Aug 08

Daily Shot

Nein, ich bin noch nicht in Pension, ich sitz auch nicht dauernd am Radl, ab und zu grobbel ich auch im Garten ummadum. Nicht so gewissenhaft wie andere – bei mir haben die Beikräuter auch ihre Berechtiung, aber die Ernte fällt (meistens) doch zufriedenstellend aus. Momentan gehts mit den Paradeisern los – gelbe, rote, kleine, ovale, runde, eckige, birnenförmige, gefleckte…

Die heutige Paradeiser-Ernte

Im Herbst gibts dann drüben auch wieder Paradeiser-Marmelade,
die war überraschenderweise ruck-zuck ausverkauft (werd halt heuer mehr machen).

Aug 03

Neues Bike – Testfahrt 3

Ausfahrt am 02.08.Die neuen Pedale sind angekommen und wurden montiert, Flaschenhalter, Minipumpe, Satteltasche etc. montiert und dann auf die Waage:
Gewicht ready to race (also mit Pedalen, Flaschenhaltern, gefüllter Satteltasche etc.): 8,4 kg

Also bereit für eine weitere Testfahrt. Dummerweise hab ich gleich aufgezeigt, als unser „Doctor“ eine gemütliche Spätnachmittagsausfahrt in die Bucklige ausgeschrieben hat. Vom Start weg wurde gleich ein bissl aufs Tempo gedrückt (zum Beine aufwärmen), den Sieggrabener hoch dann „normal“, runter und bei der Rampe nach Schwarzenbach rauf kam gleich einmal das 32er zum Einsatz. Flaschen nachfüllen beim kleinen Park am Ortsausgang (Wasserleitung auf der Rückseite des kleinen Aussichtsturmes!). Dann die Hölle rauf, runter nach Bromberg, umme nach Walpersbach und dann rauf über Klingfurth nach Hochwolkersdorf…
Eine wunderschöne Strecke mit ein paar steilen Rampen. Der Bergfetischist „Doctor“ M. und die Bergziege Frau P. haben ganz schön angedrückt, ich hab wieder geschwächelt und bin sogar (ich gebs zu) trotz meines 32er-Ritzels 2mal vom Rad – es war mir zu flott und zu steil…
Dann gings über die Rosalia flott nach Hause.

Testergebnis: bis auf den Sattel (der neue ist noch nicht da) alles wunderbar, das Bike läuft schön und auch bergab und in den Kurven stabil, steif, spurtreu. Vielleicht sitz ich noch einen halben Zentimeter zu weit vorne, mit dem neuen Sattel wird dann nochmal alles einjustiert und dann dauerts halt noch ein paar Fahrten, bis ich mit meinem neuen Bike so „verwachsen“ bin, wie mit meinen anderen Rädern…

Die Details zur gestrigen Ausfahrt gibts dada und – weil gefragt wurde – nein, ich bin nicht mehr auf Garmin Connect, hab ja auf einen Wahoo ELEMNT gewechselt und bin jetzt nur mehr auf Strava

Aug 01

Neues Bike, neues Glück…

Seit einer Weile tendiere ich ja zu Langstrecken-Fahrten und möchte gerne ein richtiger Randonneur werden und eventuell ein paar Bike-Packing-Touren machen. Ein paar Brevets (in Österreich und Sardinien) bin ich ja schon gefahren und war dabei nicht ganz glücklich mit meinem Rennrad.
Also überlegt: mein Quantec umbauen oder eine Neuanschaffung?
Herumgetüftelt und gerechnet und draufgekommen: Umbau kostet fast soviel wie eine Neuanschaffung. Also rüber ins Radlg’wölb, dort kaufe ich immer meine Räder. Aber diesmal: Wunschbike lieferbar erst im September oder so… Na gut, dann warte ich halt.
Aber ich hab ja doch ein paar Blogs, Rennradler- und Randonneur-Seiten bei meinen Favoriten und da hab ich halt ein bissl herumgestöbert und gelesen und Bewertungen angeschaut und dann bin ich halt bei der Canyon-Seite hängen geblieben. Einige Räder haben mich gleich angesprochen und nach einer Weile hab ich mich dann für ein Endurace CF 9.0 entschieden.

Foddo ©:Canyon…

Rahmengrösse etc. war klar, ich bin ja seinerzeit nach allen Regeln der (damaligen) Kunst vermessen (Video-Analyse, Laser-Vermessung etc., danke Andi) worden und mein(e) Rad/Räder wurden dementsprechend eingestellt.
Also bestellt und ein paar Tage später war das Radl da – fast fertig zusammengestellt (Lenker, Sattelstütze und Vorderrad waren zum montieren). Sogar ich als Anti-Handwerker habs in einer knappen halben Stunde zusammengeschrauft gehabt.

Die 1. Probefahrt absolviert, ein bissl an der Sattelhöhe/Sattelausrichtung herumgeschraubt und: Hui – das rennt aber super! Natürlich noch irgendwie ein bissl ungewohnt (die Rahmengeometrie ist halt doch bei jedem Radl ein bissl anders), aber ich bin bis jetzt (fast) hochzufrieden. Einziger Störfaktor: der werksmässig verbaute Fizik-Sattel – der ist mit meinen Gogerln und meinem Popsch nicht kompatibel (ich fahr seit ewig schon Selle-Italia-Sättel). Da hab ich mir jetzt einen geordert und meinen Fizik gibts dann günstig und quasi fabriksneu drüben in der Bucht oder auf Willhaben oder…

Sonst gibts derweil noch nix zu sagen – bin ja erst zweimal damit gefahren…

Jul 16

wahoo ELEMNT – 2. Test

Heute einmal ein Test, ob und wie das Routing funktioniert. Als: Eine schöne Runde mit komoot zusammengestellt, über die Dropbox auf den ELEMNT geschoben und losgefahren. Alles (fast alles) wunderbar. Mein alter Garmin Edge705 hat nur so eine (relativ schwache) blaue Linie angezeigt und ein kleines Pfeilchen (ohne Brille – ich brauch eine Lesebrille – deppert zum lesen) und der ELEMNT zeigt auf seiner sw-Karte dicke schwarze Pfeile (guxte Foddo).

Irgendwie funktionieren allerdings die Abbiegehinweise (mit den oberen LED’s) irgendwie nicht. Liegts an den Einstellungen, hab ich was falsch gemacht, bin ich zu blöd – keine Ahnung, warte auf die Frage-Beantwortung (habs in der FB-Radsporttreff-Gruppe gepostet – wenns ein Leser hier weiss, rein in die Kommentare!).

Akkuverbrauch war bei (fast durchgehend) eingeschalteter Karte und Routing auf der 144 km-Runde (insgesamt knapp über 6 Stunden unterwegs) 47%…

Jul 13

wahoo ELEMNT – 1. Test

ELEMNTMein alter Garmin Edge705 ist schön langsam in die Jahre gekommen – inzwischen ist der 3. Akku drin, in letzter Zeit hatte ich ein paar Display-Ausfälle und das Nachfahren von Tracks ist eine Katastrophe – manchesmal funktionierts, dann ist irgendwann mitten auf der Strecke Ende oder er zeigt irgendeinen Blödsinn an…

Also war es an der Zeit, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Zur Wahl standen verschiedene Modelle des Platzhirschen Garmin und der ELEMNT von Wahoo. Lesen von Testberichten, Kataloge studieren, für und wider abwägen und dann hab ich mich für den ELEMNT entschieden.

Wurde schnell geliefert, laut Kurzanleitung die Begleiterapp aufs Wischtelefon geladen, den ELEMNT mit dem Wischtelefon gekoppelt, synchronisiert und konfiguriert – funktioniert quasi deppensicher…

Heute dann die 1. Testfahrt, eine kurze Koglrunde. Aufsitzen, Start drücken, fahren. Dank des grossen Displays sind alle Felder der Seite auch für Schaasaugerte sehr gut lesbar. Die beiden Zoom-Knöpfe rechts erlauben das schrittweise Vergrößern oder Verkleinern der Karten- oder Seitenansicht (mehr oder weniger Datenfelder) bzw. das Blättern zwischen den Seiten.

Was mir bis jetzt aufgefallen ist:

  • Auf der Karte (OSM), zwar nur schwarz/weiss sind eigentlich alle Wege drauf (auch einige, die z. B. bei Google Maps, komoot und einigen anderen Online-Karten fehlen),
  • es kommt mir vor, als wären meine Pulswerte etwas niedriger (verwende den alten Garmin-Brustgurt) bzw. würden niedriger angezeigt?
  • und dafür wird die Temperatur etwas höher angezeigt (weil 33°C hats heut sicher nicht gehabt, vielleicht sollt ich die Lenkerhalterung etwas anders montieren – damit die Sonne nicht direkt draufscheint).

Also – inzwischen alles wunderbar, jetzt werd ich eine (oder mehrere) Tour(en) zusammenstellen und rüberspielen und am Wochenende wird dann das Nachfahren von Touren ausgetestet…

 

Jul 10

Schneebergland mit dem Rennrad

Bei uns im nördlichen Burgenland rund um den See und ums Leithagebirge kenn ich ja schon fast jeden Radweg, Feldweg, Abschneider, Umweg etc. (Heurige und Kaffeehäuser und Wirten natürlich auch) und drum verschlägts mich jetzt öfters in die Bucklige Welt und das angrenzende Schneebergland – zur Streckenerkundung quasi und weil ich ein schwacher Bergfahrer bin und dort ein bissl trainieren kann.
Außerdem gefällt mir die Gegend ausnehmend gut und es gibt einiges zu entdecken…
Am Samstag wars wieder einmal soweit: Ungefähre Strecke mit komoot zusammengestopelt (ich komm mit GPSies nicht zurecht – vor allem, was die nachträgliche Strecken-Änderung betrifft), den Track rübergespielt auf meinen alten Garmin Edge705 (der dann aber auch ein bissl „…in Oasch aufgstööt…“ hat) und sicherheitshalber (was sich als gut herausgestellt hat) auch aufs Wischtelefon – auf die komoot-App und auf maps.me.
Losgefahren und gleich vom Start weg geschwitzt – war schon anständig warm. Sicherheitshalber über die Rosalia (wegen der Höhenmeter wars) nach Bromberg, Thernberg und Scheiblingkirchen – dort First Stopp beim Supermercado – Wurstsemmerl, Cola, Mineral zum Flaschen nachfüllen. Nächstes Bergerl – rauf nach Penk. Wieder runter und wieder rauf – nach Prigglitz / Gut Gasteil. Dort gibts einen wunderbaren Heurigen, der hat aber momentan zu, macht aber nix, weil nämlich gleich daneben ist sowieso das Päuschen
Ab dann gehts nur mehr a bissl bergauf bis Puchberg am Schneeberg und dann (fast) nur mehr bergab zur Homebase. War eine sehr schöne Runde (wenns ein paar Grad Celsius weniger gehabt hätte und der Wind von der anderen Seite gekommen wäre, wärs mir allerdings lieber gewesen) mit etlichen Variationsmöglichkeiten (verkürzen, verlängern, mehr oder weniger Höhenmeter etc.).

Details zur Strecke gibt drüben bei Strava und auf komoot (mit ein paar Foddos)