach nicht weiter, hab‘ einen viel zu hohen Puls und schau wirklich 2mal auf mein Hinterradl, weil ich glaub, ich hab einen Patschen…
In Donnerskirchen rauf werd‘ ich immer langsamer, mir wird aber nicht warm, sondern immer kälter… Noch vor der S-Kurve krieg ich einen richtigen Schüttelfrost – das wars dann, umdrehen und retour. Muß mich zwischen DoKi und Purbach 2mal hinsetzen, sonst hätts mich vom Radl g’schüttelt…

Mrz 18

Ende ohne (?) Schrecken

Es ist soweit – ich gebe eines meiner Hobbys auf: das Rauchen.

 Warum?
Ich rauche nun seit ungefähr 33 Jahren, seit ca. 25 Jahren „Gauloises ohne Filter“. Keine Ahnung, warum ich damit angefangen habe – Gruppenzwang, Lässigkeit, Revoluzzertum…? Ist ja auch egal. In den „wilden“ Jahren und den Zeiten in der Gastronomie sicherte ich mit der Menge an täglich konsumierten Gauloises sicher einen Arbeitsplatz in der Zigaretten-Fabrik. Vor ungefähr 10 Jahren kaufte ich mir endlich wieder ein Rennrad und begann wieder Sport zu betreiben (warum steht hier)…
Obwohl ich ja eigentlich nur „zweng der Gaudi“ und um etwas „Heimatkunde“ zu betreiben mit dem Rennrad im Burgenland herumfuhr, wurde ich durch einen Freund überredet, an einem Radmarathon teilzunehmen.
Das wars dann – ich wurde auch aufs Rennradeln süchtig…
Nach etlichen Trainings-Kilometern und einigen Marathons merkte ich natürlich, daß nicht nur mein Alter, sondern auch (oder gerade) mein Zigaretten-Konsum meiner sportlichen Leistung nicht gerade förderlich war…
Außerdem wollte ich das Rauchen sowieso reduzieren, die „Genuß“-Zigaretten wurden eigentlich weniger, die „Routine“-Zigaretten immer mehr – z. B. warten auf ??? – Erst einmal eine rauchen, bei meiner Liefer-Tour Kunde Nr. xxx erledigt – eine rauchen, am PC ein kleines Problem – eine rauchen usw. usf.
So kam ich auf die Idee: Mehr Sport und weniger rauchen – aber wie stell‘ ich es an???
Die Methode „ganz einfach nix mehr rauchen“ funktionierte nicht, täglich ein paar Zigaretten weniger rauchen auch nicht, also der Griff zur „chemischen Keule“…
Vom Doc meines Vertrauens „Champix“ verschreiben lassen und es wirkt (bis jetzt) tatsächlich. In der 1. Woche war allerdings kaum eine Veränderung zu bemerken, ich hab‘ (fast soviel) geraucht wie immer, in der 2. Woche ca. die Hälfte (die körperlichen Entzugserscheinungen waren aber nicht ohne), und dann immer weniger (die Lust am Rauchen wird tatsächlich geringer). Dann hab ich nur mehr 2-3 Zigaretten täglich geraucht (die mir eigentlich nicht geschmeckt haben, bzw. ist mir manchesmal richtig schlecht geworden – etwas, auf das ich eigentlich schon Jahre gewartet habe, denn ich hab immer gesagt „…wenn ich einmal huste wie ein Tuberer, oder wenn mir richtig schlecht wird, dann hör ich auf…“).
Jetzt habe ich seit 5 Tagen keine einzige Zigarette geraucht. Allerdings muss ich gestehen, die Gedanken kreisen schon noch viel um Zigaretten – gerade in Situationen wo ich früher viel geraucht habe, z. B. jetzt, beim Tippen am PC…
Ich bin ja richtig gespannt, ob ich Nichtraucher bleibe…

 P.S.: Ein paar Postings/Einträge in diversen Blogs bzw. Foren scheinen mir doch etwas unglaubwürdig – wenn’s nicht gelogen ist, ist’s zumindest gut erfunden… – oder die Autoren waren keine Raucher, sondern maximal Paffer…

Dez 28

Weihnachtsausfahrt 2008

…wurde schon abgemahnt – „…wo sind die Fotos?…“
Hab heuer die traditionelle Weihnachtsausfahrt nicht alleine unternommen, sondern bin mit Gerhard M. (sponsort die Reifenindustrie, hat – angeblich – bei jeder Ausfahrt einen Patschen) eine kleine Runde durchs Leithagebirge gefahren…
– Und bin wieder zu der Erkenntnis gekommen: Ich bleib‘ lieber mit dem Rennrad auf der Straße – mein Uralt-MTB und mein (hauptsächlich winterlicher) exzessiver Nikotin-Genuß erschwert das Radeln im Wald ungemein…

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Nov 05

Rad-Marathons 2008 – Rückblick

…Die Radmarathon-Saison 2008 ist vorbei – Zeit für einen kleinen Rückblick:
9 Radmarathons bin ich heuer gefahren („Tour de Pelso“ in Ungarn musste ich leider wegen Terminkollisionen – „Euro 08“ sei Dank – auslassen). Insgesamt 3.655 km mit dem Auto zur An- und Abreise an den jeweiligen Standort wurden absolviert (im Vergleich dazu die Streckenlänge aller 9 Marathons: ca. 1.120 km), einige Euros an Spesen verbraten, erspart hab‘ ich mir Dank meiner „Hippie-Karre“ etliche Euros für Pensionen/Hotels…startnummern.jpg
Etliche Bekannte/Freunde habe ich auch wieder getroffen –  nomadengleich ziehen die immer wieder selben Leute quer durch Österreich, um sich mit gleichgesinnten zu messen, um die Gegenden zu genießen,  sich über Berge zu quälen, bei Hitze, Regen und/oder Wind ihre Kilometer abzuspulen…
Einige Marathons bin ich mit Teamkollegen vom „Radteam Lautner Heizung“ gefahren, bei einigen Marathons wollt ich mein Rennradl schon in den Graben schmeißen (ich bin ja wirklich kein Bergfahrer), bei einigen anderen hatte ich wirklich eine gute Form und es ging flott und problemlos dahin…
Jetzt ist ja eigentlich „Ruhezeit“, aber das wunderbare Spätherbstwetter treibt mich doch noch öfters hinaus, gemütliche Ausfahrten durch’s Nordburgenland werden absolviert…
Nebenbei wird schon an die Saison 2009 gedacht, wo werde(n) ich/wir fahren, neues Material wird gebutachtet, einige Teile habe ich schon gekauft, gute Vorsätze (weniger rauchen, mehr trainieren…) gefasst… – man wird sehen

Okt 27

Ein schöner Sonntag…

Zwischen durchguggen, aussortieren, bewerten, in die Datenbank eintragen, auf ebay einstellen usw. von etlichen Büchern hab‘ ich mir doch an diesem schönen, sonnigen Tag die Zeit genommen, mich auf mein Rennrad zu schwingen und eine „Koglrunde“ zu drehen…
Fast windstill, sonnig, ungefähr 15° – ideales Radlwetter. Die Saison ist ja schon vorbei, also kein fahren nach Trainingsplan, sondern gemütlich nach Lust und Laune dahinrollen, ein paar Intervalle fahren, Zeit und Muße ab und zu stehen zu bleiben, Fotos zu machen, ein Zigaretterl zu rauchen…

wo ist der Inhalt ?am KigelbergRudi rastet rauchend...

Zu Hause dann duschen, essen und – quasi als Höhepunkt – einen Becher heißen (richtigen) Kakao mit einem Schluck (richtigen) Rum im Wohnzimmer genießen, den Blick ab und zu auf das Glasfenster des Ofens, schmökern in Elias Canetti’s „Stimmen aus Marrakesch“…