Jul 27

Pyhrnpaß, Hengstpaß, Kaiserau…

Der Selzthaler Radmarathon
– ein Theaterstück zum selbermachen aus dem richtigen Leben:

Die Fakten (laut meinen technischen Apparaturen):
143,42 km, 2.016 hm, steilstes Stück (rauf nach Kaiserau) 18%, Zeit 5:47:43.

Haupt- und Nebendarsteller (bei manchen werden nur die Nick-Names aus dem Bikeboard genannt, unter denen die Darsteller eher bekannt sind):
Rudi.H., Georg V., Manfred L., Lotte V., Pepi K., Gerhard G.,  Stone666, kaleb, chriz.
Die Statisten: ca. 420 Damen und Herren, deren Namensaufzählung wohl den Rahmen sprengen würde…

So – nachdem ich ausnahmsweise keine Story erzählen will und das Web 2.0 ja auch als „Mitmach-Web“ bezeichnet wird, darf sich jetzt jede(r) Leser(in) seine eigene Geschichte dazu ausdenken bzw. niederschreiben, im Web verbreiten, mir mailen…

StartkarteGeorg und Rudi am StartLabe Gstatterboden

[anklicken macht größer – noch größer auf Flickr]

Jun 02

LB-RM 09 – DNF

…Titel zu kryptisch? – hier auf österreichisch:
Leithaberg-Radmarathon 09 – ned fertiggfoahn…
was heißt „nicht fertig gefahren“, nicht einmal gescheit begonnen – und zwar weil:
Freitag Nacht in der Arbeit verkühlt, trotzdem Samstag arbeiten gewesen. Samstag geschont, Anti-Erkältungsbad, viel Tee…
Weil ich’s versprochen hab‘, bin ich am Sonntag nach Purbach. Trotz Thermo-Unterleiberl, Langarm-Trikot, Haxen einschmieren mit „unsichtbarer Strumpfhose“ war mir echt kalt. Beim Einrollen hatte ich das Gefühl – es wird schon für ein unauffälliges mitrollen in einem Packl reichen…
Dann wurde ewig der Start verschoben – als es endlich los ging war mir richtig kalt…
Meine Beine sind schwer wie Blei, ich komm‘ einfach nicht weiter, hab‘ einen viel zu hohen Puls und schau wirklich 2mal auf mein Hinterradl, weil ich glaub, ich hab einen Patschen…
In Donnerskirchen rauf werd‘ ich immer langsamer, mir wird aber nicht warm, sondern immer kälter… Noch vor der S-Kurve krieg ich einen richtigen Schüttelfrost – das wars dann, umdrehen und retour. Muß mich zwischen DoKi und Purbach 2mal hinsetzen, sonst hätts mich vom Radl g’schüttelt…

Mrz 18

Ende ohne (?) Schrecken

Es ist soweit – ich gebe eines meiner Hobbys auf: das Rauchen.

 Warum?
Ich rauche nun seit ungefähr 33 Jahren, seit ca. 25 Jahren „Gauloises ohne Filter“. Keine Ahnung, warum ich damit angefangen habe – Gruppenzwang, Lässigkeit, Revoluzzertum…? Ist ja auch egal. In den „wilden“ Jahren und den Zeiten in der Gastronomie sicherte ich mit der Menge an täglich konsumierten Gauloises sicher einen Arbeitsplatz in der Zigaretten-Fabrik. Vor ungefähr 10 Jahren kaufte ich mir endlich wieder ein Rennrad und begann wieder Sport zu betreiben (warum steht hier)…
Obwohl ich ja eigentlich nur „zweng der Gaudi“ und um etwas „Heimatkunde“ zu betreiben mit dem Rennrad im Burgenland herumfuhr, wurde ich durch einen Freund überredet, an einem Radmarathon teilzunehmen.
Das wars dann – ich wurde auch aufs Rennradeln süchtig…
Nach etlichen Trainings-Kilometern und einigen Marathons merkte ich natürlich, daß nicht nur mein Alter, sondern auch (oder gerade) mein Zigaretten-Konsum meiner sportlichen Leistung nicht gerade förderlich war…
Außerdem wollte ich das Rauchen sowieso reduzieren, die „Genuß“-Zigaretten wurden eigentlich weniger, die „Routine“-Zigaretten immer mehr – z. B. warten auf ??? – Erst einmal eine rauchen, bei meiner Liefer-Tour Kunde Nr. xxx erledigt – eine rauchen, am PC ein kleines Problem – eine rauchen usw. usf.
So kam ich auf die Idee: Mehr Sport und weniger rauchen – aber wie stell‘ ich es an???
Die Methode „ganz einfach nix mehr rauchen“ funktionierte nicht, täglich ein paar Zigaretten weniger rauchen auch nicht, also der Griff zur „chemischen Keule“…
Vom Doc meines Vertrauens „Champix“ verschreiben lassen und es wirkt (bis jetzt) tatsächlich. In der 1. Woche war allerdings kaum eine Veränderung zu bemerken, ich hab‘ (fast soviel) geraucht wie immer, in der 2. Woche ca. die Hälfte (die körperlichen Entzugserscheinungen waren aber nicht ohne), und dann immer weniger (die Lust am Rauchen wird tatsächlich geringer). Dann hab ich nur mehr 2-3 Zigaretten täglich geraucht (die mir eigentlich nicht geschmeckt haben, bzw. ist mir manchesmal richtig schlecht geworden – etwas, auf das ich eigentlich schon Jahre gewartet habe, denn ich hab immer gesagt „…wenn ich einmal huste wie ein Tuberer, oder wenn mir richtig schlecht wird, dann hör ich auf…“).
Jetzt habe ich seit 5 Tagen keine einzige Zigarette geraucht. Allerdings muss ich gestehen, die Gedanken kreisen schon noch viel um Zigaretten – gerade in Situationen wo ich früher viel geraucht habe, z. B. jetzt, beim Tippen am PC…
Ich bin ja richtig gespannt, ob ich Nichtraucher bleibe…

 P.S.: Ein paar Postings/Einträge in diversen Blogs bzw. Foren scheinen mir doch etwas unglaubwürdig – wenn’s nicht gelogen ist, ist’s zumindest gut erfunden… – oder die Autoren waren keine Raucher, sondern maximal Paffer…

Dez 28

Weihnachtsausfahrt 2008

…wurde schon abgemahnt – „…wo sind die Fotos?…“
Hab heuer die traditionelle Weihnachtsausfahrt nicht alleine unternommen, sondern bin mit Gerhard M. (sponsort die Reifenindustrie, hat – angeblich – bei jeder Ausfahrt einen Patschen) eine kleine Runde durchs Leithagebirge gefahren…
– Und bin wieder zu der Erkenntnis gekommen: Ich bleib‘ lieber mit dem Rennrad auf der Straße – mein Uralt-MTB und mein (hauptsächlich winterlicher) exzessiver Nikotin-Genuß erschwert das Radeln im Wald ungemein…

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Dez 15

Alles wird gut…

– aber wann?
Die Tage kommen mir so kurz vor.
Es geht eigentlich nix weiter… – ich hab selbst auferlegte Trainingspause, viel Arbeit (im Haupt- und in den Nebenjobs) – bin aber irgendwie lustlos…
Das Wetter ist nicht wirklich „winterlich“, sondern einfach nur beschissen – nass, trüb…
Froh bin ich nur darüber, keinen (Vor-)Weihnachtsstreß zu haben (bezüglich Geschenke besorgen, Lebensmittel hamstern, als würde morgen der Krieg ausbrechen…).
Arbeiten, lesen, ab und zu durch das grausame Fernsehprogramm zappen (die Talk-. Koch- und sonstigen Shows am Nachmittag – das wahre Leben – ???)…
Aber – „auch für uns wird die Sonne wieder scheinen“…