Sep 20

Goulash Disko Festival

Es ist Mitte September, der alljährliche Herbsturlaub (meistens gehts nach Kroatien, mit dem Crosser die Gegend erkunden etc.) steht an. Irgendwann hab ich irgendwo vom Goulash Disko Festival gehört/gelesen und fand die Geschichte schon irgendwie interessant…
Also war der Plan: Runter nach Split, rüber nach Vis, untertags mit dem Crosser herumgurken und am Abend halt ein bissl Musik etc. geniessen und nach 2 Tagen wieder retour aufs Festland und nach ???.

Es kam dann aber doch anders.

Einchecken am provisorischen Campground (mitten in Komiza, ein altes Fabriksgelände [?]) – kein Strom für das allgegenwärtige elektronische Klumpert, ein paar Dixie-Klos und 2 Kaltwasser-Duschen für 200 oder 300 oder 400 zeltende/campierende… Festival-Besucher zwischen 18 und 65 (nein, ich war nicht der älteste!). Kurz darauf fängt es zu schütten an und es schüttet und schüttet. Also rein in den Wohnwagen, kochen, essen, lesen, schlafen…
Am nächsten Tag wunderbares Wetter, also auf den Crosser und eine Inselrunde drehen, am frühen Nachmittag an den Strand zur Hauptbühne meinen Festivalpass holen und eine Info-Runde durch Komiza drehen – wo ist was, wie weit ist es vom Camp zur Mainstage, zur Solar-Stage, wie schauts mit den Kaffeehäusern, Restaurants etc. aus. Dann wieder an den Strand, eine Runde schwimmen, in der Sonne liegen und der Musik zuhören – auf der Hauptbühne (direkt am Strand) jeden Tag von 14:00 Uhr bis 06:00 Uhr (!!!) Musik, wechselweise DJ’s und Live-Bands. Abends Essen gehen und eine Runde schlafen und dann wieder zur Main Stage zum „Abendprogramm“…

Main Stage Lineup

Nachdem Stimmung, Musik, Publikum etc. recht angenehm war, hab ich den ursprünglichen Plan abgeändert und beschlossen, die ganze Woche hierzubleiben.

Also war der tägliche Ablauf ungefähr so:
– Aufstehen, frühstücken, eine Runde mit dem Crosser drehen – viel Auswahl gibts nicht, die Insel ist klein, zu den Buchten/Stränden führen teilweise nur wirklich unfahrbare Wege bzw. sind diese nur per Boot zu erreichen.
– Ein kleines Mittagsjauserl irgendwo, dann an den Strand oder zur Solar-Stage, schwimmen, in der Sonne liegen, Kaffee trinken, lesen, tratschen, guggen…
– Abendessen (überall günstig und gut, es gab auch überall „Goulash-Disko“-Menü’s zu wirklich extrem günstigen Preisen), ein Verdauungsschläfchen und wieder ins Geschehen…

Ein paar Infos/Eindrücke zum Festival:
Die Hauptbühne ist direkt am Strand, nur ein paar m² gross, keine wirkliche Abtrennung zum Publikum, die Musiker/innen spielen auch öfters so mitten drinn, daneben gibts noch ein Info-Standl (Tickets, Merchandising, ein paar Verteiler zum laden der Smartphones/Digi-Cams/wtf.), ein kleines Essens-Standl, eine Bar (alle Drinks zum Normalpreis!) und ein kleines (immer sauberes!) WC-Häuschen.
Die Nebenbühne – „Solar-Stage“ – ist ein paar Buchten weiter, erreichbar für ein paar Kuna per Taxi-Boat (fuhr/fährt fast immer hin und her) oder über einen schmalen Fusspfad…
Nebenbei gibts am Nachmittag und/oder in der Nacht noch ein paar Extra-Aktionen (mitten am Strand zwischen dem tanzenden/chillenden Publikum): Jongleure, Feuerspucker, Hula-Hoop-Artisten usw. usf.

Und was mir besonders angenehm aufgefallen ist:
Alle – Einheimische, Gastro-Personal, Touristen, Gäste, Festival-Publikum – echt easy und entspannt, kein Stress, weder am Gelände noch in der Stadt, einfach überall. Keine Hardcore-Securitys (einfache und lockere Taschen- und Ticket-Kontrolle), keine (uniformierte) Polizei, kein Dreck, kein Wirbel, keine Raufereien, kein Vandalismus…

Jetzt noch ein paar einfache Knipsereien (mit Wischtelefon und/oder Garmin Virb) hier und dada und ein kurzes Video dada… Mehr und bessere Fotos und Videos gibts (wahrscheinlich demnächst) auf der offiziellen Goulash Disko-Festival-Seite und (jetzt schon) auf der FB-Page

Sep 07

Und die Zeit vergeht…

Eine Weile hab ich schon nix gepostet. Immer der selbe Scheiss. Bergwerk. Schlafen. Garten. Einkochen. Rennrad. Schlafen. Bergwerk. Garten. Rennrad… – Sisyphus quasi…
Aber jetzt: endlich Urlaub, zwar nur kurz, aber doch.
Also keinen Wecker stellen – ich werd aber trotzdem automatisch um 02:00 Uhr munter. Ein bissl in den diversen Schupfen, Kammerln und im Ostflügel herumräumen, im Garten etwas mehr machen (ungepflegt bleibt er trotzdem), Paradeiser-Marmelade machen, meinen Wohnwagen (der ja verborgt war und daher leer ist) wieder einräumen, ein bissl radlfoan und am Sonntag: ab nach Kroatien – darüber gibt’s dann eine extra Geschichte…

Georg Danzer: „Und die Zeit vergeht“ vom Album Der Tätowierer Und Die Mondprinzessin

Aug 08

Daily Shot

Nein, ich bin noch nicht in Pension, ich sitz auch nicht dauernd am Radl, ab und zu grobbel ich auch im Garten ummadum. Nicht so gewissenhaft wie andere – bei mir haben die Beikräuter auch ihre Berechtiung, aber die Ernte fällt (meistens) doch zufriedenstellend aus. Momentan gehts mit den Paradeisern los – gelbe, rote, kleine, ovale, runde, eckige, birnenförmige, gefleckte…

Die heutige Paradeiser-Ernte

Im Herbst gibts dann drüben auch wieder Paradeiser-Marmelade,
die war überraschenderweise ruck-zuck ausverkauft (werd halt heuer mehr machen).

Aug 03

Neues Bike – Testfahrt 3

Ausfahrt am 02.08.Die neuen Pedale sind angekommen und wurden montiert, Flaschenhalter, Minipumpe, Satteltasche etc. montiert und dann auf die Waage:
Gewicht ready to race (also mit Pedalen, Flaschenhaltern, gefüllter Satteltasche etc.): 8,4 kg

Also bereit für eine weitere Testfahrt. Dummerweise hab ich gleich aufgezeigt, als unser „Doctor“ eine gemütliche Spätnachmittagsausfahrt in die Bucklige ausgeschrieben hat. Vom Start weg wurde gleich ein bissl aufs Tempo gedrückt (zum Beine aufwärmen), den Sieggrabener hoch dann „normal“, runter und bei der Rampe nach Schwarzenbach rauf kam gleich einmal das 32er zum Einsatz. Flaschen nachfüllen beim kleinen Park am Ortsausgang (Wasserleitung auf der Rückseite des kleinen Aussichtsturmes!). Dann die Hölle rauf, runter nach Bromberg, umme nach Walpersbach und dann rauf über Klingfurth nach Hochwolkersdorf…
Eine wunderschöne Strecke mit ein paar steilen Rampen. Der Bergfetischist „Doctor“ M. und die Bergziege Frau P. haben ganz schön angedrückt, ich hab wieder geschwächelt und bin sogar (ich gebs zu) trotz meines 32er-Ritzels 2mal vom Rad – es war mir zu flott und zu steil…
Dann gings über die Rosalia flott nach Hause.

Testergebnis: bis auf den Sattel (der neue ist noch nicht da) alles wunderbar, das Bike läuft schön und auch bergab und in den Kurven stabil, steif, spurtreu. Vielleicht sitz ich noch einen halben Zentimeter zu weit vorne, mit dem neuen Sattel wird dann nochmal alles einjustiert und dann dauerts halt noch ein paar Fahrten, bis ich mit meinem neuen Bike so „verwachsen“ bin, wie mit meinen anderen Rädern…

Die Details zur gestrigen Ausfahrt gibts dada und – weil gefragt wurde – nein, ich bin nicht mehr auf Garmin Connect, hab ja auf einen Wahoo ELEMNT gewechselt und bin jetzt nur mehr auf Strava

Aug 01

Neues Bike, neues Glück…

Seit einer Weile tendiere ich ja zu Langstrecken-Fahrten und möchte gerne ein richtiger Randonneur werden und eventuell ein paar Bike-Packing-Touren machen. Ein paar Brevets (in Österreich und Sardinien) bin ich ja schon gefahren und war dabei nicht ganz glücklich mit meinem Rennrad.
Also überlegt: mein Quantec umbauen oder eine Neuanschaffung?
Herumgetüftelt und gerechnet und draufgekommen: Umbau kostet fast soviel wie eine Neuanschaffung. Also rüber ins Radlg’wölb, dort kaufe ich immer meine Räder. Aber diesmal: Wunschbike lieferbar erst im September oder so… Na gut, dann warte ich halt.
Aber ich hab ja doch ein paar Blogs, Rennradler- und Randonneur-Seiten bei meinen Favoriten und da hab ich halt ein bissl herumgestöbert und gelesen und Bewertungen angeschaut und dann bin ich halt bei der Canyon-Seite hängen geblieben. Einige Räder haben mich gleich angesprochen und nach einer Weile hab ich mich dann für ein Endurace CF 9.0 entschieden.

Foddo ©:Canyon…

Rahmengrösse etc. war klar, ich bin ja seinerzeit nach allen Regeln der (damaligen) Kunst vermessen (Video-Analyse, Laser-Vermessung etc., danke Andi) worden und mein(e) Rad/Räder wurden dementsprechend eingestellt.
Also bestellt und ein paar Tage später war das Radl da – fast fertig zusammengestellt (Lenker, Sattelstütze und Vorderrad waren zum montieren). Sogar ich als Anti-Handwerker habs in einer knappen halben Stunde zusammengeschrauft gehabt.

Die 1. Probefahrt absolviert, ein bissl an der Sattelhöhe/Sattelausrichtung herumgeschraubt und: Hui – das rennt aber super! Natürlich noch irgendwie ein bissl ungewohnt (die Rahmengeometrie ist halt doch bei jedem Radl ein bissl anders), aber ich bin bis jetzt (fast) hochzufrieden. Einziger Störfaktor: der werksmässig verbaute Fizik-Sattel – der ist mit meinen Gogerln und meinem Popsch nicht kompatibel (ich fahr seit ewig schon Selle-Italia-Sättel). Da hab ich mir jetzt einen geordert und meinen Fizik gibts dann günstig und quasi fabriksneu drüben in der Bucht oder auf Willhaben oder…

Sonst gibts derweil noch nix zu sagen – bin ja erst zweimal damit gefahren…

Jul 16

wahoo ELEMNT – 2. Test

Heute einmal ein Test, ob und wie das Routing funktioniert. Als: Eine schöne Runde mit komoot zusammengestellt, über die Dropbox auf den ELEMNT geschoben und losgefahren. Alles (fast alles) wunderbar. Mein alter Garmin Edge705 hat nur so eine (relativ schwache) blaue Linie angezeigt und ein kleines Pfeilchen (ohne Brille – ich brauch eine Lesebrille – deppert zum lesen) und der ELEMNT zeigt auf seiner sw-Karte dicke schwarze Pfeile (guxte Foddo).

Irgendwie funktionieren allerdings die Abbiegehinweise (mit den oberen LED’s) irgendwie nicht. Liegts an den Einstellungen, hab ich was falsch gemacht, bin ich zu blöd – keine Ahnung, warte auf die Frage-Beantwortung (habs in der FB-Radsporttreff-Gruppe gepostet – wenns ein Leser hier weiss, rein in die Kommentare!).

Akkuverbrauch war bei (fast durchgehend) eingeschalteter Karte und Routing auf der 144 km-Runde (insgesamt knapp über 6 Stunden unterwegs) 47%…