Mai 09

Riz Abadie Aschenbecher

Als die Werbeartikel noch kleine Kunstwerke waren

Beim zusammenräumen in meiner Glumpert/Antiquitäten/Raritäten/Werbematerial-Sammlung gefunden. Ein Werbe-Aschenbecher (aus Bakelit ?) der Firma Riz-Abadie (die auch in Wien eine Fabrik hatte). Scheint ein wirklich seltenes Stück zu sein, hab beim „googeln“ nix gefunden. Sollte jemand Informationen haben – her damit !

Mrz 28

Elke Mischling

Da krieg ich ein Mail mit dem Text: „…Was für dein Blog?…“ und als Betreff steht dort: 81 – ?
Etwas verwirrt such ich nach einem Link, einem Bild, einem Video… – nix. Des Rätsels Lösung: Eine alte Freundin aus Jugendzeiten winkt mit dem Zaunpfahl – immer irgendwelche KünstlerInnen von weiß der Teufel woher in meinem Blog, und aus der unmittelbarem Umgebung nix…
Sorry, Liebe Elke – jetzt aber endlich…
81 reißt mich persönlich nicht so vom Hocker, die „alten“ Sachen gefallen mir besser.
Aber, Leser/Gugger und Leserinnen/Guggerinen macht Euch doch selbst ein Bild auf Ihrer WebSite!

Dez 17

La Chapelle des Carmélites

Aus der Reihe: „Was sich so in den Bücherkisten findet…“

„La Chapelle des Carmélites Lisieux“

15 Ansichtskarten in einer Mappe, Format 15 x 9 cm. Alle Bilder hier

Nov 30

Donnersdorf 28

Bei meinem Kuraufenthalt in Bad Radkersburg hatte ich zwischen den verschiedenen Therapien und am Wochenende natürlich etwas Zeit, die Umgebung mit dem MTB zu erkunden. Direkt am Radweg entdeckte ich eine(n) alte(n) Gutshof/Mühle – sowas reizt mich immer, zumal die Tore offen waren…

Die nachträgliche Recherche hat ergeben:

Donnersdorf – „Julius-Meinl-Mühle“
„…Bei der von Julius Meinl II. 1924 erworbenen Anlage handelt es sich um eine in ihrer Geschlossenheit seltene und überaus gut erhaltene, repräsentative Mühlenanlage aus dem 19. Jahrhundert. Sie besteht aus dem Mühlengebäude, dem Wohnhaus, mehreren Wirtschaftsgebäuden, einem eigenen Kraftwerk mit Wehranlage und einer Säge mit jeweils vollständiger historischer technischer Ausstattung…“

Text stammt aus dem Prospekt/Folder „Tag des Denkmals 2009“ – Steiermark / Kreativität und Innovation 27. September 2009

Mehr Bilder und in voller Größe auf meinem Flickr-Album.

Aug 23

Das Auge – Mortelle Randonée

Einer meiner Lieblingsfilme:

Das Auge
…ist der Name eines Detektivs, der eine Mörderin (Isabelle Adjani) deckt…
Man nennt ihn „Das Auge“ und hält ihn für einen Sonderling. Eines Tages erhält der Privatdetektiv einen vermeintlich banalen Auftrag. Er soll eine gewisse Marie (Isabelle Adjani) beschatten, mit der sich Millionärssohn Paul eingelassen hat. Bald nimmt der Fall eine düstere Wendung: Paul ist tot, die junge Frau seine Mörderin. „Das Auge“, der in Marie seine verstorbene Tochter zu erkennen glaubt, folgt ihr quer durch Europa. Sie mordet weiter, er macht sich – ohne dass Marie etwas ahnt – zu ihrem beschützenden Komplizen …Wie sein Vorbild Alfred Hitchcock verknüpft Regisseur Claude Miller („Das Verhör“) schwarzen Humor mit der Spannung des Unerklärlichen. Ebenso virtuos wie der „Meister des Suspense“ legt Miller seine Fallen aus, in die der Zuschauer tappt.

Mein Lieblingszitat:
„…Sie raucht Senior Service und hört beim Bumsen La Paloma…“

dasauge.jpgdas_auge.jpg

„…Ich hieß nicht immer „das Auge“. Früher nannte man mich „das Ohr“. Ein überwältigender Michel Serrault als ausgelaugter Detektiv, der den Verlust seiner geliebten Tochter Marie nicht verwinden kann – und ihr verblaßtes Bild in eine von ihm verfolgte (und bald schon beschützte) Serienmörderin (die nach vollbrachter Tat stets »La Paloma« trällernde Isabelle Adjani), hineinprojiziert. Von Brüssel führt die tragikomische (von Pierre Lhomme delikat fotografierte) Hetzjagd über Baden-Baden, Rom, Biarritz und weitere Umwege bis an den Kreuzpunkt des doppelten Wahnsinns. Noch in der letzten Nebenrolle (Audran, Brialy, Frey, Marchand, Page) hochkarätig besetzt, läßt sich an Claude Millers extravagant-tödlichem Film auch der Unterschied zwischen stilvoll und stylisch studieren (etwa im Vergleich zu Stephan Elliotts schaurig verunglücktem Remake)…“

Aug 09

Radsportwochenende – Teil 3

Nach der eigentlich schon anstrengenden Woche und vor allem der „Expedition“ nach Großmürbisch wollte ich eigentlich für ein oder zwei Tage nicht mehr aufs Rennrad steigen (schon gar nicht bei einem Wettkampf), aber was solls…
Also, den Renner eingepackt, zeitig aufgestanden und nach Stadtschlaining gefahren.
Startnummer ausgefasst.
Warmgefahren.
Beine sind gar nicht so schlecht.
Natürlich ein paar Bekannte/Freunde getroffen (aus dem Seewinkel, aus dem Bikeboard, aus ???).
Pünktlicher Start bei schönem Wetter. Über die ersten 2 Steigungen drübergeraschelt. Eingereiht in eine Gruppe. Schnell und schneller nach Oberwart und weiter Richtung Großpetersdorf. Den Stich bei Burg drübergedrückt (da hats aber schon weh getan), in der Gruppe geblieben. Zurückgeschaut. Hui, große Gruppe. Also, obwohl ich mich eigentlich „verstecken“ und nur „mitrollen“ wollte, war ich doch sicherheitshalber immer relativ weit vorne dabei – nämlich weil:
Springen vorne welche weg, reißt ein Loch auf – isses vorbei mit lustig…
Bei der Labe im Vorbeifahren eine Flasche Wasser ergattert, mit ordentlichen Tempo weiter. Komisch, irgendwie wird das Tempo langsamer, ein Bekannter und ich fahren nach vorne, machen ein bißl Tempo und keiner will mitarbeiten. Na egal, ich ziehe vorne Richtung Stinatz, mache das Tempo und dann – auf der langen Steigung – kommt es, wie es kommen muß: Ich seh es „blitzen“, muß nachlassen, die Lutscher ziehen von hinten vorbei und spucken mich wie einen Kirschkern aus – ich kann die Gruppe nicht mehr halten.
Also, Gel Nummer Drei konsumieren, etwas rausnehmen, Rhythmus wieder finden, nachfahren…
Nach und nach hol ich wieder ein paar „Ausgespuckte“, häng mich dazu, schau auf die Uhr, fahr vorbei…
Vor Pinkafeld gibts noch eine kleine Labestelle, ich nehm im Vorbeifahren eine Banane, trink noch ein Gel dazu und fühl mich eigentlich gar nicht sooo schlecht…
Wie bei einem Countdown zähl ich die letzten Bergerl/Hügerl/Wellen, überhole überraschenderweise noch ein paar Teilnehmer und bin nach 03:48:irgendwas im Ziel.
Zeit passt für mich.
Bißl schneller als im Vorjahr.
Ein paar „herbrennt“.
Essen, Trinken, ein bißl plaudern.
Heimfahren.
Und jetzt:
3 Tage (oder so) nicht aufs Rennrad
(wenn ichs aushalt…)

Jul 19

Panonski Maraton

7. Panonski Maraton Treh Dezel
7. Pannonischer Drei-Länder-Radmarathon

Aufmerksam geworden durch einen Beitrag im Bikeboard – nix Besseres vor (die Streckenführung vom „Wachauer“ hat mir nicht gefallen), also ab nach Lendava in Slowenien zum „7. Pannonischen Drei-Länder-Radmarathon“ – 105 km und 423 hm. Anfangs hat es zwar recht amateurhaft ausgesehen, aber die Burschen und Mädels hatten alles im Griff. Startnummernausgabe, Streckenmarkierung, Streckensicherung, Begleitfahrzeuge, Labestationen (ich glaub 5 auf der 105 km-Strecke !) – alles höchst ordentlich und professionell. Einziges Manko: keine Zeitnehmung – weder Chip, noch Einlaufliste oder so…

Pünktlich um 09:00 Uhr der (neutralisierte) Start – schätzungseise ca. 100 Fahrer/innen auf der 105-km-Strecke, es geht flott dahin. Irgendwann bei km 20 oder so flieg ich aus dem 1. Packl – die sind mir einfach zu schnell… Das 2. Packl kommt von hinten nach, ich häng mich rein und es geht großteils flach bzw. leicht wellig (Streckenplan und Höhenprofil weiter unten ) dahin. Es hat in der Nacht etwas gewittert und abgekühlt, die Temperatur ist richtig angenehm, ich brauch bei keiner Labe stehenbleiben, nehm nur einmal (ungefähr in der Mitte – nach dem „Überraschungshügerl“ mit 15%) im Vorbeifahren eine Flasche und fahr mit dem Packl nach 2:59:57 (Schnitt: 35,00) durchs Ziel…

Fazit: Für € 12,00 (Voranmeldung) bzw. € 15,00 bekommts Du einen netten Marathon in schöner Gegend geboten, wo eigentlich alles passt (außer der Zeitnehmung), eine Medaille, reichlich Getränke, Bananen etc., Nudeln mit Salat, freien Eintritt ins Thermal-Frei-Bad – Tombola oder so war auch noch, aber mangels kroatischer/slowenischer/ungarischer Sprachkenntnisse hab ich das nicht so genau gecheckt…

Strecke Lendava

Höhenprofil

P. S.:

Was mir in der Ausschreibung besonders gefallen hat (das könnten sich alle Veranstalter abschauen !)

„…Wir bitten sie den Abfall (Energie-Riegel oder sonstiges) nicht auf der Strecke abzuwerfen…“

Nachtrag:
4 Fotos hab ich mir von hier runtergezogen – 1 hier und die anderen 3 auf meiner Flickr-Seite
7. Pannonischer Drei-Länder-Radmarathon

2. Nachtrag von Feri, einem der Organisatoren:
„…Ich bedanke mich fur ihre Teilnahme.

Trotz den nachtlichen Gewittern, haben sich 346 Radfahrer angemeldet. An der grossen 105 km Strecke=124, an der mittel 50 km Strecke=184, an der mountainbike 28 km Strecke=18 und an der Family 15 km Strecke= 20 Radfahrer. Jeder Teilnahmer bekam eine Medaile, Essen, Getranke, Eintritt in das Bade-komplex und Teilnahme an der Verlosung der Sponzoren Geschanke (1 Scott Treking-Rad, Wellnes-weekende,…)

Die Radfahrer waren froh und zufrieden, dass Wetter war ideal, es gab keine grosse Probleme an der Strecke. Ich hoffe Sie kommen wieder.
Es gab keine Zeitmessung, weil unser Maraton nicht ein Wettkampf ist, der Hauptziel ist die Popularisierung des Radsportes und Rad-rekreation. Mit dem Marathon wollen wir alle Radfahrer zusammenbringen obwohl „halb-Profis“ wie auch die Amatore. Ich hoffe es hat uns gelungen.

Ich lade Sie ein auch nachstes Jahr z dem 8.Pannonischen – Dreiländer Radmarathon 2011; dan wird der Start in Croatien (Sveti Martin na Muri).

Es gibt viele Photos, auf diesen Seiten:

KK Lendava: http://picasaweb.google.com/tivadarferi/7PMTD2010#

Foto L.L.: http://picasaweb.google.si/ligeti11/7Panonski#

Foto B.J.: http://picasaweb.google.com/bokanjoz…ATONTREHDEZEL# …“